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6 Kennzahlen des dritten Quartals von PayPal

Foto: PayPal.

Das rasante Wachstum von PayPal (WKN:A14R7U) setzte sich auch im dritten Quartal fort und übertraf die Analystenschätzungen. Das Management nannte das Quartal „eines der stärksten“ seit der Abspaltung von eBay im Jahr 2015. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 21 % und der Gewinn pro Aktie um 17 %. Mit anderen Worten, PayPal hat alles richtig gemacht.

Hier ist ein genauer Blick auf einige der wichtigsten Kennzahlen des Quartals.

31 %

Der Nicht-GAAP-Gewinn ro Aktie von PayPal, der nach Ansicht des Unternehmens eine genauere Darstellung der Entwicklung seiner regulären operativen Rentabilität als der GAAP-Gewinn darstellt, kletterte im Jahresvergleich um 31 % auf 0,46 US-Dollar. Die Zahl übertrifft die Konsensschätzung der Analysten von 0,43 US-Dollar.

PayPal geht davon aus, dass sich diese Dynamik fortsetzen wird. Die Prognose für das vierte Quartal war stark und geht davon aus, dass der Nicht-GAAP-Gewinn pro Aktie im Quartalsverlauf im Bereich von 0,50 bis 0,52 US-Dollar liegen wird. Das ist höher als im dritten Quartal. Im vierten Quartal 2016 waren es 0,42 US-Dollar gewesen.

218 Millionen

PayPal verfügt nun über 218 Millionen aktive Kundenkonten, gegenüber 192 Millionen im Vorjahresquartal. Im Quartal wurde ein Rekordzuwachs von 8,2 Millionen aktiven Kundenkonten verzeichnet, verglichen mit 6,5 Millionen im zweiten Quartal 2017.

1,9 Mrd.

PayPal wickelte im Quartal 1,9 Milliarden Zahlungstransaktionen ab. Dies ist nicht nur höher als die 1,8 Milliarden Transaktionen, die PayPal im zweiten Quartal abgewickelt hat, sondern markiert auch eine Beschleunigung des Wachstums im Jahresvergleich. Der Zahlungsverkehr im dritten Quartal lag um 26 % über dem Vorjahresquartal. Im zweiten Quartal lag der Wert 23 % über dem Vorjahreswert.

40 Milliarden

Mobile spielte eine Schlüsselrolle für das starke Umsatzwachstum von PayPal im Quartalsverlauf. Das Gesamtzahlungsvolumen auf dem Handy betrug 40 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 54 % gegenüber dem Vorjahr. Ungefähr 35 % des Zahlungsvolumens kamen über mobile Geräte, sagte PayPal.

24 Milliarden

Persönliche Zahlungen (P2P) machen einen kleinen Teil des gesamten PayPal-Zahlungsvolumens aus, werden für PayPal aber  immer wichtiger. Die P2P-Zahlungen stiegen im Jahresvergleich um 47 % auf 24 Milliarden US-Dollar. Dank dieses Wachstums machen P2P-Zahlungen nun 21 % des gesamten PayPal-Zahlungsvolumens aus.

Investoren erwarten in den kommenden Quartalen ein stärkeres Wachstum des P2P-Zahlungsvolumens, da dieses Segment extrem schnell wächst. Das Gesamtzahlungsvolumen von Venmo stieg im Quartalsvergleich um 93 % auf 9 Milliarden US-Dollar. In den 12 Monaten erhöhte sich das Gesamtzahlungsvolumen von Venmo im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 106 %.

Es ist ermutigend zu sehen, dass Venmo so stark wächst, da PayPal Anfang dieser Woche bekannt gab, dass Venmo nun als Zahlungsoption bei 2 Millionen US-Händlern akzeptiert wird. Die Akzeptanz des Zahlungsdienstes bietet gute Voraussetzungen für die Expansion von Venmo.

7,1 Milliarden Dollar

Die liquiden Mittel von PayPal stiegen im Quartalsvergleich auf 7,1 Milliarden US-Dollar (Vorjahresquartal: 6,4 Milliarden US-Dollar). Die Cash-Position des Unternehmens wurde im Quartalsvergleich durch einen freien Cashflow von 814 Millionen US-Dollar begünstigt, verglichen mit 618 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal.

Nach den so starken Ergebnissen ist es nicht verwunderlich, dass das Management seine Prognose für den Nicht-GAAP-Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr angehoben hat. PayPal sagte, dass es jetzt erwartet, dass der Wert für das gesamte Jahr zwischen 1,86 und 1,88 US-Dollar liegen wird. Zuvor hatte das Management für das Gesamtjahr einen Nicht-GAAP-Gewinn pro Aktie im Bereich von 1,80 bis 1,84 US-Dollar erwartet.

PayPal-CEO Dan Schulman zeigte sich optimistisch über das anhaltende Wachstumspotenzial des Unternehmens. „Da die Welt sich immer schneller auf digitale Zahlungen zubewegt, haben wir eine ungeheure Chance vor uns“, sagte er..

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The Motley Fool hält und empfiehlt PayPal Holdings.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 20.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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