MENU

Warum Adobe Systems 2017 um 70,2 % gestiegen ist

Foto: Getty Images

Was?

Die Aktien von Adobe Systems (WKN:871981)  stiegen nach Angaben von S&P Global Market Intelligence im Jahr 2017 um 70,2 %, da der Kreativsoftware-Spezialist den Erfolg seines neuen Cloud-basierten Abonnementmodells nutzte, um die Erwartungen immer wieder zu übertreffen.

Der stetige Anstieg von Adobe im vergangenen Jahr beschleunigte sich Mitte März, als das Unternehmen sein bisher bestes Quartal markierte, das von einem 22-prozentigen Umsatzwachstum im Segment der digitalen Medien auf 1,14 Milliarden US-Dollar geprägt war.

„Unsere solide Ausführung und Geschäftsdynamik, kombiniert mit einem starken Rückenwind am Markt, geben uns die Zuversicht, dass wir auch weiterhin starke Finanzergebnisse erzielen können“, fügte Adobe-Finanzvorstand Mark Garrett hinzu.

Und weiter?

Die Investoren, die diese Worte beherzigten, wurden mit eindrucksvollen Quartalsberichten im Juni und September belohnt, wobei beide mit einem Umsatzwachstum von fast 30 % im Vergleich zum Vorjahr im Segment der digitalen Medien von Adobe aufwarten konnten.

Mitte Oktober erhielt die Adobe-Aktie einen weiteren Aufschwung und legte um fast 12 % zu, nachdem das Unternehmen auf seiner jährlichen Anwenderkonferenz Adobe MAX eine gute vorläufige Prognose für das kommende Jahr abgegeben hatte.

Im Dezember konnte Adobe im vierten Quartal neue Rekordwerte bei Umsatz und Profitabilität erzielen. Alles in allem steigerte Adobe seinen Umsatz um unglaubliche 25 % auf 7,3 Milliarden US-Dollar und schloss das Jahr mit jährlich wiederkehrenden Einnahmen in Höhe von über 5,2 Milliarden US-Dollar ab. Unterm Strich bedeutet dies ein Wachstum des bereinigten Jahresüberschusses um mehr als 42 % auf 2,16 Milliarden US-Dollar oder 4,31 US-Dollar pro Aktie.

Wie geht’s jetzt weiter?

Darüber hinaus nutzte Adobe den Bericht für das vierte Quartal, um den Umsatzanteil des im Oktober veröffentlichten Ausblicks leicht zu erhöhen. Adobe geht davon aus, dass der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr 2018 um rund 19,5 % auf 8,725 Mrd. US-US-Dollar steigen wird, wenn man von einem Umsatzwachstum im Segment Digital-Media von 23 % ausgeht, was zu einem Anstieg des bereinigten Gewinns pro Aktie um fast 28 % auf 5,50 US-US-Dollar führen dürfte.

Natürlich hat Adobe es sich zur Gewohnheit gemacht, zu wenig zu versprechen und zu viel zu liefern, so dass ich nicht überrascht wäre, wenn es im kommenden Jahr dasselbe tut. Bis dahin müssen die Anleger jedoch bis zum nächsten Quartalsbericht von Adobe im März warten, um zu sehen, ob das Unternehmen seine Dynamik aufrechterhalten kann.

So nimmst du die Finanzen eines Unternehmens richtig auseinander

Bist du nicht sicher, wie du die Bilanz eines Unternehmens richtig analysierst? Dann solltest du dir eine Kopie unseres Sonderberichts "15 Bilanzkennzahlen, die dich zu einem besseren Anleger machen" schnappen, in dem dir Analyst Bernd Schmid genau zeigt, wie du das professionell machen kannst - und einige böse Überraschungen vermeidest. Klick einfach hier, um in diesen kostenlosen Sonderbericht zu einsteigen.

The Motley Fool empfiehlt Adobe Systems. 

Dieser Artikel wurde von Steve Symington am 6.1.2018 auf Englisch verfasst und wurde  veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Kostenlos: Aktientipps, Börsen-Nachrichten, Anlage-Erkenntnisse

Registriere dich kostenlos für den Newsletter "Bilanz Ziehen", deine wöchentliche E-Mail von The Motley Fool