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Aurelius macht sich fit für mehr Wachstum

Foto: Getty Images.

Die Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius (WKN:A0JK2A) ist seit ihrer Gründung 2006 rapide gewachsen. Die erfolgreich von Aurelius sanierten Unternehmen haben bei den Verkäufen viel Geld eingebracht und wieder neue Käufe ermöglicht.

So ist das Unternehmen relativ schnell aus seinen Strukturen ein bisschen herausgewachsen. Gründer und Unternehmenschef Dirk Markus steht noch immer im Zentrum, aber es zeichnet sich gerade ab, dass Aurelius akzeptiert, dass weiteres Wachstum mit ein bisschen mehr Dezentralität verbunden sein wird. Deshalb wurde jetzt etwas geändert.

Zwei neue Vorstandsmitglieder

Aurelius gab kürzlich bekannt, dass es den Vorstand um zwei Mitglieder erweitert, die beide sehr klare Rollen erfüllen werden. Der CFO (Chief Financial Officer) Steffen Schiefer ist schon seit 2008 für Aurelius tätig, und seit 2012 in der Position als CFO. Er hatte davor wichtige Positionen bei namhaften Unternehmen wie ProSiebenSat.1 Media.

Noch im Frühjahr wurde im Laufe der Short-Attacke behauptet, Schiefer existiere überhaupt nicht und der Vorstand nutze die Narrenfreiheit für fragwürdige Bilanzierung. Spätestens mit Schiefer im Vorstand dürften diese Gerüchte aber ein Ende haben, und die aufgrund des Geschäftsmodells zwangsläufig komplexen Finanzen neue Glaubwürdigkeit erhalten.

Das bilanzierte Geld muss natürlich aber auch erwirtschaftet werden, und hier kommt das zweite neue Vorstandsmitglied Fritz Seemann ins Spiel. Seemann arbeitet schon seit 2009 für Aurelius und hilft dabei, die übernommenen Beteiligungen neu auszurichten.

Davor hat er die Welt des Private Equity bei der renommierten Droege & Comp. kennengelernt. Die strategische Neuausrichtung wird dementsprechend sein Fokus in der Vorstandsarbeit werden. Eine Art Ritterschlag hat er in diesem Jahr bekommen, nachdem die von ihm strategisch neu ausgerichtete Beteiligung SECOP mit dem Verkaufspreis von 185 Mio. Euro eine Rekordmarke erreichte.

Mit den zwei neuen Vorstandsmitgliedern rüstet sich Aurelius also für neues Wachstum, das mit Sicherheit mit komplexeren Finanzen und einem noch umfangreicheren Beteiligungsportfolio verbunden sein wird.

Steffen Schiefer und Fritz Seemann wirken im gemeinsamen Interview ihren neuen Rollen gewachsen

In einem am 7. Dezember veröffentlichten Interview mit finanzen.net haben Schiefer und Seemann zusätzlich zur offiziellen Pressemeldung auch noch detailliertere Einblicke in ihre Arbeit und das Unternehmen selbst gegeben. Was man hier herauslesen kann, ist, dass Aurelius auch weiterhin stark wachsen will und alle seine Strukturen und Prozesse darauf abstimmt, dieses Ziel auch mit Erfolg zu erreichen.

Man bekommt beim Lesen des Gesprächs mit den neuen Vorstandsmitgliedern das Gefühl, dass sich beide sehr gut in ihren Zuständigkeitsbereichen auskennen und die Wachstumsambitionen souverän begleiten werden können. Mit der Beförderung von zwei eingespielten Teammitgliedern erreicht Aurelius vermutlich auch ein anderes Ziel, nämlich dass das Management weiterhin schnell und flexibel agieren kann.

Wachstum ist ein wunderbares Ziel, aber viele Unternehmen scheitern an der ebenfalls wachsenden Komplexität. Aurelius hat jetzt einen wichtigen Schritt gemacht, genau dies zu vermeiden.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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