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Vorsicht vor Bitcoin: So gefährlich ist die Kryptowährung wirklich!

Foto: Getty Images

Noch immer sind Bitcoin und andere Kryptowährungen in der Börsenwelt omnipräsent. Jeder will seinen Teil abhaben, jeder Teil dieser noch anhaltenden Erfolgsstory sein.

Doch mit jedem neuen Rekordhoch verdichten sich meiner Meinung nach die Anzeichen dafür, dass die Geldanlage in Kryptowährungen eine nicht zu unterschätzende Gefahr in sich birgt. Schauen wir mal, was ich dabei konkret beobachtet habe:

1) Der begrenzte Nutzen von Kryptowährungen

Ein Interview des Handelsblattes mit dem Währungshüter Carl-Ludwig Thiele offenbart in meinen Augen hervorragend vielschichtig, weshalb Bitcoin nur einen geringfügigen Nutzen mit sich bringt.

Zum einen verweist Thiele in seinen Ausführungen darauf, dass für eine einzige Bitcointransaktion ein Energieverbrauch von 276 kWh notwendig sei. Das entspräche in etwa dem monatlichen Stromverbrauch einer Familie. Ganz schön heftig, oder?

Zum anderen erfülle Bitcoin wesentliche Währungsfunktionen nicht. Thiele führt diesbezüglich weiter aus, dass aufgrund der Möglichkeit des Einsehens des Transaktionsverlaufs die Vertraulichkeit einer Währung grundlegend nicht gegeben sei. Dennoch eigne sich Bitcoin fundamental für Zahlungsvorhaben mit fragwürdigem Hintergrund. Aufgrund der Anonymität der Nutzer sei Bitcoin für Zwecke der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung praktisch prädestiniert.

Erschwerend in puncto Alltagstauglichkeit kommt hinzu, dass die Dauer von Transaktionen in letzter Zeit auf ein fast unerträgliches Maß angestiegen ist. Nicht gerade die besten Vorzeichen für eine nachhaltige revolutionäre Durchdringung des Zahlungsverkehrs, oder?

2) Die Volatilität ist exorbitant hoch

Hinzu kommt, dass Bitcoin als Währung hochvolatil ist. Wie du hier nachlesen kannst, ist Bitcoin innerhalb von wenigen Monaten mehrfach gecrasht. Auch das spricht tendenziell eher für eine himmelschreiende Ungeeignetheit im tagtäglichen Zahlungsverkehr.

Jetzt magst du vielleicht anführen, dass Bitcoin innerhalb der letzten Monate ebenso diverse Male Allzeithochs geknackt hat. Aber macht das die ganze Angelegenheit in deinen Augen besser? Ein wesentliches Merkmal eines gängigen Zahlungsmittels sollte es doch eigentlich sein, relativ wertbeständig zu sein. Klar, auch Euro, US-Dollar und andere Währungen schwanken von Tag zu Tag, aber lange nicht so extrem, wie gängige Kryptowährungen.

Die Volatilität in beide Richtungen unterstreicht damit umso mehr, wie ungeeignet Bitcoin als Geldmittel ist. Vom Anlagerisiko, bedingt durch die stark volatilen Zeiten, natürlich ganz zu schweigen.

3) Bitcoin ist wesentlich im Besitz von wenigen

Ein ebenso großes Risiko schlummert in der Tatsache, dass Bitcoin in großen Teilen im Besitz von wenigen Teilhabern der Gemeinschaft ist.

Wie Die Welt unlängst herausgefunden hat, befinden sich rund 20 % der Bitcoin-Token in den Händen von gerade einmal 112 Nutzern. So what? Gute Frage!

Diese Bitcoin-Oligarchen, wie Die Welt sie treffend bezeichnet, könnten einen größeren Einfluss auf die Kursverläufe haben, als einigen Anlegern wohl lieb sein dürfte. Denn was ist, wenn diese Großbesitzer das Vertrauen in die Währung verlieren? Oder angesichts ihrer neuen Reichtümer einfach nur Kasse machen wollen? Und dieser Prozess dann medienwirksam ausgeschlachtet wird?

Wenn du mich fragst, könnte ein prominenter Ausstieg aus Bitcoin einen signifikanten Vertrauensverlust bewirken, der die Bitcoin-Blase zum Platzen bringen könnte. Die einzig spannende Frage, die sich in einem solchen Szenario noch stellt, ist, wer dann wohl als greater fool zu den Höchstständen eingestiegen ist.

3 große, nicht zu unterschätzende Risiken!

Wie ich dir nun hoffentlich zeigen konnte, bergen Bitcoin große Risiken. Zum einen wirkt Bitcoin als Währung wenig praktikabel, zum anderen ist die digitale Münze hochvolatil und darüber hinaus befinden sich wesentliche Anteile im Besitz von wenigen.

Das alles kann meiner Meinung nach schnell die Bitcoin-Blase zum Platzen bringen. Wenn du anderer Meinung bist, schön und gut. Sag dann am Ende aber nicht, dich hätte keiner gewarnt…

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