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Royal Dutch Shell fällt um 11 % – ist die Aktie etwa nicht mehr attraktiv?

Foto: The Motley Fool

Zum Jahresbeginn notierte die B-Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) noch bei ca. 29,70 Euro je Aktie. Nach der jüngsten Korrektur sehen wir die Shell-Papiere nun allerdings deutlich tiefer. Zum Ende dieser Woche ist die Aktie bei rund 26,40 Euro aus dem Handel gegangen. Immerhin ein nicht unwesentlicher Einbruch um 11 % seit den letzten Verlaufshochs.

Doch was waren die Auslöser für diesen Kursrückgang? Ist die Royal Dutch Shell-Aktie gegenwärtig etwa nicht mehr attraktiv? Oder ist der jüngste Abverkauf möglicherweise sogar eine gute Gelegenheit, um nachzuordern? Fragen über Fragen. Versuchen wir, Antworten zu finden.

Ölpreis könnte beigetragen haben

Neben der breiten Korrektur können wir womöglich im etwas nachgebenden Ölmarkt einen Schuldigen für den Abverkauf finden. Notierte die Sorte Brent Mitte Januar beispielsweise noch phasenweise jenseits der 70 US-Dollar-Marke, finden wir gegenwärtig den Barrelpreis bei rund 67 US-Dollar. Da Royal Dutch Shell nach wie vor von den Ölpreisen operativ stark abhängig ist, können wir hier wohl einen kleinen Beschleuniger des jüngsten Abverkaufs ausmachen.

Dennoch ist dieser kleine Einbruch nichts, über das sich Investoren von Royal Dutch Shell sorgen sollten. Wie die Quartalszahlen zum dritten Quartal 2017 beispielsweise gezeigt haben, war Royal Dutch Shell hier auf einem Ölpreisniveau von knapp über 52 US-Dollar je Barrel profitabel. Royal Dutch Shell konnte zu diesem Zeitpunkt sogar seine üppige Quartalsdividende in Höhe von 0,47 US-Dollar je Anteilschein vollumfänglich aus dem Gewinn zahlen. Das momentane Ölpreisniveau stellt daher immer noch eine komfortable Basis dar, auf der Shell solide Ergebnisse zu Tage fördern sollte.

Sorgen daher unbegründet?

Wenn du mich fragst, ja. Auch wenn der Kurs von Royal Dutch Shell in einem schwächeren Gesamtmarkt ein wenig unter die Räder gekommen ist, sollte der Öl- und Erdgasmulti bei dem derzeitigen Marktumfeld in der Lage sein, gutes Geld zu verdienen, was für alle Dividendenjäger daher momentan eine weiterhin entspannte Ausgangslage bietet.

Prinzipiell könnte der letzte kleine Einbruch daher eine Gelegenheit sein, um die Shell-Papiere mit einer etwas höheren Dividendenrendite als noch vor ein paar Wochen zu bekommen. Natürlich jedoch nur, wenn auch du von den langfristigen Aussichten des Öl- und Erdgasmultis in Anbetracht des mitunter turbulenten Ölmarktes überzeugt bist. Und das wiederum, solltest du wohl besser mit dir selbst ausmachen.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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