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6 erstaunliche Fakten über Bitcoin

Foto: Getty Images

Bitcoin (BTCUSD) ist seit einiger Zeit in den Schlagzeilen. Und es ist nicht schwer, zu erkennen, warum. Investoren wurden nicht nur durch die Steigerung von 1.500 % dieses Jahr auf die digitale Währung aufmerksam, sondern auch durch die außerordentlichen Kursschwankungen. Wir schauen heute hinter die Überschriften und erkunden sechs erstaunliche Fakten über Bitcoin, die sehr aufschlussreich sind.

1. Es gibt nur 21 Millionen Bitcoin

Bitcoins werden durch das sogenannte Mining oder Schürfen erzeugt. Dabei wird versucht, mit spezieller Hardware ein komplexes mathematisches Problem zu lösen. Im Gegenzug bekommt man Bitcoin. (Hinweis: Mir ist bewusst, dass dies eine sehr vereinfachte Erklärung des Schürfens ist.)

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Die Zahl der Bitcoins, die so geschürft werden kann, sinkt geometrisch im Laufe der Zeit. Irgendwann wird sie bei null ankommen. Mehr dazu später. Daraus ergibt sich, dass die Zahl der Bitcoins endlich ist und nicht mehr als 21 Millionen davon im Umlauf sein werden.

2. Der letzte Bitcoin wird 2140 geschürft

Du hast richtig gelesen. Es gibt einen Algorithmus, der steuert, wie viele Bitcoin geschürft werden. Und dieser verlangsamt den Prozess im Zeitverlauf.

Bitcoins werden in sogenannten Blöcken ausgegeben. Momentan werden für jeden gültigen Block 12,5 Bitcoin erzeugt. Die Zahl halbiert sich alle 210.000 Blöcke. Anders ausgedrückt, die Zahl der erzeugten Bitcoin wird irgendwann auf 6,25 fallen, dann 3,125 und so weiter.

Im Durchschnitt wird alle zehn Minuten ein Block gefunden. Daher kann man mathematisch bestimmen, wann die magische Grenze von 21 Millionen erreicht sein wird. Die neusten Berechnungen gehen vom 7. Mai 2140 aus. Das heißt, dass noch 123 Jahre lang neue Bitcoins erzeugt werden.

3. Millionen von Bitcoin sind wahrscheinlich für immer verloren

Laut einer kürzlichen Studie des digitalen Forensik-Unternehmens Chainalysis, könnten Millionen Bitcoin bereits für immer verloren sein. Das Unternehmen schätzt, dass die Zahl zwischen 2,78 Millionen und 3,79 Millionen Bitcoin liegt.

Es gibt viele Gründe, warum so viele Bitcoin für immer verloren sind. Eine große Ursache ist, dass viele Coins bereits sehr früh geschürft wurden. Damals waren sie nur ein paar Cent oder sogar noch weniger wert. Darum achteten die Besitzer auch nicht besonders darauf, ihre Schlüssel zu sicher aufzubewahren. Es gibt ein besonders trauriges Beispiel, als ein jemand seine Festplatte mit den privaten Schlüsseln von 7.500 Bitcoin weggeworfen hatte. Heute wären das über 112 Millionen US-Dollar.

Selbst wenn man vom niedrigen Ende der Schätzung ausgeht, sind bereits 17 % der Bitcon, die bereits geschürft wurden, für immer verloren.

4. Jemand hat 10.000 Bitcoin für Pizza bezahlt. Wenigstens hat er zwei dafür bekommen.

Das erste Geschäft in der echten Welt fand am 22. Mai 2010 in Jacksonville, Florida, statt. Damals zahlte ein Mann für zwei Pizzen 10.000 Bitcoins. Heute wären das über 80 Millionen US-Dollar pro Pizza.

Das klingt zwar verrückt, aber der Wert des Bitcoin war damals richtig niedrig. Zwei Monate zuvor hatte bereits ein anderer Bitcoinnutzer versucht, 10.000 Bitcoin für 50 US-Dollar zu verkaufen – und fand keinen Käufer.

5. Der erste Geld-Wert von Bitcoin lag bei 0,003 US-Dollar

Die erste Bitcointauschbörse BitcoinMarket.com ist zwar nicht mehr in Betrieb, aber dort wurde ein Bitcoin für 0,003 US-Dollar verkauft. Für 100 US-Dollar hättest du also 33,33 Bitcons bekommen.

Von Anfang 2017 bis jetzt stieg der Wert zeitweise auf über 19.000 US-Dollar. Das ist eine Steigerung von mehr als 1.900 %. Das klingt nicht nur beeindruckend, ist es auch. Aber schau dir die Steigerung vom ersten Preis an: 633.333.333 %. Nur zum Vergleich: Warren Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway hat in 53 Jahren „nur“ 2.400.00 % zugelegt.

Wenn du für 1.000 US-Dollar Bitcoin gekauft hättest, als sie erstmals verfügbar waren, dann hättest du jetzt ein Vermögen von 5,6 Milliarden US-Dollar. Das hätte natürlich vorausgesetzt, dass du nicht verkauft hättest, als der Preis ein paar Dollar nach oben ging. Viele haben aber genau das getan.

6. Um 1 Million US-Dollar zu erreichen, würde dies 16 % der weltweiten Geldmenge ausmachen

Laut einer neuen Schätzung gibt es auf der Welt Geld im Wert von 83,6 Billionen US-Dollar. Dies umfasst physische Währungen sowie Giralgeld. Bei 13,7 Millionen Bitcoins bedeutet dies, dass man für einen Wert von 1 Million eine so hohe Nutzung benötigt, dass sie fast 20 % der gesamten Geldmenge ausmacht.

Das ist ein hohes Ziel. Aber es wäre sogar möglich. Zwar ist der Weg zum Mainstreamzahlungsmittel noch weit, aber es gibt bereits Schätzungen von Experten, dass Bitcoin über 1 Million steigen kann.

Ein Wort der Warnung. Es gibt zahlreiche Hindernisse und Probleme, die Bitcoin auf dem Weg dahin im Weg stehen. Wenn diese nicht rechtzeitig überwunden werden, können Spekulanten auch aussteigen und den Bitcoinpreis auf Talfahrt schicken. Ich will damit einfach sagen, dass Bitcoin das Potenzial hat, mehr wert zu sein, als es heute ist.

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Dieser Artikel von Matthew Frankel erschien am 10.12.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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