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Visa verzeichnet eine Gewinnzunahme von 25%

Foto: The Motley Fool.

Der unaufhaltsame Aufstieg des E-Commerce sorgt für einen Boom im digitalen Zahlungsverkehr. Visa (WKN:A0NC7B) ist ein Hauptnutznießer dieses Megatrends, wie die Ergebnisse des Kredit- und Debitkartennetzwerks für das erste Quartal 2018 belegen.

Visa-Ergebnisse: Die nackten Zahlen

Kennzahl Q1 2018 Q1 2017 Veränderung im Jahresvergleich
Umsatz 4,862 Milliarden USD 4,461 Milliarden USD 9 %
Reingewinn 2,522 Milliarden USD 2,070 Milliarden USD 22 %
Gewinn pro Aktie 1,07 USD 0,86 USD 25 %

Datenquelle: Visas erster Quartalsbericht 2018.

Was ist mit Visa in diesem Quartal passiert?

Der Netto-Betriebsertrag von Visa stieg im Jahresvergleich um 9 % auf 4,9 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch das globale Wirtschaftswachstum sowie den wachsenden Anteil des Einzelhandelsumsatzes, der über Online-Kanäle abgewickelt wird.

Das Zahlungsvolumen stieg um 10 % auf konstanter Dollar-Basis auf 1,9 Billionen US-Dollar. Man verzeichnete starkes Wachstum in internationalen Märkten wie Lateinamerika (+14 %) und der Visa-Region Zentraleuropa und Mittlerer Osten (+19 %) sowie einen Anstieg des US-Zahlungsvolumens um 10 %. Zusätzlich verbesserte sich der Serviceumsatz von Visa um 12 % auf 2,1 Milliarden US-Dollar.

CEO Alfred Kelly hob in einer Telefonkonferenz mit den Analysten die Auswirkungen des E-Commerce auf das Wachstum von Visa hervor:

Sowohl das Offline- als auch das Online-Volumen wiesen höhere Wachstumsraten als im Vorjahr auf, wobei das Online-Volumen etwa viermal schneller wuchs als das Offline-Volumen. Während der Urlaubssaison gewann der E-Commerce weiter an Bedeutung und stieg auf über 30 % des Urlaubsvolumens der Verbraucher in den USA.

Ein Bereich des E-Commerce, der weiterhin rasant wächst, ist der grenzüberschreitende Handel. Eine grenzüberschreitende Transaktion liegt vor, wenn ein Händler mit Sitz in einem Land einen Verkauf an einen Kunden tätigt, der mit einer in einem anderen Land ausgestellten Kreditkarte bezahlt.

Das grenzüberschreitende Volumen von Visa stieg im ersten Quartal um 9 % auf konstanter Dollar-Basis. Das hat dazu beigetragen, dass die internationalen Transaktionserlöse des Unternehmens um 12 % auf 1,7 Milliarden US-Dollar gestiegen sind.

Darüber hinaus stieg der Umsatz von Visa im Bereich der Datenverarbeitung um 13 % auf 2,1 Milliarden US-Dollar, getrieben von einem 12%igen Anstieg der gesamten verarbeiteten Transaktionen auf 30,5 Milliarden US-Dollar.

Die Betriebsausgaben von Visa stiegen jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 13 %, was hauptsächlich auf höhere Personalkosten zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis stieg daher um 7 % auf 3,3 Milliarden US-Dollar, da die operative Marge um einen Prozentpunkt auf 68 % zurückging.

Alles in allem stieg der Reingewinn, der von einem niedrigeren effektiven Steuersatz profitierte, um 22 % auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie stieg um 25 % auf 1,07 US-Dollar.

Der Blick nach vorne

Visa bekräftigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2018 für das Wachstum von Nettoumsatz im „hohen einstelligen Bereich“ und der operativen Marge im „hohen 60er Bereich“.

Das Unternehmen sagte auch, dass es nun ein Wachstum des bereinigten Gewinns pro Aktie am „oberen Ende des 20er Bereichs“ erwarte, das von einer früheren Schätzung des Wachstums am oberen Ende des mittleren Zehner-Jahreszeitraums abweicht, was unter anderem auf die erwarteten Vorteile der Steuerreform zurückzuführen ist.

„Angesichts der jüngsten Vorteile des Steuersenkungs- und Beschäftigungsgesetzes prüfen wir Möglichkeiten, wie wir weiter in unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und unsere Gemeinschaften investieren können, um Zahlungen zu digitalisieren und zum allgemeinen Wirtschaftswachstum beizutragen“, sagte Kelly in einer Pressemitteilung.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Visa.

Dieser Artikel wurde von Joe Tenebruso auf Englisch verfasst und am 06.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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