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Aktien im Rückblick: Starke Wall Street treibt den DAX, TecDAX auf Höhenflug

Foto: Matt Koppenheffer

Am ersten Handelstag des Jahres sah es so aus, als könne der deutsche Aktienmarkt nicht an die Gewinne von 2017 anknüpfen. Als jedoch die US-Börsen mehrmals neue Index-Rekordstände meldeten, vergaßen die Marktteilnehmer schnell, dass sie in jüngster Zeit Angst vor dem anziehenden Euro-Kurs gehabt hatten.

Der Rückenwind von der Wall Street schob den DAX wieder über die 13.000er-Schwelle. Der TecDAX erreichte erstmals seit dem Platzen der New Economy-Blase im Jahr 2001 wieder Notierungen von mehr als 2.600 Zählern.

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So begann das Börsenjahr

Da am Montag wegen des Neujahrsfeiertags kein Aktienhandel stattfand, hatten die deutschen Börsianer ausreichend Zeit und Muße, die am Silvesterabend gefassten guten Vorsätze für 2018 wieder zu vergessen.

Derart gestärkt starteten sie am Dienstag ins neue Börsenjahr. Und das begann genau so, wie das Alte geendet hatte, denn der starke Euro, dessen Wechselkurs auf über 1,20 US-Dollar kletterte, trübte die Stimmung auf dem Frankfurter Parkett. Die Folge: Der DAX (WKN:846900) gab 0,4 % auf 12.871 Punkte ab.

Weit unten in der Standardwerte-Tabelle landete mit einem Minus von 1,4 %, die Aktie der Lufthansa (WKN:823212). Die Anteilseigner der Kranich-Airline konnten das mit einem Achselzucken abtun, weil ihre Papiere im Vorjahr einen Wertzuwachs von rund 150 % erzielt hatten.

Besser lief der Jahresstart in New York: An der Wall Street ging der Dow Jones mit einem Plus von 0,4 % in den Feierabend während der marktbreite S&P 500 sich um 0,8 % verbesserte und eine neue Bestmarke erreichte.

Das wirkte sich am Mittwoch positiv auf den deutschen Aktienmarkt aus: Der deutsche Leitindex legte 0,8 % auf 12.978 Zähler zu. Der TecDAX (WKN:720327) notierte im Handelsverlauf zum ersten Mal nach dem Jahr 2001 wieder über der 2.600er-Marke und stieg um 1,6 %.

Den größten Tagesgewinn im DAX verbuchten die Anteilscheine von ThyssenKrupp (WKN:750000), die sich um 4,2 % verteuerten. Marktbeobachter begründeten das Plus bei dem Stahlkonzern mit Medienberichten, laut denen die Stahlproduktionskapazitäten in China verkleinert werden sollen.

Der Rekordkurs der New Yorker Indizes, die am Vorabend erneut gestiegen waren, fachte am Donnerstag die Kauflaune der deutschen Marktakteure weiter an: Der DAX überwand die 13.000er-Schwelle und zog um 1,5 % auf 13.168 Zähler an.

Im Fokus des Interesses standen die Dividendentitel des Elektrokonzerns Siemens (WKN:723610), die um 2,7 % vorrückten. Ein deutsches Bankhaus hatte die Papiere zuvor in seine Favoritenliste für 2018 aufgenommen.

Nachdem die Frankfurter Akteure ihren Heimweg angetreten hatten, zogen die New Yorker Indizes weiter an. Der Dow Jones knackte erstmals die 25.000er-Marke und schloss beim Stand von 25.074 Punkten mit einem Aufschlag von 0,6 %. Der S&P 500 stieg um 0,6 %.

Diese positiven Impulse nahm der Frankfurter Markt am Freitag freudig auf. Der DAX verbesserte sich bis 15:45 Uhr um 1,0 Prozent.

Was steht in der kommenden Woche auf dem Kalender?

Am Montag (08.01.) veröffentlichen die deutschen Statistiker Zahlen zum Auftragseingang bei der deutschen Industrie im November. Das Sentix-Investorenvertrauen für Januar liefert wichtige Hinweise auf die Stimmung bei professionellen Anlegern in der Euro-Zone.

Am Dienstag (09.01.) legt der Automobilzulieferer Continental (WKN:543900) vorläufige Zahlen fürs abgelaufene Geschäftsjahr vor. In den USA berichtet der Biotechnologiekonzern Amgen über das vierte Quartal.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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