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Diese Kennzahlen von Amazon sollte man nicht verpassen

Foto: The Motley Fool.

Vor dem Ergebnisbericht für das vierte Quartal hatten die Anleger große Erwartungen an Amazon.com (WKN:906866). Dennoch gelang es dem Unternehmen, die Erwartungen zu übertreffen, indem es im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 38 % und ein Ergebnis pro Aktie von 144 % erzielte.

Aber das vierte Quartal von Amazon hat weit mehr zu bieten als Rekordumsätze oder gar einen spektakulären Ausblick. Ein genauer Blick auf den Bericht offenbart eine Handvoll leicht zu übersehender Erkenntnisse für die Investoren, darunter ein enormes Wachstum bei Abonnementdiensten und Amazon Web Services (AWS), ein überraschender Anstieg der Nettoumsätze im Segment Nordamerika und ein beschleunigtes Tempo bei der Einführung von Features für AWS.

1. Die Abonnementumsätze stiegen um 49 %

Online-Abonnements sind im Moment der letzte Schrei – und Amazon weiß das. Der Umsatz für Online-Abonnements von Diensten wie Amazon Prime, Audible, Prime Video und Prime Music Unlimited stieg im Jahresvergleich um 49 % und übertraf damit das Umsatzwachstum von 20 % in seinem Online-Shop-Segment, das den Verkauf von Produkten und digitalen Medieninhalten umfasst.

Die Einnahmen aus Abonnementdienstleistungen beliefen sich auf 3,2 Milliarden US-Dollar und machten 5,3 % des Gesamtumsatzes aus. Dies entspricht einer Steigerung von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.

2. Der AWS-Umsatz stieg um 45 %.

Das Cloud-Computing-Geschäft von Amazon wurde von den Investoren als Haupttreiber des operativen Ergebnisses aufmerksam beobachtet. Erfreulicherweise hat sich das Wachstum in diesem ohnehin schon stark wachsenden Geschäft im vierten Quartal beschleunigt. Der Umsatz von AWS stieg im vierten Quartal um 45 % gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit einer Wachstumsrate von 42 % im dritten Quartal.

Dieser rasante Umsatzanstieg bei AWS kommt dadurch zustande, dass Zehntausende von Unternehmen ihre Daten zu AWS bringen. „Im zweiten Jahr der Verfügbarkeit des Dienstes erhöhte sich die Zahl der Datenbanken, die auf AWS migrierten um mehr als 100 % gegenüber 2016 auf insgesamt mehr als 54.000 Datenbanken“ sagte Amazon.

3. AWS hat im Jahr 2017 1.430 bedeutende neue Dienste und Funktionen auf den Markt gebracht

Wenn wir von AWS sprechen, ist es leicht zu verstehen, warum Unternehmen ihre Daten in Scharen auf die Cloud-Plattform verlagern. Amazon sagte, dass AWS 1.430 bedeutende neue Funktionen und Dienste im Jahr 2017 eingeführt hat, was einem Anstieg von 41 % gegenüber den 1.017 im letzten Jahr entspricht. Darüber hinaus wurden allein im vierten Quartal beeindruckende 497 dieser neuen Features auf den Markt gebracht.

4. Nordamerika steigerte den Umsatz um 22 %

Wenn du dachtest, dass sich das rasante Wachstum von Amazon im nordamerikanischen Kernmarkt verlangsamt, sieh dir das mal an. Die Nettoumsätze in Nordamerika, ohne AWS, stiegen im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 22 %. Im internationalen Bereich verzeichnete Amazon ein Wachstum von 18 % gegenüber dem Vorjahr, wenn man die AWS-Umsätze ausklammert.

Es ist ermutigend, ein so starkes Wachstum in Nordamerika zu sehen, da das Segment 60 % des Nettoumsatzes ausmacht.

Mit solchen Wachstumstreibern sieht die Prognose des Managements für ein Umsatzwachstum im ersten Quartal von 34 % bis 42 % gegenüber dem Vorjahr nicht nur realistisch, sondern sogar konservativ aus.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon. 

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfassst und am 10.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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