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Was die großen Autokonzerne gegen die Ladestationen von Tesla tun

Tesla-Fans (WKN:A1CX3T), aufgepasst: Die großen Autohersteller haben die Vorteile des Tesla Supercharger-Netzwerks erkannt und bauen sich ihre eigenen auf.

Ein neues Unternehmen namens Ionity hat mit dem Aufbau eines Netzes von Hochgeschwindigkeits-Elektrofahrzeug-Ladestationen in Europa begonnen. Es gibt viele verschiedene Unternehmen, die versuchen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu bauen, aber Ionity ist anders: Es handelt sich um ein Joint Venture von vier der größten europäischen Automobilhersteller, das in den nächsten drei Jahren etwa 400 Hochgeschwindigkeits-Ladestationen eröffnen will.

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Hier ist, was wir wissen.

Wer steckt hinter Ionity?

Zurzeit ist Ionity ein Joint Venture von vier großen Automobilherstellern:

Ford Motor Company (WKN:502391);

BMW AG (WKN:519000);

Mercedes-Benz Muttergesellschaft Daimler AG (WKN:710000) und

Volkswagen AG (WKN:719000), einschließlich der Audi– und Porsche Tochtergesellschaften von VW.

Jeder der vier hat einen gleichen Anteil. Ich sage, dass es im Augenblick vier sind, weil sie auch andere Autohersteller einladen, um das Netz zu erweitern. Alle beteiligten Unternehmen haben inzwischen Elektrofahrzeuge mit großer Reichweite in der Entwicklung.

Ionity hat seinen Sitz in München.

Was macht Ionity?

Bis 2020 plant Ionity den Bau und Betrieb von rund 400 neuen Hochleistungs-Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Hauptverkehrsstraßen in Europa. Die ersten 20 Stationen in Deutschland, Norwegen und Österreich werden bis Ende 2017 eröffnet. Bis Ende 2018 sollen insgesamt über 100 Stationen in Betrieb sein.

Tesla verfügt mittlerweile über rund 350 Ladestationen in Europa; weitere sind geplant.

Was macht die Stationen von Ionity so besonders?

Es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich hierbei nicht um die üblichen Ladestationen handelt, wie wir sie in den letzten Jahren gesehen haben. Hierbe handelt es sich um Gleichstromladegeräte, die den CCS-Standard (Combined Charging System) anwenden und eine sehr hohe Leistung haben: Jede Ladestation kann bis zu 350 Kilowatt (kW) liefern.

Das ist höher, als jedes derzeit hergestellte Elektrofahrzeug nutzen kann. Aber Fahrzeuge, die diese Ladestärke nutzen können, befinden jetzt in der Entwicklung.

Zum Vergleich: Die Ladestationen von Tesla können bis zu 120 kW pro Fahrzeug liefern, was der von Teslas aktuellen Batteriemanagementsystemen erlaubter Höchstleistung entspricht. Der elektrische SUV von Audi, der im nächsten Jahr vorgestellt werden soll, kann bis zu 150 kW laden. Audi hat gesagt, dass ein 150-kW-Ladegerät die 95-Kilowattstunden-Batterie des SUVs in etwa 50 Minuten vollständig aufladen kann.

Was bedeutet das für die Investoren?

Für die Investoren der vier beteiligten Automobilhersteller bedeutet dies, dass – zumindest bis 2020 – der Mangel an Hochgeschwindigkeits-Ladeinfrastruktur für die Käufer von Elektrofahrzeugen in Europa kein Thema sein wird.

Für Tesla bedeutet dies, dass das Verkaufsargument zumindest in Europa etwas neutralisiert ist.

Im weiteren Sinne ist Ionity eine Vorlage für einen Ansatz, der von den Autoherstellern außerhalb Europas verfolgt werden könnte, um in relativ kurzer Zeit ein Hochgeschwindigkeits-Ladenetzwerk aufzubauen. Wird etwas Ähnliches in den USA passieren? Wir werden sehen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Ford und Tesla.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 05.11.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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