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Warum 2017 ein denkwürdiges Jahr für Microsoft war

Foto: The Motley Fool.

Microsoft (WKN:850747) hatte viel zu berichten. Das Unternehmen hat die Gewinnschätzungen der Analysten im Jahr 2017 viermal übertroffen, große Fortschritte auf dem Weg zu den hochgesteckten Zielen des Cloud Computing gemacht und den Aktienkurs um mehr als 30 % gesteigert.

Das Unternehmen floriert unter der Führung von CEO Satya Nadella, und Microsofts Fokussierung auf neue Wachstumsfelder zahlt sich bereits aus. Werfen wir also einen Blick auf das, was in diesem Jahr gut gelaufen ist.

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Kursgewinne

Ein Kursgewinn von etwa 30 % im vergangenen Jahr mag nicht so hoch sein wie bei einigen anderen Tech-Aktien, aber es ist nichts, was einen bei einem Unternehmen dieser Größe stören könnte.

Die meisten Kursgewinne kamen, da Microsoft die Gewinnschätzungen der die Analysten in vier Quartalsberichten wiederholt übertroffen hat. Zum Beispiel, in Microsofts erstem Quartal des Fiskaljahres 2018 (gemeldet Ende Oktober) hatte das Unternehmen einen Gewinn von 0,84 US-Dollar, obwohl die Analysten 0,72 US-Dollar erwartet hatten. Und im Quartal davor betrug Microsofts Gewinn satte 0,98 US-Dollar pro Aktie, als die Analysten nur 0,71 US-Dollar erwartet hatten.

All das hat dazu beigetragen, dass der Aktienkurs des Unternehmens seit Anfang des Jahres nach oben tendiert, mit einem besonders großen Sprung nach dem Bericht zum ersten Quartal 2018.

Quelle: YCharts.

Das Unternehmen erzielte nicht nur beeindruckende Kursgewinne im Jahr 2017, sondern folgte auch 19 % Kursgewinne im Jahr 2015 und 12 % Kursgewinne im Jahr 2016, die alle dazu beigetragen haben, die Stimmung der Anleger für die Aktie zu stärken.

Wichtige Ziele erreichen

Ein Teil des Optimismus, der Microsoft derzeit umgibt, ist, dass das Unternehmen sein Cloud Computing-Potenzial gut ausnutzt. Im Jahr 2015 sagte Nadella, dass Microsofts kommerzielles Cloud-Geschäft bis Mitte 2018 eine annualisierte Run-Rate von 20 Milliarden US-Dollar erreichen würde, was ein ziemlich hohes Ziel war, wenn man bedenkt, dass die Cloud-Run-Rate des Unternehmens davor bei 6,4 Milliarden US-Dollar lag.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018 hat das Unternehmen dieses Ziel um rund 400.000 US-Dollar übertroffen und dies einige Monate früher als geplant geschafft. Es war ein wichtiger Meilenstein für Microsoft, nicht nur, weil es bewiesen hat, dass es langfristige Ziele in neuen Wachstumsmärkten setzen und diese erreichen kann, sondern auch, weil Cloud Computing bis 2020 ein Markt mit einem Volumen von 411 Milliarden US-Dollar werden soll. Das Erreichen des jährlichen Ziels hat gezeigt, dass Microsofts auf einem guten Weg ist.

Microsoft sagte, dass sein kommerzieller Cloud-Umsatz im ersten Quartal 2018 5 Milliarden US-Dollar überstieg, was einem Anstieg von 56 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ferner meldete das Unternehmen, dass die Bruttomarge um 8 Prozentpunkte auf 57 % gestiegen ist. Darüber hinaus stiegen die Umsätze aus dem Intelligent Cloud-Geschäft des Unternehmens (zu dem auch das Public Cloud-Angebot Azure gehört) um 14 %.

Microsoft konkurriert derzeit erfolgreich im Bereich Cloud Computing mit 11 % des Marktes für Public Cloud Computing. Das ist immer noch weit hinter den 40 % von Amazon, aber die Gewinne des Unternehmens in diesem Jahr beweisen, dass es nicht unbedingt Marktführer sein muss, um in diesem Segment zu profitieren.

Kann das so weitergehen?

Microsoft hat sich in diesem Jahr auf eine starke Basis aufgebaut, die das Unternehmen 2018 vorantreiben soll. Die Investoren sollten mehr Wachstum aus den Cloud-Segmenten des Unternehmens erwarten und mehr Investitionen in andere Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz und Augmented Reality, sehen. Wenn Microsoft mit dem gleichen Tempo weitermacht wie 2017, dann sollte dieses kommende Jahr noch viel mehr für die Investoren bringen, auf das sie sich freuen können.

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Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 10.12.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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