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Gazprom fährt seine Exporte hoch

Foto: Gazprom

Die Aktie von Gazprom (WKN:903276) mag schon länger stagnieren, aber operativ kann der russische Energieriese zumindest Erfolge vorweisen.

Das neue Jahr startet mit Meldungen, die unterstreichen, wie stark Gazproms Position als Förderer und Exporteur gerade ist. Nur der warme Winter verhindert noch bessere Ergebnisse.

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Gazproms Förderung wächst 2017 im zweistelligen Bereich

Wie vorläufige Zahlen zeigen, wuchs Gazproms Fördermenge im letzten Jahr um 12,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Ganze 470,8 Milliarden Kubikmeter Gas wurden 2017 gefördert, das entspricht mehr als dem Gesamtbedarf Europas.

Über das Jahr war das Wachstum aber ungleich verteilt. Im Juni gab es ein beeindruckendes Förderplus von 37 %, in den unerwartet warmen Monaten November und Dezember wurde die Förderung hingegen um circa 6 % gedrosselt.

Das zeigt eigentlich schon die zwei großen Zukunftstrends. Die milderen Winter dürften den Heizbedarf sinken lassen, auf der anderen Seite ist gerade in Europa der Hunger nach Gas groß, da immer mehr Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Auf beide Trends kann sich Gazprom eigentlich verlassen, aber da Europa mittelfristig dringend viel Gas braucht, um Energie zu erzeugen und die europäischen Erdgasquellen bereits versiegen, kann sich Gazprom hier insgesamt auf einen treuen Kunden einstellen.

Kein Wunder also, dass Gazprom 2017 nicht nur mehr Gas gefördert, sondern auch mehr Gas exportiert hat. Dabei soll es aber nicht bleiben, denn wenn man sich die aktuellen Projekte ansieht, kann man zu dem Schluss kommen, dass sich Gazprom als wichtigster Gasproduzent ganz Eurasiens positionieren will. Auch hier gab es Fortschritte.

Beim Großprojekt TurkStream geht es voran

Vor wenigen Tagen gab Gazprom bekannt, dass der Bau der TurkStream-Pipeline voranschreitet. Gazprom hat berichtet, dass bereits 700 Kilometer Rohre verlegt wurden, also ungefähr 38 % des Baus abgeschlossen wurde.

TurkStream wird Russland über das Schwarze Meer mit der Türkei verbinden. Die Pipeline reicht bei Fertigstellung bis Lüleburgaz, eine Stadt westlich von Istanbul. Von dort aus kann nicht nur die Türkei, sondern auch europäische Staaten wie Griechenland und Bulgarien beliefert werden.

Insgesamt sollen die zwei Stränge über eine Länge von 900 Kilometern verlaufen, fast nur unter Wasser. Noch 2018 soll der erste Strang vollständig verlegt worden sein, zwei Jahre nachdem Gazprom den Startschuss bekommen hat. Bei Fertigstellung wird TurkStream eine jährliche Kapazität von 15,75 Milliarden Kubikmeter haben.

Dass es bei TurkStream schnell und, wie es scheint, problemlos vorangeht, ist sicherlich ein angenehmes Kontrastprogramm für das Gazprom-Management. Das vergleichbare Projekt NordStream 2, das Europa mit zusätzlichem russischen Gas versorgen soll, kämpft schon lange mit massivem politischen Widerstand. Viele verschiedene Akteure in der EU versuchen fleißig das Projekt noch irgendwie zu boykottieren, obwohl Europa das zusätzliche Gas eigentlich dringend bräuchte.

Da die Liefermenge von Nord Stream 2 satte 55 Mrd. Kubikmeter pro Jahr betragen würde, wären hier gute Nachrichten sogar noch wichtiger als bei TurkStream. Dann könnte Gazprom seine Exporte so richtig hochfahren.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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