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Was Warren Buffett wirklich über Bitcoin denkt

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Bitcoin ist nicht nur die führende digitale Währung, sondern auch eine unglaublich volatile Investition. Die Meinungen über die Eignung von Bitcoin als Währung und als Geldanlage sind stark umstritten – einige halten es für die Zukunft des Geldes, während andere glauben, dass es nur die Modeerscheinung ist.

Ganz klar in die zweite Kategorie fällt die Meinung von Warren Buffett, dem CEO von Berkshire Hathaways (WKN:A0YJQ2). In den letzten Äußerungen machte er seine Meinung über die Kryptowährung sehr deutlich, und war dabei auch nicht zimperlich.

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Kein bisschen interessiert

Mehrmals im Jahr veranstaltet Buffett in seiner Heimatstadt Omaha, Nebraska, eine ungezwungene Veranstaltung, bei der Wirtschaftsstudenten ihm Fragen zu einer Vielzahl von Finanz- und Anlagethemen stellen können.

Das letzte Mal wurde er zu Bitcoin befragt. Er sagte: “Bitcoin ist kein Wert, weil es kein Wertbringer ist.” Er fügte hinzu, dass es nicht möglich sei den Wert von Bitcoin zu bestimmen. Ihm zufolge gibt es “eine richtige Blase”.

Das bestärkt Buffett vorhergehende Kritik an der Kryptowährung.Auf CNBC fragte der Quicken Loans Gründer Dan Gilbert im Jahr 2014 nach seiner Meinung zu Bitcoin. Seine Antwort war klar und deutlich: “Halte dich davon fern”, warnte er. “Es ist eine Fata Morgana.”

Buffett sagte, Bitcoin sei “eine sehr effektive Art der Geldübermittlung, und Sie können dabei anonym bleiben”. Er fügte hinzu: “Ein Scheck ist auch eine Möglichkeit, Geld zu überweisen. Sind Schecks eine Menge Geld wert, nur weil sie Geld überweisen können?”

“Der bloße Gedanke, dass Bitcoin einen riesigen inneren Wert haben könnte, ist für mich nur ein Witz.”

Wertlos

Für jeden, der Buffetts Karriere in irgendeiner Weise verfolgt hat, sollte diese Haltung nicht überraschen. Das Konzept des inneren Wertes ist für den gefeierten Investor von grundlegender Bedeutung und damit zentral für die Investitionsstrategie von Berkshire Hathaway.

Um den berühmten Mann selbst zu zitieren: “Der innere Wert lässt sich einfach definieren: Es ist der diskontierte Wert des Bargeldes, der während seiner Restlaufzeit aus einem Unternehmen entnommen werden kann. Buffett denkt vermutlich, dass Bitcoin kein wertschaffender Aktivposten ist, der nicht einmal einen Basisstandard für Investitionen erfüllt.

Für Buffett sind einzigartige Wettbewerbsvorteile von entscheidender Bedeutung. Deshalb hält das Unternehmen beispielsweise seit über 50 Jahren eine große Beteiligung an American Express. Ja, es gibt viele Kreditkarten auf dem Markt, aber nur wenige, wenn überhaupt, haben das Prestige von AmEx

Trotz seiner großen Popularität hat Bitcoin derzeit keinen Wettbewerbsvorteil. Es ist eine von vielen Kryptowährungen — fast 2.000 Nach der letzten Zählung — die den Markt derzeit überschwemmen. Der aktuelle Status eine Kryptowährung bedeutet also nicht besonders viel, da schon morgen eine andere kommen und sie verdrängen könnte.

Neue Tricks

Wir sollten uns vor Augen halten, dass Buffett, ein Schüler des legendären Value-Investors Benjamin Graham ist. Für Buffett braucht ein Unternehmen eine solide Grundlage, damit es überhaupt überlebensfähig ist

Er hat sich auch die Zeit genommen, um Investitionen in Sektoren außerhalb seiner Komfortzone zu tätigen. Zum Beispiel ist es erst ein paar Jahre her, dass Berkshire endlich in Tech-Aktien investiert hat. Im Jahr 2011 zeigte sich, dass er eine Beteiligung an IBM erworben hatte, einem Unternehmen, das nicht gerade technologisch führend war und ist. Wir sollten also nicht erwarten, dass der alte Meister aufstrebende Technologien wie Kryptowährungen auf einmal akzeptiert.

Viele glauben aber, dass Bitcoin die Welt nachhaltig beeinflussen wird. Wer das glauben möchte, könnte sogar recht haben. Man sollte sich aber immer dessen bewusst sein, dass wir uns in einem frühen Stadium der Kryptowährungen befinden und diese noch extrem spekulative Investitionen sind. Alles was schnell ansteigt, kann auch genauso schnell wieder fallen.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Berkshire Hathaway (B-Aktien). Motley Fool empfiehlt American Express.

Dieser Artikel wurde von Eric Volkman auf Englisch verfasst und am 19.11.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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