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3 Fragen, die man Disney am liebsten nicht stellen würde

Bei Walt Disney (WKN:855686) läuft es aktuell nicht so toll. Die Aktie ist drei Monate in Folge gefallen, und es kommt ein weiteres Quartal mit schlechten Zahlen. Disneys Gewinn und Umsatz sind in drei der letzten vier Quartale rückläufig.

Disney bleibt der unangefochtene Spitzenreiter in der Familienunterhaltung, in den Themenparks und im Sportfernsehen, aber der wahrgenommene Wert dieser Dominanz gerät unter Druck. Der Mediengigant wird in naher Zukunft einige große Fragen zu beantworten haben.

1. Was passiert, wenn der Streaming-Service von ESPN floppt?

Disney verkündete im Sommer, dass es nächstes Jahr einen Streaming-Dienst für ESPN starten wird. Das ist ein mutigeres Unterfangen als die ESPN-Streams, die es den bestehenden Kabelteilnehmern zur Verfügung stellt. Disney hofft, dass es die hartgesottenen Sportfans, die kein Kabelfernsehen mehr haben, dazu bringen kann, für einen Streaming-Service zu bezahlen.

Es ist ein Glücksspiel. Disneys Kabelkanäle bleiben sein größtes Geschäft, und es baut auf die Kabel- und Satellitenfernsehenabonnenten, die jeden Monat die Kassen klingeln lassen. Jetzt, da Streaming-Dienste die Möglichkeit bieten, den gewünschten Inhalt auszuwählen und weniger zu bezahlen, wird es für Disney’s schwierig.

Das wirkliche Problem hier ist, was Disney tun wird, wenn die Leute nicht für den ESPN-Service bezahlen. Die Verträge mit den verschiedenen liege werden jedes Jahr teurer. Das ist dein Problem seit die Zuschauerzahlen von ihrem höchsten im Jahr 2011 rückläufig sind. Es wird immer schwerer, diese Zahlungen zu leisten. Damit könnte der Dienst aber zu teuer werden und damit die Geduld der Zuschauer auf eine starke Probe stellen. Wenn diese Plattform von ESPN Probleme haben sollte, dann stellt sich die Frage, was das für den Disney-Streaming-Dienst bedeutet, der Anfang 2019 eingeführt werden soll. Die Antwort wird nicht angenehm ausfallen.

2. Was ist, wenn neue Attraktionen und Attraktionen im Freizeitpark die Gästezahlen nicht erhöhen?

Disney kämpft mit Mühe, um die Besucherzahlen in den heimischen Themenparks zu erhöhen. Das vergangene Jahr war hart, und 2017 entwickelt sich immer mehr in dieselbe Richtung. Neue Fahrgeschäfte und Attraktionen sind auf dem Weg. Disney befindet sich im ersten Jahr eines Fünfjahresplans, in dem große Investitionen in erwartet werden, um die Besucherzahlen zu erhöhen.

Pandora – The World of Avatar ist wundervoll, aber Disneys Themenparks haben im ersten Quartal nicht viel mit daraus gemacht. Was ist, wenn Toy Story Land nächstes Jahr nicht mehr funktioniert? Was ist, wenn Star Wars Land nicht zum Hit wird, wenn es 2019 in Disneyland und Disney World eröffnet wird?

Disney hat die Preise nach oben getrieben und eine nachfrageorientierte Preisgestaltung eingeführt, die es in den Spitzenzeiten der Reisezeit viel teurer macht, Disney World zu besuchen. Wenn neue Fahrgeschäfte nicht die Wende bringen, wird Disney dann bescheiden genug sein, um die Preise zu senken? Wenn 2019 kein Rekordjahr ist, wäre es keine Überraschung.

3. Wer wird Bob Iger ersetzen?

Trotz der jüngsten Probleme von Disney hat CEO Bob Iger bei dem Mediengiganten erstaunliche Arbeit geleistet. Er übernahm in einer stürmischen Zeit und erwies sich als stabilisierende Kraft. Er hat Milliardendeals für Pixar, Marvel, Lucasfilm und BAMTech geschlossen. Sein Vertrag endet Anfang Juli 2019, und während seinVertrag in der Vergangenheit verlängert wurde, bestand er darauf, dass dies das Ende sei.

Iger wird zu einer Zeit gehen, wenn ESPN und Disney mit Streaming-Diensten die verlorenen Kabeleinnahmen ausgleichen müssen und wenn neue Attraktionen versuchen, die Besucherzahlen zu erhöhen. Wenn Disney nicht an beiden Fronten vorankommt, wird es eine schwierige Zeit sein, um einen Machtwechsel zu vollziehen.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien Walt Disney.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 13.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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