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Was von den neuen iPhones im Herbst 2018 zu erwarten sein wird

Foto: Apple.

TrendForce, ein Marktforschungsunternehmen, das die Details von Apples (WKN:865985) letztjährigen iPhones korrekt vorhergesagt hat, hat einen neuen Bericht vorgelegt. Der beschäftigt sich damit, was für die nächste Generation von iPhones zu erwarten ist.

Schauen wir uns das doch mal näher an.

Eine überraschende Reihe von Verbesserungen

TrendForce behauptet, dass das neue „große“ iPhone, das Apple 2018 einführen wird, eine Vielzahl von Verbesserungen aufweisen wird. Der Bildschirm wird im Vergleich zum Rand an Größe zunehmen, Face ID wird besser werden, und man darf auch erwarten, dass der Speiche in den Geräten erhöht wird.

Eine der Verbesserungen – eine bessere Implementierung der Gesichtserkennungstechnologie Face ID – wurde ja bereits erwartet. Während Face ID das Potenzial hat, der Fingerabdruckerkennung generell überlegen zu sein, ist die Implementierung im iPhone X nicht unbedingt perfekt – es könnte sowohl schneller gehen als auch genauer sein.

Die anderen beiden Verbesserungen sind etwas überraschender. Denn vier Generationen von iPhones (6, 6s, 7 und 8) hatten die gleichen Bildschirmmaße.

Normalerweise behält Apple eine Form also für ein ganzes Weilchen bei. Das ändert sich wohl nun.

Aber vielleicht lässt es sich ja erklären. Es wird erwartet, dass das Unternehmen ein iPhone mit einem 6,1-Zoll-Flüssigkristall-Display (LCD) auf den Markt bringen wird, das dann das diesjährige iPhone 8 und iPhone 8 Plus ersetzen soll. Da erwartet wird, dass das 6,1-Zoll-LCD-iPhone das gleiche grundlegende All-Screen-Design wie das iPhone X bekommt, könnte dies die neuen Maße erklären.

Darüber hinaus wird Apple voraussichtlich im nächsten Jahr ein iPhone herausbringen, das eine Version des diesjährigen iPhone X mit einem größeren 6,46-Zoll-Display ist (das aktuelle iPhone X hat ein 5,85-Zoll-Display). Wenn wir davon ausgehen, dass ein solches Gerät einen ähnlichen Seitenrand hat wie das diesjährigen iPhone X und dass es den gleichen Ausschnitt an der Oberseite für die nach vorne gerichtete Kamera hat, dann steigt das Verhältnis von Bildschirm zu Körper natürlich an, da der Ausschnitt einen kleineren Prozentsatz der Anzeigefläche ausmacht.

Letztlich will Apple wohl den Speicher im Gerät erhöhen.

Das ist alles andere als eine Überraschung – die diesjährigen iPhones hatten 64 GB oder 256 GB und es ist nur logisch, wenn im Herbst dann 512 GB an den Start gehen wird.

Sollte TrendForce aber damit den Systemspeicher gemeint haben – auch bekannt als Random Access Memory oder RAM – dann wäre das ein interessanteres Upgrade. Das iPhone 6s, 7 und 8 sind alle mit 2 GB RAM ausgestattet, während das iPhone 7 Plus, 8 Plus und X 3 GB haben.

Mehr Arbeitsspeicher ist im Allgemeinen hilfreich, wenn große, ressourcenhungrige Anwendungen ausgeführt werden sollen und wenn mehrere Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden sollen.

Wenn Apple für die nächste Generation 3 GB und 4 GB+ springen lässt, dann könnte das die Tür zu komplexeren Anwendungen und besseren Multitasking-Fähigkeiten auf den Geräten öffnen (obwohl es Apple wahrscheinlich ein bisschen mehr kosten würde).

Fazit

Es ist natürlich nie eine Überraschung, dass Apple Jahr für Jahr bessere iPhones auf den Markt bringt.

Nichtsdestotrotz wäre es schon schön, wenn der Arbeitsspeicher erhöht werden würde (das Unternehmen neigt dazu, mit dem RAM, das es in seinen Geräten enthält, ziemlich geizig zu sein). Und eine Änderung der Form wäre schon ein großes Ding, neigt Apple doch in der Regel dazu, viele Jahr einer Form treu zu bleiben.

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The Motley besitzt und empfiehlt Aktien von Apple.

Dieser Artikel von Ashraf Eassa erschien am 5.1.18 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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