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Das könnte Netflix‘ größte Schwäche sein

Foto: The Motley Fool.

Es läuft gerade gut bei Netflix (WKN:552484). Die Aktie des führenden Streaming-Unternehmens hat gerade ein Rekordhoch erreicht, nachdem eine Preiserhöhung verkündet worden war. Damit sieht das Unternehmen nicht nur steigende operative Margen, das Management wird von Investoren auch noch dafür belohnt.

Die Analysten sind bullisch in Bezug auf die Quartalszahlen gestimmt, die nächste Woche veröffentlicht werden. Das Unternehmen gewann gerade 20 Emmy-Awards bei 91 Nominierungen bei der letzten Verleihung.

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Der Erfolg von Netflix mit seinen Eigenproduktionen und die guten Zahlen des zugrundeliegenden Geschäfts erzählen eine ganz eigene Geschichte. Netflix wird jetzt mit großen Erfolgen wie House of Cards und Stranger Things assoziiert. Der Ruf des Unternehmens, gute Eigenproduktionen herzustellen, erzählt uns aber nicht die ganze Geschichte über das Unternehmen. Ein Großteil des Programmbudgets und der Zuschauerzahlen dreht sich nämlich um lizenzierte Inhalte und nicht um Eigenproduktionen.

Obwohl die Erfolge von Netflix immer Schlagzeilen machen, gab der Content Chief Ted Sarandos an, dass die große Mehrheit des Budgets des nächsten Jahres in Höhe von 7 Milliarden US-Dollar für lizenzierte Inhalten eingeplant ist. In ein paar Jahren glaubt Netflix, dass die Hälfte des Budgets für Eigenproduktionen aufgewendet werden wird. Aktuell ist das Unternehmen aber schwer von anderen Partnern abhängig. Eine aktuelle Umfrage von Netflix fand heraus, dass ein Großteil der Empfehlungen nicht die Eigenproduktionen von Netflix waren.

Hier kommt Hulu

Darüber hinaus steht das Unternehmen vor immer mehr Wettbewerbern von traditionellen Fernsehkanälen wie CBS (WKN:A0HM1P) und Disney (WKN:855686), die Pläne verkündet haben, ihre eigenen Streaming-Dienste zu starten. Der am meisten unterschätzte Konkurrent ist vielleicht Hulu, ein Joint Venture zwischen mehreren Fernsehkanälen.

Durch die Unterstützung von Disney, 20th Century Fox, NBC Universal und Comcast (WKN:157484) scheint Hulu wie ein Unternehmen, das genau dafür geschaffen wurde, um Netflix das Leben schwer zu machen. Immerhin gewann die Debut-Serie The Handmaid’s Tale den Emmy für das beste Drama. Daher ist Hulu gerade stark im Kommen. Das Unternehmen überbot auch Netflix bei den Senderechten der beliebten NBC-Serie This is Us und sicherte sich die Rechte für 30 Rock, das seit dem letzten Monat nicht mehr auf Netflix übertragen wird. Darüber hinaus hat Hulu vor kurzem die folgenden Programme gekauft: Black-ish, Will and Grace und NYPD Blue. Damit hat dieser Dienst eine große Videothek von Programmen, die ihre Beliebtheit bereits bewiesen haben.

Darüber hinaus verkündete Hulu vor kurzem, man würde die monatlichen Gebühren von 7,99 US-Dollar auf 5,99 US-Dollar senken und dafür etwas Werbung schalten. Das scheint eine Reaktion auf die Preiserhöhung von Netflix von 9,99 US-Dollar pro Monat auf 10,99 US-Dollar pro Monat zu sein. Das sollte die Aufmerksamkeit auf Hulu richten, während das Unternehmen seine Content-Videothek ausbaut.

Eigenproduktionen

Netflix hat seine Strategie sorgfältig um die Eigenproduktionen herum entwickelt, da das Unternehmen lieber investieren würde, um seine eigenen Programme zu kreieren, die das Unternehmen dauerhaft kontrolliert und auf der ganzen Welt streamen kann.

Diese Strategie ist sinnvoll für Netflix, da Content-Hersteller wie Disney immer Vorbehalte dabei haben, ihren Content zu verkaufen. Aber die Investoren sollten nicht vergessen, dass Netflix keinen Vorteil hat, wenn es um die Erstellung von den Inhalten geht. Wie seine Konkurrenten hat auch Netflix Hits und Flops.

Ähnlich erging es auch Amazon (WKN:906866), Hulu, HBO und anderen, wenn neue Serien verfügbar werden. Der Fall von Hulu zeigt, dass alle guten Produzenten Erfolge erreichen können.

Bei Amazon Studios zeigt sich gerade, welche Probleme auf ein Unternehmen zukommen können. Das Unternehmen hat es nicht geschafft, einen Hit wie Game of Thrones zu schaffen, obwohl man 4,5 Milliarden US-Dollar allein dieses Jahr für Content ausgegeben hatte. Jeff Bezos verlangt, dass sich bei der Strategie dieser Abteilung Einiges ändert.

Der Vorteil von Netflix kommt von seiner globalen Reichweite und von einem zahlenden Publikum von über 100 Millionen Menschen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass lizenzierte Programme ein wichtiger Teil des Erfolges von Netflix sind. Wenn das Unternehmen sich immer mehr auf Eigenproduktionen konzentriert, muss es dabei vorsichtig vorgehen und nicht zu viele der beliebten Shows absägen, weswegen die Kunden seit Jahren zuschauen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon, Netflix und Walt Disney.

Dieser Artikel wurde von Jeremy Bowman  auf Englisch verfasst und wurde am 13.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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