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9 überraschende Fakten über die künstliche Intelligenz

Foto: Getty Images.

Die künstliche Intelligenz (KI) erhält heutzutage viel Aufmerksamkeit von den Investoren, und das aus gutem Grund. Diese Technologie hat das Potenzial, alles vom Transport bis zum Cloud Computing zu transformieren.

Viele Unternehmen wetten darauf, dass KI nicht nur ihre Produkte und Dienstleistungen, sondern fast jeden Aspekt ihres Geschäfts beeinflussen wird. Lies weiter, um neun Dinge zu erfahren, die du von dieser aufkeimende Technologie vielleicht noch nicht wusstest.

1. KI umfasst viele verschiedene Arten des Computerlernens

Künstliche Intelligenz wird oft als Sammelbegriff für lernfähige Computersysteme verwendet. Doch es gibt spezifischere Bezeichnungen wie maschinelles Lernen, Deep Learning und Deep Inference, die beschreiben, wie diese Computer lernen. Beispielsweise definiert der GPU-Chiphersteller NVIDIA (WKN:918422) maschinelles Lernen als „die Praxis, mit Algorithmen Daten zu analysieren, daraus zu lernen und dann eine Bestimmung oder Vorhersage über etwas in der Welt zu treffen“.

2. Der Markt für künstliche Intelligenz wird viel wert sein — sehr viel

In einem Bericht von PwC wird geschätzt, dass die KI bis 2030 15,7 Billionen US-Dollar zur Weltwirtschaft beitragen wird. KI wird Produkte und Dienstleistungen verbessern, und es wird erwartet, dass das BIP Nordamerikas bis 2030 um 14 % steigen wird.

3. Der Markt für autonome Fahrzeuge im Wert von 127 Milliarden US-Dollar wird von KI getrieben

So viel soll der Markt für selbstfahrende Autos bis 2027 weltweit wert sein — und die KI-Technologie ist entscheidend, um dies Wirklichkeit werden zu lassen. NVIDIA hat einen eigenen Computer, den Drive PX Pegasus, speziell für fahrerlose Autos entwickelt, der von den KI- und GPUs des Unternehmens angetrieben wird. Die Auslieferung beginnt in diesem Jahr, und 25 Autohersteller und Technologieunternehmen haben bereits Bestellungen aufgegeben.

4. KI ist bereits dabei, das vernetzte Zuhause zu verbessern

Amazons (WKN:906866) Echo-Linie, angetrieben vom persönlichen Assistenten Alexa, hält derzeit 70 % des Marktes für intelligente Lautsprecher und könnte bis 2020 zusätzliche 10 Milliarden US-Dollar einbringen. Weiters verwendet Alphabet (WKN:A14Y6H) seine eigene KI, genannt Google Assistant, um die eigenen, konkurrierenden intelligenten Lautsprecher mit Strom zu versorgen. Die Rivalität im Bereich Smart Speaker wird noch wachsen.

5. Einige der Produkte, die du kaufst, werden dir von der künstlichen Intelligenz vorgeschlagen

Jeff Bezos, CEO von Amazon, sagte den Investoren im vergangenen Jahr, dass die maschinellen Lernsysteme des Unternehmens genutzt werden, um Kunden Produkte auf Amazons E-Commerce-Plattform zu empfehlen. Darüber hinaus hilft die KI dabei, festzustellen, welche Angebote wann vorgeschlagen werden sollen, und beeinflusst viele Aspekte des Geschäfts. Bezos empfahl den Anlegern, diesen Bereich zu beobachten.

6. Der Kampf um den KI-Prozessor hat bereits begonnen

Alphabet hat einen eigenen Prozessor für künstliche Intelligenz geschaffen, die Tensor Processing Unit (TPU), die speziell dafür entwickelt wurde, Werbung, Suche, Google Mail, Google Photos und andere Dienste intelligenter zu machen. Der Technologieriese nutzt die TPUs auch, um seine Cloud Computing Server zu verbessern, mit dem Ziel, ein größeres Stück von diesem 411-Milliarden-Dollar-Markt zu erobern.

7. Einige Führer im Bereich Tech machen sich begründete Sorgen um die künstliche Intelligenz

Teslas (WKN:A1CX3T) CEO Elon Musk — dem fortgeschrittene Technologie alles andere als fremd ist — hat mehrfach gewarnt, dass künstliche Intelligenz den Menschen bzw. der gesamten Menschheit gefährlich werden könnte. Er empfiehlt gewisse Regulierungen rund um die Technologie und fordert ein ausdrückliches Verbot jeglicher Art von autonomen Waffen. In Anbetracht der Tatsache, dass einige Regierungen bereits an KI-gesteuerten Waffen arbeiten, klingt seine Forderung vernünftig.

8. Der weltberühmte Physiker Stephen Hawking glaubt, dass KI viele Arbeitsplätze verschwinden lassen wird

Hawking ist einer von vielen tiefgründigen Denkern, die glauben, dass KI-Systeme viele Arbeitsplätze beseitigen, aber nicht genug Ersatz schaffen werden. Konkret sagte er: „Die Automatisierung der Fabriken hat die Arbeitsplätze in der traditionellen Fertigung bereits dezimiert, und der Aufstieg der künstlichen Intelligenz wird diese Arbeitsplatzvernichtung wahrscheinlich bis tief in die Mittelschicht hinein ausdehnen, wobei nur noch die Stellen in den Bereichen Pflege, Kreativität und Aufsicht übrig bleiben werden.“ Er ist mit seinen Ansichten bei weitem nicht allein. PwC sagt, dass 38 % der Arbeitsplätze in den USA in den nächsten 15 Jahren der künstliche Intelligenz zum Opfer fallen könnten.

9. Menschen sind klüger als jede Art von künstlicher Intelligenz — noch

Einige Forscher erwarten, dass Systeme der künstlichen Intelligenz bis 2035 nur noch ein Zehntel so intelligent wie Menschen sein werden. Die Sache könnte um 2060 herum etwas unangenehm werden, wenn die KI fast alle menschlichen Aufgaben durchführt — und viel besser als Menschen.

Schlussgedanken

Die künstliche Intelligenz hat in so vielen verschiedenen Branchen derart viel Potenzial, dass es für einen Investor, der davon profitieren möchte, schwierig sein kann, herauszufinden, wo er anfangen soll. Als ersten Schritt solltest du die diese KI-Aktien ansehen. Vergiss dabei nicht, die langfristige Sichtweise bei allen KI-Investitionen zu berücksichtigen. Unternehmen wie NVIDIA und Amazon können bereits von dieser Technologie profitieren, aber bis andere die Vorteile ihrer frühen KI-Investitionen nutzen können, kann es noch eine Weile dauern. Sei also geduldig.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market – einer Tochtergesellschaft von Amazon –, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A und C), Amazon, Nvidia und Tesla.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 31.01.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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