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Disney: Black Panther jagt von einem Rekord zum nächsten

Foto: The Motley Fool.

Zur Freude der Aktionäre von The Walt Disney Company (WKN:855686) hat Black Panther neue Rekorde an den Kinokassen gebrochen.

Ursprünglich war erwartet worden, dass der Film an seinem Debütwochenende 100 Millionen US-Dollar an Ticketverkäufen generieren würde – aber diese Marke pulverisierte er geradezu und spielte 202 Millionen US-Dollar an drei Tagen und 242 Millionen US-Dollar an dem viertägigen Wochenende ein. Damit findet sich der Film in einem erlesenen Umfeld wieder: Er erreichte den fünften Rang in der Liste der besten Eröffnungswochenenden aller Zeiten, hinter den amtierenden Champions Star Wars: The Force Awakens, Star Wars: Die letzten Jedi, Jurassic World und Marvel’s The Avengers. Betrachtet man das Ergebnis an den ersten vier Tagen, liegt er sogar auf dem zweiten Platz – nur Star Wars: Das Erwachen der Macht konnte hier noch besser abschneiden.

Diese Ergebnisse sollten Disneys in diesem Jahr ohnehin schon gut gefüllte Kasse noch weiter anschwellen lassen, schließlich war auch schon Star Wars: Die letzten Jedi ein großer Erfolg, der seit seiner Premiere am 15. Dezember 1,3 Milliarden US-Dollar eingespielt hat, wenn man die weltweiten Ticketverkäufe summiert.

Königlicher Empfang

Der Film über den zum König von Wakanda gewordenen Superhelden übertrifft weiterhin die Erwartungen und spielte auch an seinem zweiten Wochenende nochmals 112 Millionen US-Dollar ein – auch das ist wieder die zweitbeste Performance, die jemals erzielt wurde, erneut nur getoppt von Star Wars: Das Erwachen der Mach, einem weiteren Disney-Titel. Damit ist der Film erst der vierte Titel in der Geschichte, der an seinem zweiten Wochenende über 100 Millionen US-Dollar einbringt. Black Panther hat inzwischen die 400-Millionen-Dollar-Marke an den heimischen Kinokassen in den USA gebrochen und erst zehn Tage nach seiner Veröffentlichung weltweit bereits mehr als 700 Millionen US-Dollar eingespielt – und damit praktisch sichergestellt, dass der Film insgesamt keine Probleme haben wird, die magische 1-Milliarde-Dollar-Grenze zu knacken. Und hinzu kommt, dass der Film auf mehreren wichtigen internationalen Märkten, vor allem in China und Japan, noch nicht einmal seine Premiere gefeiert hat und in den kommenden Wochen diese Märkte noch erobern wird.

Black Panther hat damit auf dem US-Markt auch alle Marvel-Filme bis auf vier übertroffen –und an Captain America: Civil War und Iron Man 3 sollte der Film in den kommenden Tagen ohne Probleme vorbeiziehen können, sodass nur noch Marvel’s The Avengers und Avengers: Age of Ultron zu überholen bleiben.

Das ist noch nicht alles

Da Disney ein Multimediaunternehmen ist, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass ein überaus erfolgreiches Abschneiden eines Films an den Kinokassen nicht das Ende, sondern nur der Anfang ist. Figuren aus Blockbusterfilmen werden in den Rest des riesigen Disney-Imperiums integriert, angefangen bei den Themenparks.

Disneys CEO Bob Iger, der neulich auf der jährlichen Morgan Stanley Technology, Media, and Telecom Conference sprach, erzählte, dass die jungen Fans, die darauf warteten, im Disneyland den Black Panther Walk-around-Character zu treffen und Fotos mit ihm zu machen, sich dafür eine Stunde lang in die Schlange stellten. Iger wurde auch gefragt, ob es schon ein neues Fahrgeschäft gebe, das vom Film inspiriert sei. „Nein, wir hatten noch keine Gelegenheit, eine neue Attraktion zu bauen“, schmunzelte er, „obwohl ich mir sicher bin, dass es Leute gibt, die daran arbeiten.“

Ein weiterer Teil der Disney-Finanzmagie sind Konsumgüter. Auf der gleichen Konferenz sagte Iger: „Ich garantiere, dass Sie sicher sein können, an Halloween und Weihnachten eine Menge Black-Panther-Merchandising-Artikel auf den Wunschzetteln zu sehen.“

Auch die Kabel- und Fernsehnetze von Disney sind ein wichtiger Bestandteil der Gleichung. Monate vor dem Debüt des Films erschien der Trailer für den noch zu veröffentlichenden Film während der NBA Finals auf ABC.

Das Unternehmen beförderte auch das Album Black Panther: The Album des Rappers Kendrick Lamar nach oben, das jetzt in seiner zweiten Woche auf Platz 1 der Billboard 200 Charts steht. Lamar trat unter anderem in der Halbzeit-Show der College Football National Championship auf, die auf dem ESPN-Sportsnet übertragen wurde, ebenfalls Eigentum von Disney. Das Ereignis wurde genutzt, um den Vorverkauf für den Film zu starten, für den in der Folge mehr Vorverkaufskarten verkauft wurden als für fast jeden anderen Film in der Geschichte.

Eine gut geölte Maschine

Black Panther wurde erst vor zehn Tagen veröffentlicht und ist bereits zu einem weltweiten Phänomen geworden. Zweifellos arbeitet Disney fieberhaft daran, den Wakanda-Superhelden in alle seine operativen Segmente zu integrieren. Die Figur taucht bereits im Disneyland auf und Iger hat auf ein möglichs Fahrgeschäft sowie auf eine Vielzahl von Konsumgütern angespielt, die im kommenden Jahr auf den Markt kommen werden.

Wir wissen, dass Black Panther auch Teil des Ensembles von Avengers: Infinity War sein wird, dem nächsten Teil des Marvel-Kinouniversums, der im Mai erscheinen wird.

Die Disney-Marketingmaschine sollte nicht unterschätzt werden. Du kannst sicher sein, dass du von Black Panther in den kommenden Monaten und Jahren noch viel mehr zu sehen bekommen wirst.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Walt Disney. 

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 1.3.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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