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Achtung: Sogar „Bitcoin-Jesus“ sagt jetzt den Crash voraus

Foto: Getty Images

Wer von Bitcoin redet kann zwei verschiedene Dinge meinen und nur die Wenigsten sind sich dessen bewusst.

Laut dem langjährigen Bitcoin-Investor mit dem Spitznamen Bitcoin-Jesus dürften diejenigen, die auf das seiner Ansicht nach falsche Bitcoin setzen, früher oder später ihr blaues Wunder erleben. Bei Bitcoin-Investoren sollten jetzt dringend die Alarmglocken läuten.

Roger Ver ist kein unbeschriebenes Blatt

Aktuell hat wirklich jeder eine Meinung zu Bitcoin. Jeder Unternehmenslenker oder Investor wird derzeit bei Interviews nach seiner Ansicht zu der Kryptowährung gefragt. Einige sind ehrlich genug, ihre Meinung mit dem Eingeständnis zu versehen, dass sie nicht wirklich verstehen, wie die Kryptowährung eigentlich funktioniert.

Umso wichtiger ist es, genau zu filtern, wessen Meinungen man überhaupt ernst nimmt. Hier kommt Roger Ver ins Spiel. Er war einer der frühen Bitcoin-Investoren und war von Anfang an in der Community aktiv. Er ist CEO von Bitcoin.com, einer Plattform, auf der er über Bitcoin schreibt:

„Bitcoin ist eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte. Zum ersten Mal überhaupt kann jeder von jedem jeden Geldbetrag erhalten oder den Betrag senden, überall auf der Welt, praktisch und ohne Einschränkung. Es ist der Beginn einer besseren, freieren Welt.“

So viel Passion und Überzeugungsarbeit hat ihm den Spitznamen Bitcoin-Jesus eingebracht. Man würde also denken, dass er die neuen Höchststände des Bitcoin-Kurses als eine Erfüllung seiner Prophezeiungen sieht. Das ist aber ganz und gar nicht der Fall.

Der gefährliche Unterschied

Am 7. Dezember hat Ver im Interview mit Bloomberg einen wichtigen Aspekt von Bitcoin unterstrichen, den seiner Ansicht nach nur die wenigsten Investoren verstehen. Seit Anfang August gibt es nämlich zwei Versionen von Bitcoin, Bitcoin Core und Bitcoin Cash. Wenn die meisten Leute von Bitcoin reden, meinen sie genau genommen Bitcoin Core.

Ver steht Bitcoin Core aber extrem skeptisch gegenüber, denn er ist der Meinung, dass Bitcoin Core viel zu teuer und umständlich ist, um wirklich einen Nutzen zu haben. Er selbst hat den Großteil seiner Bitcoin Core bereits verkauft und setzt jetzt auf das praktischere Bitcoin Cash. Die Käufer von Bitcoin Core betrachtet Ver als unwissende Spekulanten, die in einem verrückt gewordenen Markt nur noch den schnellen Kursgewinnen hinterherrennen.

Der Bloomberg-Journalist will am Ende noch wissen, ob der Bitcoin-Kurs aus den genannten Gründen bald deutlich fallen wird. Darauf antwortet Ver:

„Ich denke, es könnte noch viel höher steigen als es aktuell ist, denn Leute lieben es, einer Blase nachzurennen. Es könnte auf 20.000, 30.000 oder 40.000 Dollar steigen, bevor es eine bedeutende Korrektur gibt.“

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