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Meine 2018er Prognosen für die Allianz-Aktie

Foto: Peter Roegner

Nachdem wir zuletzt bereits betrachtet haben, was die Allianz (WKN: 840400) in 2017 bewegt hat und der Frage nachgegangen sind, ob die Allianz in 2018 ihre Dividende erhöhen könnte, wollen wir nun noch einmal unseren Blick auf die Allianz in 2018 werfen.

Hierbei werde ich meine halbwegs funktionierende, magische Kristallkugel anschmeißen und aufgrund der letzten Entwicklungen drei mehr oder minder gewagte Prognosen aufstellen. Bist du gespannt, welche das sind?

Rekordjahr 2018?

Eine Frage, die in 2018 bewegen dürfte, ist, welche Prognose die Allianz selbst von sich gibt. Rechnet das Unternehmen mit einem Rekordjahr? Welcher Ergebnis-Zielkorridor wird von der Allianz ausgegeben? Und ist dieser auch realistisch?

Zur Erinnerung: Bereits in 2017 malte man sich bereits aus, dass dieses Geschäftsjahr ein Rekordjahr werden könnte. Allerdings sah man sich nach der heftigen Unwettersaison dieses Herbstes leider gezwungen, diese Prognosen unter gewissen Umständen mit einem leichten Fragezeichen zu versehen.

Nichtsdestoweniger spricht vieles dafür, dass es tendenziell operativ rund läuft bei den Münchenern. Meine gewagte Prognose daher: Wenn die Allianz einigermaßen von großen Unwettern verschont bleibt, könnte 2018 wirklich ein Jahr werden, in dem aus Ergebnissicht der eine oder andere Rekord geknackt wird.

Mittelzuflüsse ja oder ein?

Eng mit dem erfolgreichen operativen Geschäftsverlauf 2018 verknüpft dürften die beiden Investment-Tochtergesellschaften PIMCO und Allianz Global Investors zusammenhängen. Falls du hier nicht ganz auf dem Laufenden bist, lass uns zunächst noch einmal resümieren, was hier in letzter Zeit bewegte:

Nachdem 2016 die beiden Investmentgesellschaften in den Medien mit den Begriffen Tal der Tränen und Krisenjahr belegt wurden, hat die Allianz zumindest in 2017 scheinbar die Wende geschafft. Denn letztlich konnte man in diesem Geschäftsjahr wieder notwendige Mittelzuflüsse verzeichnen.

Unter der Voraussetzung, dass diese inzwischen mehrere Quartal andauernde Erfolgsserie mit Mittelzuflüssen auch in 2018 nicht abreißt, stelle ich folgende nicht ganz so gewagte Prognose auf: PIMCO und Allianz Global Investors könnten operativ wieder einen guten Lauf haben und die Allianz auf ihrem Weg zu einem Rekordjahr mit Tatkraft unterstützen.

Übernahme oder noch ein Aktienrückkauf?

Ein dritter Aspekt, der bewegen dürfte, resultiert aus der mehr als üppigen Kapitalausstattung der Allianz. Denn mit einer Solvency-II-Quote von über 200 % (Stand Oktober 2017: 218 %) ist die Allianz mehr als ausreichend kapitalisiert. Die Kriegskasse ist daher eigentlich prall gefüllt für die ein oder andere, bereits seit längerem geplante Übernahme.

Doch ist die Allianz auch nicht gewillt, ihr Geld für einen geeigneten Übernahmekandidaten mit beiden Händen aus dem Fenster zu werfen. Erst kürzlich äußerte sich Allianz-Chef Bäte beispielsweise noch dahingehend, dass man keine Übernahme um jeden (teuren) Preis tätigen werde. Aus diesem Grund wurde auch das im letzten Jahr begonnene Aktienrückkaufprogramm verlängert. Obwohl Bäte auch kein Fan davon sein soll.

Wie auch immer, meine nicht allzu gewagte Prognose für 2018 lautet daher: Es wird angesichts der soliden Kapitalstruktur vermutlich entweder zu einer größeren Übernahme kommen, sofern sich eine gute Gelegenheit ergeben sollte, oder aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Aktienrückkaufprogramm noch in eine dritte Runde gehen könnte.

Ein spannendes Jahr 2018 steht uns bevor!

Letztlich wird uns aber erst der Geschäftsverlauf in 2018 zeigen, welche Prognosen sich bewahrheiten werden und mit welchen ich möglicherweise daneben gelegen habe.

Ich freue mich jedenfalls auf ein spannendes Allianz-Jahr 2018. Und wie du anhand meiner eher zuversichtlichen Prognosen erkennen kannst, bin ich grundsätzlich optimistisch für die Allianz gestimmt.

Das einzige große Risiko, das meine Zuversicht schnell ausbremsen könnte, das wir gleichsam jedoch leider nicht vorhersehen können, sind viele heftige Unwetter. Dass diese zu jeder Zeit belastend auftreten können, dessen sollten sich Interessierte und Investoren natürlich stets bewusst sein.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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