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3 Wichtige Punkte aus dem Aktionärsbrief von Tesla für Q4

Foto: The Motley Fool.

Im vierten Quartal von Tesla (WKN:A1CX3T) ging es darum, ob das Elektroautounternehmen mit seinen zuletzt aktualisierten Model-3-Produktionszielen weiterhin auf Kurs bleibt. In diesem Fall lautet die Antwort „ja“. Das Management sagte, dass es eine wöchentliche Produktionsrate des Model 3 von 2.500 Einheiten bis zum Ende des ersten Quartals und eine wöchentliche Rate von 5.000 Einheiten bis zum Ende des zweiten Quartals erreichen würde.

Der Quartalsbericht enthielt natürlich weit mehr als das. Hier sind drei der aussagekräftigsten Erkenntnisse aus Teslas Aktionärsbrief für das vierte Quartal.

1. Tesla erwartet ein nachhaltig positives operatives Ergebnis

„An einem gewissen Punkt im Jahr 2018“, erwarte das Unternehmen, regelmäßig positive operative Einnahmen zu verzeichnen.

Das setzt jedoch voraus, dass die Erhöhung der Produktion wie geplant verläuft. Bis dahin dürften hohe Stückkosten das Ergebnis von Tesla negativ beeinflussen. Tatsächlich prognostiziert das Management eine negative Bruttomarge für das Model 3 im ersten Quartal, selbst wenn die Produktion tatsächlich das Quartal mit einer Rate von 2.500 Einheiten pro Woche abschließt.

Sobald sich die Produktion des Model 3 bei wöchentlich 5.000 Einheiten stabilisiert, glaubt Tesla, dass das neue Fahrzeug eine saftige Bruttomarge von 25 % aufweisen wird, was eine Schlüsselrolle bei der Erzielung eines positiven Betriebsergebnisses spielt.

2. Die Nachfrage nach dem Model 3 bleibt außergewöhnlich hoch

Tesla hatte zunächst das Ziel, bis Ende 2017 eine wöchentliche Produktionsrate von 5.000 Stück zu erreichen. Da das Ziel auf Mitte 2018 verschoben wurde, wäre es nicht verwunderlich, wenn die Nachfrage nach dem Model 3 nachlassen würde, da die Kunden das lange Warten aufgeben.

Aber Tesla sagte: „Die Nettoreservierungen des Model 3 blieben im vierten Quartal stabil.“ Während der wenigen Wochen vor Tesla’s Veröffentlichung der Ergebnisse für Q4 sind die Reservierungen für das Model 3 weiter gestiegen.

Die Hauptgründe für die gestiegene Nachfrage nach dem Model 3 waren, so Tesla, die Ankunft einiger Model-3-Exemplare in ausgewählten Tesla-Filialen und „zahlreiche positive Kritiken, darunter die Auszeichnung des Automobile Magazine für das Design des Jahres 2018“.

Letzten Sommer hatte Tesla eigenen Angaben zufolge die 455.000 Reservierungen und für das Model 3.

3. Das Model 3 kannibalisiert die Nachfrage nach dem Model S und Model X nicht.

Eine Sorge vor der Einführung des Model 3 war, ob das preiswertere Fahrzeug die Nachfrage nach Teslas Model S und X kannibalisieren würde. Immerhin fängt das Model 3 bei etwa der Hälfte des Preises von Model S und Model X an.

Im Moment ist das nicht der Fall.

Es gab anfänglich Bedenken, ob das Model 3 das Model S und X kannibalisieren würde. Es scheint, dass das Gegenteil der Fall ist. In den Geschäften, in denen das Model 3 ausgestellt ist, ist die Kundenfrequenz deutlich gestiegen, und die Bestellungen für Model S und X haben sogar zugenommen.

Tesla strebt daher an, 2018 etwa 100.000 Fahrzeuge des Typs S und X auszuliefern – etwa im Rahmen der rund 101.000 Auslieferungen der beiden Fahrzeuge aus dem Jahr 2017.

Der Absatz der beiden Fahrzeuge wird durch die Produktionseinschränkungen des alten Batterieformfaktors allerdings begrenzt.

Obwohl der Ausblick lediglich die Zahlen des letzten Jahres bestätigt, glaubt Tesla, dass die Nachfrage nach Model S und Model X steigen wird:

Da unser Vertriebsnetz auch im Jahr 2018 in neue Märkte expandiert, gehen wir davon aus, dass der Auftragseingang weiter wachsen wird. Da die Nachfrage die Produktion übersteigt, planen wir, den Optionen-Mix zu optimieren, um die Bruttomarge zu maximieren.

Der Aktionärsbrief von Tesla für das vierte Quartal ist vollständig auf der Website von Tesla im Bereich Investor Relations zu finden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 08.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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