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Freenet-Aktie jetzt 10 % im Minus: Dividendenfalle oder Schnäppchen?

Foto: Getty Images.

Nein, diese Zahlen haben keine Begeisterung ausgelöst: Allein am Donnerstag ging es um heftige 7 % nach unten, nachdem sich die Aktie von Freenet (WKN:A0Z2ZZ) schon den ganzen Monat über relativ schlecht entwickelt hatte. Seit dem 1. Februar sind Anleger nun über 10 % im negativen Bereich. Lass uns also mal genauer anschauen, was da los ist und wohin die weitere Reise gehen könnte.

Das ist passiert

„freenet AG erreicht mit Rekordergebnis Guidance für 2017, schlägt eine weiter steigende Dividende vor und prognostiziert ein stabiles Wachstum für 2018“

Das war die Pressemeldung am 1. März. Klingt doch eigentlich nicht schlecht, oder? Aber offenbar gab es dann doch das eine oder andere Detail, das den Aktionären nicht so geschmeckt hat.

Na und?

Für mich war Freenet immer ein stabiler und großzügiger Dividendenzahler, weshalb ich der Aktie grundsätzlich positiv gegenüberstehe und nicht zwingend wahnsinnige Kurssteigerungen erwarte. Trotzdem hat man als Anleger natürlich die Hoffnung, dass Initiativen wie die vielfältigen TV-Geschäfte oder der Vertrieb von Smart-Home-Lösungen neue Impulse bringen. Immerhin wurde vor einem Jahr eine neue Struktur unter dem schicken Motto „Digital Lifestyle Provider“ eingeführt.

Bisher ist es aber offenbar noch nicht gelungen, damit spürbaren Schwung zu generieren. Auf Jahressicht ist bei der Aktie ein Minus zu verzeichnen und seit über drei Jahren pendelt der Kurs um das aktuelle Niveau. Die Frage ist daher, ob es so weitergeht oder vielleicht doch Besserung in Sicht ist.

Und jetzt?

Allerdings muss man natürlich zwischen Aktie und Unternehmen unterscheiden. Denn während das Wertpapier wie ein Fußkranker wirkt, ist der Konzern weiterhin kerngesund. Erneut wieder über 340 Mio. Euro frei verfügbare Mittel aus den operativen Geldzuflüssen (Free Cashflow), steigende Umsätze und Kundenzuwächse in wichtigen Segmenten sowie das Erreichen wichtiger Meilensteine in der Digitalisierungsstrategie sprechen für sich.

Trotzdem wird für das laufende Jahr unter dem Strich erst mal nicht mit Wachstum gerechnet. Zum einen wegen des intensiven Wettbewerbs und zum anderen, weil strategische Initiativen hohe Investitionen erfordern. Erst im folgenden Jahr 2019 soll es wieder zügiger bergauf gehen mit dem Geschäft. Vor allem von der innovativen Fernsehlösung waipu.tv erhofft sich das Management dann einiges.

Jedenfalls wurde die Dividende erneut leicht auf 1,65 Euro erhöht, wodurch sich auf dem aktuellen Kursniveau von 26,50 Euro (01.03.) eine Rendite von über 6 % ergibt. Da der Gewinn pro Aktie sogar 2,24 Euro beträgt, schätze ich, dass wir auch in den nächsten Jahren mit einer Erhöhung rechnen können. Das sind doch keine schlechten Aussichten, zumal ich nicht erkennen kann, warum die Aktie mittel- bis langfristig nicht auch mal nachhaltige Kursgewinne verzeichnen sollte.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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