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3 Gründe warum die Aktie von McDonalds fallen könnte

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

McDonalds (WKN:856958) ist die vielleicht erfolgreichste Restaurantkette aller Zeiten. Doch selbst die besten Unternehmen können ins Stocken geraten. Die Aktie hat jahrzehntelang sehr gute Renditen geliefert, die ihren Anlegern ein Vermögen beschert haben.  Doch auch bei sehr gut laufenden Unternehmen gibt es Risiken und es ist wichtig, diese zu beachten und zu analysieren, ob sie den Investitionen gefährlich werden könnten.

Auf diese Weise wirst du nicht davon überrascht und vielleicht erkennst du auch wichtige Trends vor den anderen. Hier zeigen wir dir drei wesentliche Risiken, die es bei McDonald’s zu beachten gibt.

Die Lohnkosten steigen

Die Erhöhungen des Mindestlohnes üben einen konstanten Druck auf die Gewinnspannen von McDonald’s aus. Im vierten Quartal gingen die Gewinne in den Restaurants in den USA um 150 Basispunkte zurück, was hauptsächlich auf höhere Lohnkosten zurückzuführen ist. Der Finanzvorstand Kevin Ozan sagte, dass McDonald’s in einem normalen inflationären Umfeld sein flächenbereinigtes Umsatzwachstum um 2% bis 3% steigern müsse, nur um seine Margen zu halten.

Um dieses Ziel zu erreichen, erweiterte McDonald’s seine Restaurants um Selbstbedienungstheken, die dazu beitragen sollen, die Zahl der Mitarbeiter zu reduzieren. Außerdem möchte das Unternehmen die Preise erhöhen, um die steigenden Kosten an die Verbraucher weiterzugeben. Aber es gibt eine Grenze, wie viel McDonald’s die Preise erhöhen kann.So wird die Lohninflation eine ständige Herausforderung für das Unternehmen sein.

Lebensmitteldeflation

Wären die Arbeitskosten steigen, sinken die Lebensmittelpreise. Das ist ein Problem für Restaurants wie McDonald’s, denn es macht das Essen vergleichsweise teurer als das Essen zu Hause. Noch hat McDonald’s einen Vorteil gegenüber den anderen Fastfood-Ketten. McDonald’s kann bei seinen Lieferanten bessere Preise aushandeln, als seine Konkurrenten, da es mehr Waren einkauft.  Desweiteren genießt McDonald’s einen guten Ruf wegen seinen niedrigen Preise und so entscheiden sich Verbraucher bewusst, in dieses Restaurant zu gehen und auswärts zu essen. Diesen Vorteil pusht das Unternehmen mit der Einführung seiner neuen Menüs, bei denen es eine erweiterte Auswahl für ein, zwei oder drei US-Dollar gibt.

Niedrige Lebensmittelpreise im Vergleich zu Restaurantpreisen, könnte McDonald’s trotzdem niedrige Gästezahlen bescheren.

Rückläufiger Einzelhandelstraffic

Auch der E-Commerce ist eine weitere Bedrohung für McDonald’s. Viele traditionelle Einzelhändler bemerken weniger Kunden in ihren Filialen.  Wenn weniger Menschen einkaufen gehen, dürften auch Restaurants feststellen, dass weniger Menschen zu ihnen kommen.

Im Jahr 2017 war davon bei McDonald’s noch nichts zu bemerken. Die Gästezahl stieg im vierten Quartal um 1,5 % und im Gesamtjahr um 1,9 % an. Damit verzeichnete das Unternehmen erstmals seit 2012 ein volles Jahr mit positivem Wachstum bei vergleichbaren Gästezahlen.

McDonald’s investiert massiv in die mobile Bestelltechnologie, um dem E-Commerce entgegenzutreten. Auch für Drive-Thru-Kunden soll das Unternehmen attraktiv bleiben. Diese Bemühungen werden immer wiechtiger, da das ungebrochene Wachstum des E-Commerce in nächster Zeit nicht nachlassen dürfte.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Joe Tenebruso auf Englisch verfasst und wurde am 01.02.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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