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Tesla übertrifft die Konkurrenten bei der Kundenrzufriedenheit

Im dritten Jahr in Folge führt der Elektroauto-Hersteller Tesla (WKN:A1CX3T) die Umfragen zur Kundenzufriedenheit an, wobei Marken wie Subaru und Honda übertroffen werden konnten. Zusätzlich lag Tesla weit vor Porsche, das den zweiten Platz belegte.

Die hohen Zufriedenheitswerte von Tesla spiegeln sowohl die Attraktivität vollelektrischer Langstreckenfahrzeuge als auch den vertikal integrierten Ansatz von Tesla im Fahrzeugdesign wider.

Kunden gewinnen

Tesla bekam eine Bewertung von 90 bei der Consumer-Reports-Umfrage — etwas niedriger als die 91 Punkte letztes Jahr — während Porsche 85 Punkte erzielte. An dritter Stelle erreichte Hyundais Luxusmarke Genesis 81 Punkte. Fiat Chrysler hatte die höchste Bewertung aller amerikanischen Marken außer Tesla und kam auf Platz vier mit einer 78.

Consumer Reports sagt, dass die Umfrage misst, ob der Besitzer sagt, dass er oder sie das gleiche Auto wieder kaufen würde und ob das Auto den Erwartungen entspricht. Die Umfrage fordert die Befragten auf, das Fahrzeug in sechs Kategorien zu bewerten, darunter Fahrerlebnis, Komfort, Wertigkeit, Styling, Audio und Klimasysteme. Um sich für die Befragung zu qualifizieren, müssen die Befragten seit mindestens drei Jahren im Besitz ihres Fahrzeugs sein.

Wachsender Respekt vor Tesla

Teslas stark ansteigende Verkaufszahlen, hohe Kundenzufriedenheit, verbesserte Zuverlässigkeit und die Nachfrage nach seinem neuen Modell 3 haben dazu geführt, dass der Autohersteller nicht mehr ignoriert werden kann. Tatsächlich hat sich das Unternehmen von einem Nischenplayer zu einem echten Konkurrenten der traditionsreichen Automobilhersteller gewandelt – zumindest laut einem Top-Manager von Volkswagen.

„In der alten Welt sind es Toyota, Hyundai und die französischen Automobilhersteller. In der neuen Welt ist es Tesla“, sagte Volkswagen Markenvorstand Herbert Diess gegenüber Reuters auf die Frage nach dem Hauptkonkurrenten seines Unternehmens. „Tesla gehört zu den Konkurrenten, die Fähigkeiten haben, die wir derzeit nicht haben“, sagte Diess. Er wies darauf hin, dass etwa die Hälfte der Tesla-Ingenieure Software-Experten sind, bei Volkswagen ist es ein deutlich geringerer Prozentsatz.

Ähnlich erklärte es Klaus Zellmer, CEO von Porsche North America, kürzlich gegenüber CNBC, dass der Autohersteller „viel Respekt vor Tesla“ habe, und bemerkte, dass sein Unternehmen einige Kunden an Tesla verloren habe, weil der Hersteller bessere Konnektivität, Funktionen und Technologie habe. Das ist eine deutliche Veränderung im Tonfall im Vergleich zu vor etwas mehr als zwei Jahren, als der ehemalige Porsche-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller, der heute Vorstandsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns ist, sagte: „Ich weiß nichts über Tesla.“

Teslas vertikal integrierte Computer und Software ermöglichen es Tesla, regelmäßig Over-the-Air-Software-Updates für die gesamte Fahrzeugflotte zu veröffentlichen, die Funktionen wie Autopilot, schnellere Beschleunigung, verbesserter Energieverbrauch, Sound-System-Upgrades und vieles mehr beinhalten. Obwohl andere Autohersteller zunehmend in der Lage sind, ähnliche Over-the-Air-Upgrades anzubieten, liegen sie immer noch weit hinter Teslas Softwarekompetenz zurück.

Teslas Top-Rang im dritten Jahr in Folge auf Consumer Reports ist eine weitere Erinnerung, warum globale Autohersteller das Unternehmen ernst nehmen sollten – und es ist ein gutes Zeichen für die die Investoren des Unternehmens, während die Produktion des Model 3 erhöht wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 22.12.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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