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2018 wird ein schwieriges Jahr für VW, Daimler und Co.

Foto: Daimler

Der von Volkswagen (WKN:766403) ausgelöste Dieselskandal ist mittlerweile über zwei Jahre her, die Auswirkungen davon sind nach wie vor spürbar. Auch wenn die deutschen Hersteller aus meiner Sicht insgesamt nicht schlecht aufgestellt sind, sehe ich ein paar Gründe, aus welchen 2018 mit Gegenwind zu rechnen ist.

Die Sache mit den Umweltprämien

Durch Umweltprämien (auch Diesel-Eintauschprämien genannt) gab es besonders unter deutschen Herstellern eine Rabattwelle. Da der Autobestand hierzulande schon eine hohe Sättigung aufweist, ist eher nicht damit zu rechnen, dass dadurch insgesamt mehr PKWs verkauft werden. Wahrscheinlicher ist, dass die Prämien dazu führten, dass Käufe vorgezogen wurden. Dieses Jahr könnte daher schwächer ausfallen.

Verunsicherte Käufer

Die Käufer sind verunsichert, auf welches Pferd sie setzen sollen: Die Zukunft des Diesels ist ungewiss, E-Mobilität ist in greifbarer Nähe und Hybrid eine interessante Alternative für jene, für die ein Elektroauto eine zu große Umstellung bedeuten würde. Daher liegt der Verdacht nahe, dass viele Käufer noch abwarten, was sich im Bereich der alternativen Antriebe am Markt tut. Auch werden einige ihre Kaufentscheidung aufschieben, bis es von Seiten der Politik endgültig Klarheit über die Zukunft des Diesels gibt.

Solange diese Dinge noch ungewiss sind, werden viele Autofahrer ihren alten PKW noch solange wie möglich behalten oder sich nach einem Gebrauchtwagen umsehen.

Investitionen in die Elektromobilität

Die Investitionen für Elektroautos sind hoch, aber notwendig, um nicht hinter der Konkurrenz zu bleiben. Sie bringen aktuell jedoch noch so gut wie keine Einnahmen.

Sollten die Verkaufszahlen von Elektroautos im selben Tempo wie bisher wachsen, dürfte es bei einem aktuellen Neuzulassungsanteil von weniger als 1 % noch einige Jahre dauern, bis sich die Investitionen nur ansatzweise bezahlt machen.

Fazit

Die Aktien von BMW (WKN: 519000) und Daimler (WKN: 710000) sind mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von rund 8 bereits sehr niedrig bewertet, und die genannten Faktoren vermutlich großteils eingepreist, dennoch gibt es für 2018 sicher aussichtsreichere Investments. Wer in seinem Portfolio hingegen überwiegend auf Wachstumsaktien setzt und dazu nach etwas Stabilität sucht, kann die Aktien als verlässliche Dividendenzahler im Depot lassen.

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Jürgen Zefferer besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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