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RWE, Daimler & Co.: Diese Termine musst du kennen, wenn du 2018 Dividende kassieren willst!

Foto: Getty Images

Wer Dividenden liebt, der liebäugelt vielleicht mit einem Investment in RWE (WKN:703712), Daimler (WKN:710000), die Münchener Rück (WKN:843002), Nestlé (WKN:A0Q4DC) oder die Deutsche Post (WKN:555200). Möglicherweise besitzt du auch schon eine der genannten Aktien und denkst darüber nach, diese Position aufzustocken.

Wenn man die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr kassieren will, muss man sie spätestens am Tag der Hauptversammlung im Depot haben. Deshalb habe ich die Termine für die Hauptversammlungen der oben genannten Unternehmen im Folgenden kompakt für dich zusammengefasst, um zu verhindern, dass du deren 2018er Dividende verpasst!

Zusätzlich erfährst du, wie hoch die Dividende bei RWE, Daimler und Co. ist, welche Dividendenrendite das ergibt und ob das alles wirklich wichtig für langfristig orientierte Anleger ist.

Dividendenaktie 1: Die RWE-Aktie

Bis zur Hauptversammlung (im folgenden mit HV abgekürzt) von RWE sind es noch ein paar Wochen hin, wie ein Blick auf die Tabelle verrät.

Termin HV 26.04.2018
Dividende  1,50 Euro
Dividendenrendite      9,0 %

Quelle: finanzen.net, Stand 23.02.2018

Wer in nächster Zeit in RWE investieren will, der sollte sich diesen Termin fett im Kalender anstreichen. Denn RWE schüttet diesmal eine Sonderdividende aus, was zu einer mehr als üppigen Dividendenrendite von 9,0 % führt.

Dividendenaktie 2: Die Daimler-Aktie

Bei Daimler müssen interessierte Anleger etwas schneller sein, wenn sie die Dividende fürs abgelaufene Geschäftsjahr noch kassieren wollen. Die HV findet bereits Anfang April statt.

Termin HV 05.04.2018
Dividende  3,65 Euro
Dividendenrendite      5,1 %

Quelle: finanzen.net, Stand 23.02.2018

Sollte die angepeilte Dividende auf der HV beschlossen werden, wäre es die höchste je ausbezahlte Dividende in der Unternehmensgeschichte von Daimler.

Dividendenaktie 3: Die Münchener Rück-Aktie

Die Dividendenrendite der Münchener Rück ist zwar etwas niedriger als bei Daimler, kann sich aber immer noch sehen lassen.

Termin HV 25.04.2018
Dividende  8,60 Euro
Dividendenrendite      4,7 %

Quelle: finanzen.net, Stand 23.02.2018

Die ausgeschüttete Dividende ist übrigens genauso hoch wie im Vorjahr. Eine Serie von Wirbelstürmen hat den Gewinn der Münchener Rück belastet und damit eine Dividendenerhöhung verhindert.

Dividendenaktie 4: Die Nestlé-Aktie

Am schnellsten müssen Anleger bei Nestlé sein, wenn sie noch in den Genuss der diesjährigen Dividende kommen möchten. Der letzte Termin, der zur Dividende berechtigt, ist Mitte April.

Termin HV 12.04.2018
Dividende  2,35 CHF
Dividendenrendite      3,1 %

Quelle: finanzen.net, Stand 23.02.2018 / my dividends

Im Gegensatz zu den anderen vier hier genannten deutschen Unternehmen ist der Termin, bis zu dem einem die Dividende zusteht, bei Nestlé nicht an den der HV gekoppelt. Gemäß Unternehmensangaben ist der 13.04.2018 der letzte Handelstag, der zum Erhalt der Dividende berechtigt. Anleger haben also auch einen Tag nach der Versammlung noch die Chance, sich die 2018er Dividende zu sichern!

Dividendenaktie 5: Die Deutsche Post-Aktie

Bei der Deutschen Post sichert man sich die Dividende, wenn man sie spätestens am 24.04. im Depot hat.

Termin HV 24.04.2018
Dividende  1,12 Euro
Dividendenrendite      3,0 %

Quelle: finanzen.net, Stand 23.02.2018 / Unternehmensangaben Deutsche Post

Von den genannten Aktien bietet die Deutsche Post mit einer Rendite von 3,0 % die niedrigste Dividendenrendite vor Steuern. Aufgrund der Schweizer Quellensteuer dürfte die effektiv niedrigste Rendite allerdings bei Nestlé zu erwarten sein. Aber ganz ehrlich, wie wichtig ist das alles jetzt eigentlich?

Ist das wirklich wichtig?

Für Menschen, die von Dividendenzahlungen ihren Lebensunterhalt bestreiten und ohnehin in den nächsten Wochen und Monaten in die genannten Unternehmen investieren wollen, könnten diese Termine interessant sein. Zumindest wenn sie die gekauften Aktien langfristig im Depot behalten wollen. Denn wenn sie vorher kaufen, dann bekommen sie einen Anteil des 2017er Gewinns. Wenn sie nachher kaufen eben nicht.

Für mich persönlich sind diese Termine nicht wichtig. Ich kaufe Aktien, von denen ich erwarte, dass sie sich verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen können. Da ist mir eine einmalige Ausschüttung in Höhe von beispielsweise 5 % wirklich nicht so wichtig, als dass ich meinen Einstiegszeitpunkt von ihr abhängig machen würde.

Ach ja, eine Sache noch: Bei allen genannten DAX-Unternehmen werden die Aktien am Tag nach der HV mit einem Abschlag gehandelt, der ungefähr der Höhe der ausgeschütteten Dividende entspricht. Am Tag vor der HV kaufen und einen Tag danach verkaufen dürfte also eine nicht allzu erfolgversprechende Strategie sein!

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Thomas Brantl besitzt Aktien von Nestlé. The Motley Fool empfehlt Daimler.

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