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Intels iPhone-Herausforderung 2019 

Foto: The Motley Fool.

In den letzten Jahren hat sich das Mobilfunkmodem-Geschäft des Chip-Giganten Intel (WKN:855681) dank der Erfolge von Apples (WKN:865985) iPhone gut entwickelt. Intel-Modems finden sich in einigen iPhones der Serie 7, Serie 8 und sogar in iPhone-X-Smartphones.

Intel ist jedoch nicht der einzige Modem-Lieferant für Apple — das Unternehmen teilt sich dieses Geschäft mit dem konkurrierenden Modemhersteller Qualcomm (WKN:883121). Allerdings wird Intel laut den Analysten Ming-Chi Kuo von KGI Securities und Romit Shah von Instinet tatsächlich der alleinige Anbieter von Mobilfunkmodems in Apples kommendem iPhone-Trio sein.

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Wenn diese Analysten richtig liegen, dann sollte Intel einen weiteren großen Schub während des bevorstehenden iPhone-Produktzyklus bekommen.

Obwohl Intel alle Modem-Aufträge für die 2018er iPhone-Modelle gewonnen zu haben scheint, sind die Dinge für 2019 sowie die Position von Intels Modems in den 2019er iPhones noch ungewiss.

Da Intels Mobilfunkmodem-Geschäft fast ausschließlich auf die Verkäufe an Apple angewiesen ist, könnte sich der Erfolg, den Intel mit den iPhone-Modellen 2018 erwartet, als Gegenwind für den Chip-Riesen im Jahr 2019 erweisen.

Ein Anteilsverlust an Qualcomm würde weh tun

Wenn Intel 2019 deutlich weniger iPhone-Modembestellungen von Apple erhält als im Jahr 2018, dann wird Intels Mobilfunkmodem-Geschäft wahrscheinlich unter einem entsprechenden Rückgang im Jahresvergleich leiden.

Darüber hinaus kann Intels Modemgeschäft keine verlorenen Einnahmen mit anderen Kunden ausgleichen, da Apple der einzige große Smartphone-Hersteller ist, der eigenständige Mobilfunkmodems in seine Smartphones integriert und Intel keine integrierten Modem- und Anwendungsprozessorteile für andere Smartphones herstellt.

Intel wird natürlich über die bestehenden Möglichkeiten sprechen, um Modems in andere Märkte wie das Internet der Dinge und Always Connected PCs zu verkaufen. Doch in Wahrheit sind diese Möglichkeiten im Vergleich zum Geschäft mit Apple winzig klein.

So steht Intel nun unter erheblichem Druck, weiterhin Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen von Apple entsprechen und diese aggressiv zu bepreisen, sodass Apple einen großen Teil seiner Aufträge nicht an Qualcomm vergibt.

Intels langfristige Optionen

Letztendlich sehe ich zwei langfristige Optionen für Intel. Die erste wäre, zu versuchen, die gesamten Bemühungen im Bereich Mobilfunkmodems auf iPhone-Designs zu setzen. Die zweite wäre, zu versuchen, den gesamten adressierbaren Markt für Smartphones drastisch zu erweitern, indem man die Modemtechnologie in integrierte Anwendungen, Prozessor- und Modemprodukte integriert.

Die erstgenannte Option ist sinnvoll, wenn Intel seine Investitionen in neue Produkte und Initiativen zur Maximierung der kurzfristigen Rentabilität begrenzen will, langfristig ist sie jedoch riskant. Wenn Intel signifikante Anteile des Geschäfts an Qualcomm verlieren oder Apple seine eigenen Mobilfunkmodems bauen sollte, könnte Intels Modem-Umsatz schnell sinken und sich nie wieder erholen.

Die zweite Option ist sinnvoll, wenn Intel sicherstellen will, dass seine Bemühungen im Bereich Mobilfunkmodems finanziell tragfähig bleiben, auch wenn Apple letztendlich Intel komplett aus zukünftigen iPhone-Designs werfen sollte. Diese Option erfordert heute wesentlich mehr Investitionen (was die kurzfristige Rentabilität beeinträchtigt), könnte sich aber in Zukunft deutlich auszahlen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

Der Motley Fool besitzt Aktien von Qualcomm und hat folgende Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple, Short Januar 2020 $55 Calls auf Apple. 

The Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 20.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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