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Fondsmanager mit 4.600 % Rendite setzt auf Aurelius und deutsche Immobilien

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In Großbritannien ist Richard Pease schon länger als legendärer Europainvestor bekannt. In einem Interview mit The Telegraph betonte er kürzlich, dass er seinen Anlegern seit dem Beginn seiner Karriere im Jahr 1990 satte 4.600 % Rendite beschert hat, wohingegen der breite Aktienmarkt gerade einmal 900 % geliefert hat.

Da soll noch einmal jemand an dem vermögensbildenden Potential von Aktien zweifeln. Wo aber sieht jemand wie Pease nach solch guten Börsenjahren noch die Chance auf attraktive Renditen? Wie er im Interview verriet, findet er in Deutschland einiges, was ihm gefällt.

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Aurelius bleibt ein Favorit

Der britische Fondsmanager gehört zu den treuesten Investoren der Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius (WKN:A0JK2A). Er kaufte die Aktie bereits für sein Portfolio, als sie gerade einmal 18 Euro kostete. Die gute Kursentwicklung und relativ hohe Gewichtung führte dazu, dass die Aktie sich zwischenzeitlich zur größten Position im von Pease verwalteten Fonds entwickelte.

Dementsprechend schmerzhaft war die Short-Attacke im Frühjahr, als sich die Aktie zeitweise im Wert fast halbierte. Pease bleibt Aurelius allerdings treu. Er weist darauf hin, dass die Anschuldigungen über weite Strecken falsch waren und konnte sich bereits in persönlichen Gesprächen mit dem Management von Aurelius davon überzeugen, dass das Unternehmen verantwortungsvoll geführt wird.

Die Kurserholung, hohe Dividende und sehr hohen Barmittel stärken Pease in seiner Ansicht, dass Aurelius eine gute Zukunft vor sich hat und er behält die Aktie weiterhin als eine der größten Positionen im Portfolio. Nach eigenen Aussagen hätte er sogar noch deutlicher bei den niedrigen Kursen nach der Short-Attacke nachlegen wollen, aber sein Co-Manager hielt ihn davon ab.

Richard Pease findet Gefallen an deutschen Immobilien

Auch deutsche Immobilien haben es dem Briten angetan. Er hat seine bestehende Position in dem Immobilienunternehmen Aroundtown (WKN:A2DW8Z) zur größten Portfolioposition ausgebaut.

Aroundtown kauft Gewerbeimmobilien von oftmals unter Druck stehenden Verkäufern ab, die im Schnitt eine Mietrendite in Höhe von 7 % aufweisen. Nachdem das Unternehmen die Attraktivität der Immobilien erhöht hat, steigt die Mietrendite im Schnitt auf 9 %. Mit Kapital kann sich das Unternehmen hingegen zu 2 % versorgen.

Es muss sich dabei auch nicht auf mittelmäßige Standorte einlassen, sondern kann sein Geschäftsmodell laut Pease an attraktiven Standorten wie Berlin, München und Frankfurt umsetzen. Gemessen am Wert befinden sich 20 % der Immobilien in Berlin, 10 % in Frankfurt und 8 % in München. Ein Fünftel der Immobilien sind Wohnimmobilien. Pease ist ein großer Fan von dem grundlegend vielversprechenden Geschäftsmodell und der Position im seiner Ansicht nach attraktiven deutschen Markt.

Hinzu kommt, dass sich das Unternehmen für ein Immobilienunternehmen konservativ finanziert und das Management in einem großen Umfang selbst investiert ist. Pease legt besonderen Wert darauf, dass Unternehmenslenker auch selbst Anteile am Unternehmen besitzen und so die gleichen Interessen wie Aktionäre haben.

Wie man sieht, findet Pease also trotz Rekordständen an den Börsen noch immer Aktien, die er für sehr attraktiv hält.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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