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Warren Buffetts liebste Banken-Aktie

Der Vorsitzende und CEO von Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2), Warren Buffett, ist ein Fan von Finanzindustrie-Aktien. Exakt die Hälfte seiner zehn größten Beteiligungen nach Marktwert sind Finanzdienstleistungsunternehmen oder andere Unternehmen, die irgendwie in diese Branche passen. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen sowohl an Wells Fargo (WKN:857949) als auch an American Express beteiligt.

Doch keiner dieser Unternehmen ist Buffetts derzeitiger Favorit der Branche, obwohl sie ihm im Laufe der Jahre viel Geld gebracht haben.

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Ein Vermögen abheben

Heute ist Bank of America (WKN:858388) Buffetts Liebling. Das ist aber keine Überraschung. Im Sommer zog Buffett eine Option, um 700 Millionen Aktien des Unternehmens zu bekommen. Damit wurde Buffett zum größten Aktionär von Bank of America und erhielt zusätzlich einen Papier-Gewinn von 12 Milliarden US-Dollar.

In einem kürzlich erschienenen Interview auf CNBC konnte sich Buffett vor lauter Stolz kaum zurückhalten:

„Was ist Ihre Lieblingsbank?“ fragte ihn Becky Quick.

„Was meine Lieblingsbank ist? Nun, ich bin nicht … welches ist dein Lieblingskind? Bank of America hat unter [CEO] Brian Moynihan sensationelle Arbeit geleistet.“

Obwohl „sensationell“ vielleicht ein bisschen übertrieben ist, hat Buffett damit schon recht  Das Unternehmen hat während der Amtszeit von Moynihan, die im Nachbeben der Finanzkrise des letzten Jahrzehnts begann, in vielen Bereichen beachtliche Verbesserungen erzielt.

So bewies die Bank of America im letzten Quartal beispielsweise, dass man auf dem richtigen Weg ist, um die jährlichen Ausgaben auf 53 Milliarden US-Dollar zu senken. Auch wenn große Teile der Ausgaben in den vergangenen Jahren durch Schadensersatzklagen verursacht wurden, ist es für einen Giganten, der vor fünf Jahren noch über 70 Milliarden US-Dollar im Jahr ausgegeben hat, nicht einfach, derartige Einsparungen vorzunehmen.

Bank of America hat in letzter Zeit solide Zahlen gemeldet, wobei Q3 das letzte von mehreren guten Quartalen war. Die Umsätze stiegen im Jahresvergleich um 1 % auf 21,8 Milliarden US-Dollar. Die Effizienzbemühungen hoben den Gewinn um 15 % auf 5,1 Milliarden US-Dollar. Die Vermögensrendite stieg auf 0,98 %. Das ist nur knapp unter dem Ziel von einem Prozent.

Kaufen und halten

Buffett beabsichtigt, das Unternehmen noch lange zu halten. Er sagte im CNBC-Interview, dass Berkshire „die Aktien sehr lange zu behalten gedenkt.“

Damit stellte Buffett klar, dass er es ernst meint. Bank of America hat noch viel Potenzial, da sich die Konjunktur weiter verbessert und das Unternehmen die Kosten geschickt senkt.

Die Analysten schätzen, dass die Bank ihren Gewinn pro Aktie für das Geschäftsjahr 2017 im Durchschnitt um 21 % (auf 1,82 US-Dollar) verbessern wird, wobei der Umsatz um 6 % auf 89,5 Milliarden US-Dollar steigen soll.

Diese Wachstumsraten sind im Vergleich zu den erwarteten leichten Gewinnrückgängen von Wells Fargo und dem inkrementellen Umsatzanstieg positiv. Sie übertreffen auch die erwartete Verbesserung bei American Express von 4 % sowohl beim Reingewinn als auch beim Umsatz. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von Bank of America ist mit 1,1 relativ niedrig. Wells Fargo hat aktuell 1,5 und American Express 3,9.

Wir können davon ausgehen, dass Bank of America auch in Zukunft im Portfolio von Berkshire bleiben wird. Ich vermute, das liegt daran, dass Buffett eine Schwäche für Banken hat.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt American Express.

Dieser Artikel wurde von Eric Volkman auf Englisch verfasst und am 10.11.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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