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8 Kennzahlen fassen das beeindruckende dritte Quartal von Alphabet zusammen

Foto: Google

Alphabet (WKN:A14Y6H), die Muttergesellschaft von Google, beeindruckte am Donnerstag die Investoren. Das Unternehmen verzeichnete einen über den Erwartungen liegenden Umsatz und Gewinn pro Aktie und zeigte gleichzeitig Stärke bei einigen seiner kleineren und risikoreicheren Experimenten. Die Aktie stieg am Freitag kräftig an, als sich die Investoren über die Ergebnisse freuten.

Hier ein Blick auf die aussagekräftigsten Kennzahlen.

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24 %: Der Umsatz von Alphabet stieg im Quartalsverlauf um 24 %. Das Wachstum wurde vor allem durch die starken Einnahmen der Google-Werbung und der Einnahmen des Bereichs Sonstiges bzw. aus dem Google Play-Store, den Hardware-Verkäufen und dem Google-Cloud-Geschäft getragen.

Das interessanteste am Umsatzwachstum von Alphabet im Quartal war, dass das Umsatzwachstum in den vorangegangenen Quartalen gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich beschleunigt werden konnte. Im ersten und zweiten Quartal 2017 steigerte Alphabet den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22 % bzw. 21 %.

21 %: Das Kerngeschäft von Alphabet, das 87 % des Gesamtumsatzes ausmacht, entwickelte sich mit einem Umsatzwachstum von 21 % gegenüber dem Vorjahr weiterhin positiv. Das Management sagte, dass das Wachstum der Werbeeinnahmen durch das starke Wachstum seiner Google-gebrandeten Websites angetrieben wurde, vor allem durch die mobile Suche bei Google.

Der Gesamtumsatz von Alphabet für das Quartal belief sich auf 27,7 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: 22,5 Milliarden US-Dollar). Die Analysten erwarteten im dritten Quartal einen Umsatz von durchschnittlich 27,2 Milliarden US-Dollar.

28 %: Das Wachstum von Alphabet rückt die Skalierbarkeit des Unternehmens in den Mittelpunkt. Die operative Marge des Unternehmens erhöhte sich von 26 % im Vorjahresquartal auf 28 % im dritten Quartal.

32 %: Alphabets Gewinn pro Aktie kletterte im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 32 % auf 9,57 US-Dollar. Die Analysten erwarteten im Durchschnitt einen Gewinn pro Aktie von 8,33 US-Dollar.

47 %: Obwohl Alphabets Cost-per-Click, oder der Betrag, den Inserenten für jeden Klick auf eine Anzeige zahlen, 18 % unter dem Vorjahreswert lag, konnte Alphabet dies durch 47 % mehr Klicks kompensieren.

40 %: Der Umsatz des Segments Sonstiges, das nicht mit dem Segment Other Bets zu verwechseln ist, stieg im Jahresvergleich um 40 % und hielt damit fast Schritt mit dem starken 42-prozentigen Wachstum der sonstigen Erlöse von Google im zweiten Quartal. Die Zunahme wurde durch Wachstum in Cloud, Play und Hardware angetrieben, sagte das Management.

Das Wachstum der anderen Einnahmen von Google ist wichtig, da es zur Diversifizierung des Geschäfts abseits der Werbung beiträgt.

53 %: Die Einnahmen aus den verschiedenen Science-Fiction-Projekten von Google wie Nest, Fiber und Verily beliefen sich auf 302 Millionen US-Dollar, das macht ein Plus von 53 % gegenüber dem Vorjahr.

(812 Millionen US-Dollar): Alphabets operativer Verlust in dieser Sparte von 812 Millionen US-Dollar belastete die Rentabilität des Unternehmens weiter. Der Verlust fiel jedoch etwas geringer aus als der operative Verlust anderer Bereiche im Vorjahresquartal von 861 Millionen US-Dollar.

Als Beweis für die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit des Geschäfts von Alphabet ist das starke Wachstum im Quartal nicht nur auf die Werbung, sondern auch auf die Cloud, den Google Play Store, die Hardware von Google und den Bereich Other Bets zurückzuführen. Das breite Wachstum ist von den Aktionären zu begrüßen.

Alphabet-Finanzvorstand Ruth Porat fasste den diversifizierten Erfolg des Unternehmens im Quartal folgendermaßen zusammen: „Unsere Dynamik ist das Ergebnis langjähriger Investitionen in fantastische Menschen, Produkte und Partnerschaften.”

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C).

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 27.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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