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Die Börsengänge, die dieses Jahr am heißesten erwartet werden

Foto: The Motley Fool.

Auch wenn Spotify ein bisschen die Spannung rausgenommen hat, gibt es immer noch eine Reihe von Unternehmen, die dieses Jahr voraussichtlich an die Börse gehen werden – oder es zumindest planen.

Aber Obacht: Snap (WKN:A2DLMS) war der größte Börsengang im vergangenen Jahr und brachte 3,4 Milliarden Dollar ein, aber die Performance danach war katastrophal. Ähnlich stolperte auch der Service Blue Apron (WKN:A2DS2W) nach dem Börsengang rum und konnte die Vorschusslorbeeren nicht erfüllen.

Nachfolgend mal eine Liste von sieben Unternehmen in alphabetischer Ordnung. Von denen erwarten viele, dass sie in diesem Jahr an die Börse gehen. Einige, wie z.B. Uber und Palantir Technologies, waren auf den Listen der Vorjahre. Also keine Ahnung, ob sie es dieses Mal endlich schaffen.

Air

Foto: Getty Images

bnb

Die Zimmervermietungsplattform AirBnB war auch auf der Liste des vergangenen Jahres, aber seit 2014 gibt es immer wieder Gerüchte. Obwohl CEO Brian Chesky Fortune gegenüber sagte, „wir werden bereit sein“, muss das nichts heißen, denn er sagt auch, dass das Unternehmen so verantwortungsbewusst wie möglich sein will, wenn es den Börsengang beantragt, und er plant, es langsam anzugehen. Airbnb hatte im vergangenen Jahr über 3 Millionen Gäste, die den Service in Anspruch nahmen, eine Steigerung von 50 % gegenüber 2016. Derzeit wird das Unternehmen mit 31 Milliarden Dollar bewertet.

Ancestry.com

Die Familienforscher von Ancestry.com sollten letztes Jahr an die Börse gehen, nachdem man bereits im Juni die Papiere eingereicht hatte. Ende des Jahres aber verließ der Firmengründer und CEO seine Führungsposition und wechselte zum Vorsitzenden, was den Börsengang verzögerte. Es wäre nicht das erste Mal: Ancestry war einst ein börsennotiertes Unternehmen, bevor man 2012 in einem 1,6-Milliarden-Dollar-Deal wieder privatisiert wurde. Aber es gibt jetzt stärkeren Wettbewerb als damals, und Rivale 23andMe ist auch einer, der dieses Jahr an die Börse gehen könnte.

BuzzFeed

Die digitale Medien-Website BuzzFeed ist wohl am besten bekannt für Clickbait-Artikel und virale Videos, gilt aber immer noch als heiße Ware. Axios sagte zuletzt, dass 2018 das Jahr des Börsengangs sein würde. Das Wall Street Journal berichtete jedoch im November, dass Buzzfeed die Umsatzziele für das Gesamtjahr verfehlen würde, was zu einem schlechten Start führen könnte. Mit einem potenziellen Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar könnte das Unicorn nur im Trab und zum falschen Zeitpunkt an die Börse gehen.

Dropbox

Der Foto- und Daten-Sharing-Dienst Dropbox steht ganz oben auf der Liste jener Unternehmen, die in diesem Jahr an die Börse gehen sollen. Das munkelte man schon seit Jahren. Aber 2018 sieht echt gut aus; zahlreiche Berichte sagen, dass Dropbox schon die nötigen Anträge eingereicht hat. Während das Unternehmen dank Finanzierungsrunden etwa 10 Milliarden Dollar wert ist, bezweifeln Analytiker, dass es wirklich in der Lage ist, dieses Geld am öffentlichen Markt anzusammeln. Aber mit 500 Millionen Nutzern, 200.000 Geschäftskunden – darunter praktisch alle Fortune-500-Unternehmen – und einem Jahresumsatz von 1 Milliarde Dollar könnte Dropbox der große Börsengang des Jahres sein.

Lyft

Ride-sharing Service Lyft kann vielleicht schneller als Rivale Uber an die Börse gehen, von denen es letztes Jahr hieß, dass man innerhalb von 18 bis 36 Monaten an die Börse gehen würde. Im Oktober sammelte Lyft 1 Milliarde Dollar von Alphabets (WKN:A14Y6F) VC-Firma CapitalG ein. Obwohl Erzfeind Uber mehr Geld eingesammelt hat und in mehr Städten verfügbar ist, hat Lyft wenigstens keine großen Skandale, mit denen man kämpfen muss. Mit Rückendeckung auch von General Motors (WKN:A1C9CM) und Ford (WKN:502391), könnte man ein echter Darling am Markt werden.

Palantir

Ein anderes Unternehmen, das schon seit Jahren mit einem Börsengang liebäugelt, ist das mystische Palantir Technologies. Das ist Datenanalytikunternehmen, das FBI, CIA, NSA und andere Regierungsagenturen als Kunden zählt. Die haben ungefähr 215 Millionen Dollar wert an Aufträgen dort eingereicht. Das Wall Street Journal berichtet, dass man hinter der Verhaftung von Gesuchten, die so unterschiedlich sind wie Bernie Madoff und Osama bin Laden. Vor zwei Jahren schon sagte CEO Alex Karp gegenüber dem WSJ: „Wir sind jetzt so positioniert, dass wir an die Börse gehen können“.

Uber

Obwohl man wohl mit Sicherheit an die Börse gehen wird, scheinen Ubers Chancen, dies in diesem Jahr zu tun, echer schlecht. Die Aussagen von CEO Dara Khosrowshahi gingen dahin, dass es drei weitere Jahre dauern kann. Dennoch hat das neue Management vielleicht andere Pläne, die sich nicht nur darauf konzentrieren, vergangene Probleme zu korrigieren, sondern das Unternehmen voranzutreiben. Somit bleibt Uber weiterhin heiße Ware.

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The Motley Fool besitzt Aktien von Alphabet und Ford.

Dieser Artikel von Rich Duprey erschien am 16.1.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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