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Royal Dutch Shell in 2018: 3 Dinge, auf die du unbedingt achten musst!

Foto: Getty Images

Na, noch immer nicht genug von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S)?

Wie du bestimmt als regelmäßiger Leser unserer Seite weißt, habe ich mich vor kurzem bereits mit einem Rückblick und der Dividende von Royal Dutch Shell auseinandergesetzt.

Um hier nun aber einen runden Bogen zu spannen, wollen wir uns jetzt abschließend noch mit den weiteren Aussichten auf 2018 beschäftigen. Auch hier dürften drei Dinge wieder einmal von großer Relevanz sein:

Der Ölpreis

Ich hab es in den letzten Fazits meiner Artikel zu Royal Dutch Shell immer mal wieder betont: Royal Dutch Shell ist und wird wohl auch künftig weiterhin ein Spielball des Ölpreises bleiben. Sofern der Ölpreis steigt, dürfte auch der Aktienkurs von Royal Dutch Shell profitieren. Sinkt er hingegen, werden wohl auch die Papiere in Mitleidenschaft gezogen werden.

Doch ist der Ölpreis ein weites Feld, in dem es ebenfalls noch viele einzelne Dinge zu beobachten gilt. Daher wollen wir uns nun zweier expliziter Blickwinkel widmen, die es für Investoren von Royal Dutch Shell (sowie eigentlich generell aller Öl-Aktien) zu verfolgen gilt.

Drücken Schieferölproduzenten wieder die Preise?

Ein großes Risiko, das die Shell-Aktie und die Ölpreise bedroht, sind die Schieferölproduzenten. Vor allem, seitdem die US-Amerikaner den für seine Ausschweifungen bekannten Donald Trump zu ihrem Präsidenten gemacht haben.

Dieser plant nämlich, Amerika in jedweder Hinsicht great again! zu machen. Dazu gehört seiner Ansicht auch, die heimische Produktion von Erdöl wieder anzukurbeln, um als Staat unabhängiger von den etablierten Öl-Staaten zu werden, sowie durch das heimische Fördern dieser Industrie Jobs zu schaffen.

Sofern sich Präsident Trump nun aber wirklich irgendwann (wer weiß, vielleicht 2018?) dem Thema mit Nachdruck widmen sollte, könnte das wieder einmal für Preisdruck sorgen. Gleichzeitig könnte das auch für Druck auf andere Akteure im Ölmarkt sorgen, was uns zu unserem letzten Aspekt bringt.

Was passiert 2018 mit dem OPEC-Frieden?

Grundsätzlich könnte ein Erstarken der US-Schieferölproduzenten nämlich wieder die OPEC auf den Plan rufen, was letztlich in einem Preiskampf gipfeln könnte. Die Verlierer? Eigentlich alle Parteien, aber selbstverständlich auch Öl-Unternehmen wie Royal Dutch Shell. Investoren sollten daher wirklich die Entwicklung bei den Schieferölproduzenten und bei Donald Trump im Auge behalten.

Aber die OPEC ist auch noch aus einem anderen Grund super interessant. Ende 2018 wird nämlich die bisher beschlossene Förderkürzung ablaufen. Je nachdem wie sich der Öl-Markt bis dahin entwickelt, dürfte zum nächsten Jahreswechsel interessant werden, wie die OPEC nach 2018 plant, in die Öl-Förderungen der Mitgliedsstaaten einzugreifen.

2018 wird ein interessantes Jahr!

Wie du daher sehen kannst, dürfte es auch in 2018 äußerst spannend bleiben. Royal Dutch Shell wird wohl auch weiterhin massiv vom Ölpreis abhängig sein. In diesem Zuge sollten Investoren daher besser die Akteure in diesem Markt im Blick behalten.

Nichtsdestoweniger scheint die Situation zum Jahreswechsel eher ruhig und erfreulich zu sein. Hoffen wir, dass diese ruhige Phase auch möglichst lange in 2018 hinein reicht.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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