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Gazproms Dauerproblem: Mehren sich erneut die Nord Stream 2-Gegner?

Foto: Gazprom

Hast du Trumps Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gehört? Hast du aufmerksam zugehört? Weißt du, was sie mit Gazprom (WKN:903276) zu tun hat?

Nein? Hier kommt die Aufklärung.

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Trump will eine amerikanische Energieflut

Bei seiner mit Spannung erwarteten Rede hat der amerikanische Präsident Donald Trump die folgenden Worte geäußert:

„We are lifting self-imposed restrictions on energy production to provide affordable power to our citizens and businesses and to promote energy security for our friends all around the world. No country should be held hostage to a single provider of energy.“

Auf Deutsch:

„Wir beenden die selbstauferlegten Beschränkungen der Energieproduktion, um unsere Bürger und Unternehmen mit bezahlbarer Energie zu versorgen, und um überall auf der Welt Energiesicherheit für unsere Freunde zu fördern. Kein Land sollte die Geisel eines einzelnen Energielieferanten sein.“

Was das genau bedeutet

Wer sich mit den genaueren Entwicklungen der Gaskapazitäten auf der Welt nicht auskennt, kann nur schwer erkennen, was Trump damit genau meint. Wenn er davon spricht, überall auf der Welt die Energiesicherheit zu erhöhen, meint er, dass die USA plötzlich wieder zu einem großen Energieexporteur erstarken.

Besonders brisant für Gazprom ist, dass in den USA gerade ziemlich große Exportkapazitäten von Flüssiggas aufgebaut werden. Diese könnten dann ihren Weg entweder nach Asien oder Europa finden. Tatsächlich haben bereits im letzten Sommer die russlandskeptischen Länder Polen und Litauen erste Flüssiggaslieferungen aus den USA bekommen.

Somit kann dann auch tatsächlich der zweite Teil von Trumps Versprechen wahr werden, nämlich dass Staaten wie jene in Osteuropa nicht mehr länger Russland hilflos ausgeliefert sind. Mit verlässlichen amerikanischen Gasexporten wären sie weitaus weniger abhängig vom bisherigen Monopolisten Russland.

Außenminister Tillerson schlägt ähnliche Töne an

Der amerikanische Außenminister Tillerson zielte letzte Woche auf einem Treffen in Polen ebenfalls genau auf dieses Thema ab, als er eine mangelnde europäische Energiesicherheit in Aussicht stellte, falls das Pipelineprojekt Nord Stream 2 gebaut würde. Reuters zitierte Tillerson wie folgt:

„Wie Polen sind die USA gegen die Nord-Stream-2-Pipeline. Unser Widerstand wird von unseren gemeinsamen strategischen Interessen getragen.“

Was das für Nord Stream 2 bedeutet

Nachdem es eine Zeit lang wieder ein bisschen ruhiger um Nord Stream 2 war und es langsam so schien, als ob die wirtschaftliche Logik der dringend benötigten zusätzlichen Gaskapazitäten am Ende gewinnen würde, mehren sich jetzt wieder, zumindest verbal, die Gegner von Nord Stream 2. Trump hat das Thema indirekt angesprochen und der amerikanische Außenminister ganz direkt.

Die amerikanische Regierung will keine Nord Stream 2-Pipeline. Wer weiß, ob sie einfach nur eine bessere Ausgangssituation für ihre eigenen Exporte will, oder sich tatsächlich vor allem um die Energiesicherheit ihrer Verbündeten sorgt. Der Kurs, der im letzten Jahr mit den Russlandsanktionen begonnen hat, könnte nun fortgesetzt und zu einer neuen Hürde für Nord Stream 2 werden. Gazprom-Aktionäre müssen wieder einmal um Milliardeneinnahmen bangen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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