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3 Dinge, auf die beim Einnahmebericht von Starbucks zu achten sein wird

Foto: Starbucks

Nur wenige B2C-Unternehmen können auf den Erfolg zurückschauen, den Starbucks (WKN:884437) in den 25 Jahren seines Bestehens am Aktienmarkt erzielt hat. Seit 2010 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, die Einnahmen mehr als verdreifacht.

Doch das letzte Geschäftsjahr des Kaffeet-Titans bedeutete eine Abkehr von dieser marktbeherrschenden Wachstumssträhne, da Umsatz und Gewinn deutlich hinter den Erwartungen des Managements zurückblieben. Im folgenden sehen wir uns einige der Trends an, die bestimmen, ob Starbucks mit seinem ersten Quartalsbericht für das Geschäftsjahr 2018, der am 25. Januar veröffentlicht wird, in die richtige Richtung geht.

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Kundenaufkommen

Starbucks schaffte 2017 bloß einen Umsatzanstieg von 3 %, was bedeutet, dass sich die Umsätze nun seit zwei aufeinander folgenden Jahren verlangsamt haben und weniger als die Hälfte jener Rate erreichen, über die Aktionäre sich in den Jahren 2013 bis 2015 freuen durften. Die Hauptursache für diese Verlangsamung ist das schleppende Wachstum des Kundenaufkommens, das wieder stagnierte.

Quelle: Starbucks. Diagramm vom Autor

Starbucks bräuchte dabei keinen übermäßig riesigen Kundenanstieg, um einen deutlich höheren Umsatz zu erzielen. Man betrachte nur das jüngste Beispiel von McDonald’s, dessen Gästezahl in den letzten neun Monaten um 2,1 % gestiegen ist, gegenüber einem Rückgang von 0,1 % im Vorjahreszeitraum. Dieser Erfolg trug dazu bei, dass der Umsatz von 4,2 % im Jahr 2016 auf 5,6 % ansteigen konnte.

Starbucks kann einen solch dramatischen Aufschwung wie diesen nicht erwarten, aber das Management hat festgestellt, dass sich das Kundenaufkommen im letzten Quartal im so wichtigen US-Markt mit der schnellsten Rate seit fast zwei Jahren verbessert hat. So könnte ein Umsatz-Aufwärtstrend doch noch passieren.

Absatz von Speisen

Starbucks’ steigender Absatz von Speisen war einer der Lichtblicke im Geschäftsjahr 2017. Obwohl man mehr Optionen für das Frühstück anbot, stagnierte der Umsatz dort in den Jahren 2015 und 2016 bei 19% des Gesamtumsatz. Neulich konnte dieser endlich auf einen Anteil von über 20 % steigen. Tatsächlich erreichte dieses Segment im letzten Quartal ein Rekordhoch dank Elementen wie Eistees, die die Kunden auch noch nach den Morgenstunden in die Läden bringen. Diese Getränke lassen sich gut mit einer Vielzahl von Nahrungsmitteln kombinieren.

Kevin Johnson, CEO von Starbucks, und sein Führungsteam glauben, dass ein Lunch-Menü mit frischen Lebensmitteln dabei helfen wird, die Absätze von Speisen bis 2021 um auf bis zu 25 % zu steigern. Wir werden am Donnerstag erfahren, wie erfolgreich diese neuen Angebote der Kette dabei geholfen haben, dass man für Kunden auch nach dem Morgen noch Anlaufstelle ist.

Langfristige Aussichten

Ende 2016 prognostizierte Starbucks‘ langfristiger Plan jährliche Umsatzzuwächse von 10 %, was bis 2021 zu einer Ergebnisverbesserung von 15 % bis 20 % pro Jahr führen würde. Doch die nächsten Quartale verliefen nicht wie erwartet, und die Realität veranlasste das Management, die Umsatz- und Ergebnisziele bereits ein Jahr nach ihrer Veröffentlichung zurückzunehmen.

Die aktualisierten Prognosen von Starbucks sehen ein Wachstum zwischen 3 % und 5 % vor, was zu Umsatzzuwächsen im hohen einstelligen Bereich führt, wobei die Erträge jedes Jahr um etwa 12 % steigen.

Es könnte mehr Revisionen zu diesen Zielen geben – auf wie auch ab ­ angesichts all der Veränderungen, die im Unternehmen passieren. Ein bescheidener Anstieg des Kundenverkehrs könnte die Kette in Schwung bringen, um eine Umsatzsteigerung zu erzielen, wie sie McDonald’s kürzlich erlebt hat. Wenn sich die Nachfragetrends stattdessen wie seit 2015 weiter verlangsamen, können die Aktionäre mit einem bescheideneren Wachstum rechnen, für das vor allem Märkte wie China verantwortlich sein werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Starbucks.

Dieser Artikel von Demetrios Kalogeropoulos erschien am 20.1.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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