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Aktien im Rückblick: DAX bleibt auf Korrekturkurs, Fusionsgerüchte im Bankensektor

Die Abwärtskorrektur am deutschen Aktienmarkt setzte sich in der zu Ende gehenden Woche fort: Der DAX, der am Mittwoch nach fünf Verlusttagen in Folge wieder unter der 13.000er-Marke geschlossen hatte, wagte erst am Donnerstag einen Erholungsversuch.

Besser lief es für die Aktionäre zweier deutscher Banken, die vom Einstieg eines US-Investors profitierten …

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Was war an der Börse los

Der DAX (WKN:846900) startete mit einem Verlust von 0,4 % in die neue Woche und schloss am Montag beim Stand von 13.074 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf sogar ein Tagestief von 12.961 Zählern erreicht hatte. Den größten Tagesverlust bei den Standardwerten musste thyssenkrupp (WKN:750000) verkraften: Die Aktie des Stahlkonzerns verbilligte sich um 2,7 %. Die Anteilscheine von adidas (WKN:A1EWWW) setzten sich mit einem Kursplus von 1,6 % an die DAX-Spitze.

Am Dienstag sorgte das stärker als erwartet gestiegene deutsche Bruttoinlandsprodukt zunächst für positive Stimmung an der Börse. Da aber der Euro wegen der starken Wirtschaftsleistung gegen den Dollar anzog, war schon bald wieder Schluss mit der guten Laune. Die Folge: Der deutsche Leitindex gab seine anfänglichen Gewinne wieder ab und ging beim Stand von 13.033 Zählern mit einem Minus von 0,3 % in den Feierabend.

Im Fokus des Interesses standen drei DAX-Konzerne, die Geschäftszahlen vorgelegt hatten. Infineon (WKN:623100) hatte zwar ein eher mittelmäßiges Quartalsergebnis gemeldet, aber der positive Ausblick auf das soeben angelaufene Geschäftsjahr überzeugte die Marktteilnehmer. Die Aktie des Chipherstellers landete mit einem Aufschlag von 2,7 % ganz oben in der DAX-Tabelle. Die Papiere von RWE (WKN:703712) verbilligten sich nach der Vorlage des Neunmonatsergebnisses um 5,6 %. Die Vorzüge von Henkel (WKN:604843) gingen 4,3 % schwächer aus dem Handel. Die Ergebnisse der Haushaltsgüter- und Kosmetiksparten des Konsumgüterproduzenten waren schlechter als von Analysten erwartet ausgefallen.

Auch am Mittwoch vermieste der steigende Euro-Kurs den Marktakteuren die Stimmung: Das Kursbarometer fiel um 0,4 % auf 12.976 Punkte. Besser lief es bei den im DAX notierten Geldhäusern, weil der US-Investor Cerberus, der seit dem Sommer bereits eine fünfprozentige Beteiligung an der Commerzbank (WKN:CBK100) hält, einen dreiprozentigen Einstieg bei der Deutschen Bank (WKN:514000) bekanntgegeben hatte. Die daraufhin einsetzenden Fusionsspekulationen schickten die Aktienkurse der Geldhäuser um 1,8 % bzw. 1,9 % nach oben.

Nach fünf Verlusttagen dominierten am Donnerstag wieder grüne Zahlen die deutschen Kurstafeln: Gestützt vom leicht zurückgehenden Euro-Kurs verbesserte sich der deutsche Blue-Chip-Index um 0,6 % auf 13.047 Punkte. Zu den größten Gewinnern zählten erneut die Deutsche Bank und die Commerzbank, deren Dividendentitel um weitere 2,6 % bzw. 1,6 % anzogen. Weniger Grund zur Freude hatten Aktionäre von RWE: Ihre Papiere litten unter den Sondierungsverhandlungen der Jamaica-Koalitionäre, bei denen die Abschaltung von Braunkohlekraftwerken diskutiert wird. Dies quittierten die Marktteilnehmer mit einem Abschlag von 1.6 %.

Wer auf eine Fortsetzung der Erholung gehofft hatte, wurde am Freitag enttäuscht. Der DAX zeigte um 15:50 Uhr ein Minus von 0,1 %.

Was passiert am Anfang der kommenden Woche?

Da die Quartalszahlensaison so gut wie beendet ist, müssen die Anleger in der kommenden Woche mit volkswirtschaftlichen Kennzahlen Vorlieb nehmen. Am Montag (20.11.) informieren uns die deutschen Statistiker über die Entwicklung der Erzeugerpreise im Oktober. Am Dienstag (21.11.) wird in den USA der aktuelle Wert des CFNA-Index bekanntgegeben, der als wichtiger Konjunkturindikator gilt.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der im Text genannten Aktien.

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