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Geht doch! Novo Nordisk mit lange vermisster Beständigkeit

Runter, runter, rauf, runter, rauf. So oder so ähnlich verliefen innerhalb der letzten Quartalsberichte die prognostischen Ausblicke im Hause Novo Nordisk (WKN: A1XA8R). Gleichsam verlief selbstverständlich der Aktienkurs des dänischen Diabetesgiganten. Runter, runter, rauf, runter, rauf. Wie gesagt, so oder so ähnlich.

Damit könnte nun aber möglicherweise Schluss sein. Denn mit den neuen Quartalszahlen konnte das Unternehmen meiner Meinung nach wieder etwas liefern, was lange gefehlt hat: Beständigkeit.

Einzig und allein der Ausblick könnte ein klein wenig für Verstimmungen sorgen, aber dazu später mehr. Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die interessantesten Zahlen des aktuellen Quartalsberichts.

Die Zahlen der Beständigkeit!

Ohne weitere Umschweife, hier zunächst die nackten Zahlen:

  • In den ersten drei Quartalen erzielte Novo Nordisk einen Umsatz in Höhe von 83,7 Milliarden Dänischen Kronen. Ein Plus von ca. 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Ebenfalls in den ersten neun Monaten erzielte Novo Nordisk ein operatives Ergebnis in Höhe von 38,9 Milliarden Dänischen Kronen. Das entspricht auch hier einem Plus von sogar 5 %.
  • Die neueren Mittelchen konnten ebenfalls gravierend einschlagen. Das Geschäftssegment Insulin der neuen Generationen wuchs allein im dritten Quartal aus Umsatzsicht um 84 %. Das Fettsuchtpräparat Saxenda darüber hinaus um 53 %.
  • Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Novo Nordisk nunmehr mit einem Umsatzwachstum von bis zu 2 %. Das operative Ergebnis soll in 2017 insgesamt um bis zu 3 % zulegen.

Insgesamt stehen die Zeichen mit diesen Zahlen daher auf einem moderaten Wachstumskurs. Die Prognose für 2017 erscheint angesichts der bisherigen Umsatz- und Ergebniszahlen für die ersten neun Monate in 2017 vielleicht sogar noch zu pessimistisch. Aber warten wir letztlich ab, was das vierte Quartal noch bringt, ehe wir voreilige Schlüsse ziehen.

Der vermeintlich zweifelhafte Ausblick auf 2018

Einige Investoren und Analysten, die sich möglicherweise zu sehr auf das Negative versteifen, haben sich jedoch ein wenig an dem Ausblick auf das Jahr 2018 gestört.

Diesbezüglich äußerte sich Novo Nordisk nämlich dahingehend, dass man für 2018 weiterhin mit einem anhaltenden Preisdruck in den USA sowie mit Konkurrenz durch Generika rechne. Das ist allerdings absolut nichts Neues und Novo Nordisk hat innerhalb der letzten Quartale sowie mit dem aktuellen Zahlenwerk eindrucksvoll bewiesen, dass man trotz dieser beiden Belastungsfaktoren weiterhin moderat wachsen kann.

Ebenso könnten negative Währungseffekte nach Ansicht der Geschäftsführung in 2018 belasten. Das wäre selbstverständlich ärgerlich und könnte möglicherweise wirklich kurzfristig den ein oder anderen Prozentpunkt im Zahlenwerk ausmachen. Nichtsdestoweniger ist das ein Effekt, der nichts mit der klassischen Geschäftstätigkeit zu tun hat.

Beständigkeit? Check! Novo Nordisk zurück in der Spur

Wenn du mich fragst, hat Novo Nordisk daher mit diesem Quartalsbericht zurück in eine definitiv beständigere Spur gefunden. Das Wachstum blieb entsprechend der vorangegangenen Prognosen moderat. Und auch für 2018 ist trotz so einiger Belastungsfaktoren mit einem kleinen, moderatem Wachstum zu rechnen.

Hoffen wir daher, dass Novo Nordisk diese Spur nun halten kann und auch bei den künftig folgenden Quartalsberichten mit einem generell konstanten, moderaten Wachstum sowie vereinzelt hohen Wachstumsraten bei neuen Mittelchen wie Saxenda oder Rebinyn auftrumpfen kann.

Bleiben wir gespannt!

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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