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Diese Tech-Riesen wollen die Smart Speaker von Amazon nachbauen

Foto: Amazon.

Amazon (WKN:906866) hat zweifellos einen Vorsprung bei den smarten Lautsprechern, die das Unternehmen selbst geschaffen hat. Seit der überraschenden Markteinführung des Amazon Echo im Jahr 2014 genießen diese Produkte einen riesigen Marktanteil in dieser neuen Kategorie.

Amazon scheint auch nicht gewillt zu sein, diese Marktanteile einfach so aufzugeben. Das Unternehmen hat soeben ein neues Sortiment an neuen Echo-Geräten vorgestellt, mit denen Amazon den Markt für sprachaktivierte Smart Speaker mit verschiedenen Preis- und Preisvorstellungen dominiert. Doch selbst wenn Amazon ein robustes Sortiment an Echo-Geräten zu aggressiven Preisen auf den Markt bringt, könnte ein Verlust von Marktanteilen in Sicht sein. Alphabet (WKN:A14Y6H), Apple (WKN:865985) und Microsoft (WKN:850747) wollen alle ein Stück von diesem wachsenden Markt.

Um zu sehen, wie hart der Wettbewerb um diesen wichtigen Markt umkämpft ist, findest du hier einen kurzen Überblick über die jüngsten Schritte dieser Unternehmen im Smart-Speaker-Bereich.

Der Wettbewerb

Amazon bleibt unangefochtener Marktführer. Ungefähr 13,5 % der US-Verbraucher haben ein Amazon Echo Gerät in ihrem Haus, so die aktuelle Studie von Cowen & Co. Im Vergleich dazu hat Alphabet einen Anteil von 5,9 % mit seinem Google Home-Lautsprecher.

Um seine Führungsposition zu stärken, hat Amazon vor kurzem eine aktualisierte Version des Echo, einen höherwertigen Lautsprecher mit dem Namen Echo Plus, einen kompakten, intelligenten Lautsprecher mit einer Kamera und einem kleinen Bildschirm namens Echo Spot, und vieles mehr auf den Markt gebracht.

Alphabet hat seinen ersten Smart Speaker letztes Jahr vor den Feiertagen auf den Markt gebracht und ist damit das zweite Unternehmen, das einen beeindruckenden Smart Speaker auf den Markt bringt, der mit dem Echo von Amazon konkurriert. Aber Alphabet hob gerade seine intelligenten Lautsprecherangebote auf ein völlig neues Niveau, als mit dem Home Mini und dem Home Max kleinere und größere Versionen seines Home-Speakers präsentierte.

Apple bringt im Dezember diesen Jahres seinen ersten Smart Speaker auf den Markt, wahrscheinlich gerade rechtzeitig zu Weihnachten. Apple hofft, dass der HomePod für Kunden attraktiv sein wird, die einen High-End-Lautsprecher suchen. Das Gerät ist zu einem Preis von 349 US-Dollar erhältlich, der weit über dem Echo Plus mit 150 US-Dollar liegt, aber unter Alphabets 399 US-Dollar für seinen Google Home Max.

Auch Microsoft will am Smart-Speaker-Rennen teilnehmen. Anfang dieses Jahres, sagte Microsoft, dass es dein smarten Cortana-Assistenten mit Harman Kardon zusammen in einen Lautsprecher einbauen will. Der Smart Speaker wird Invoke heißen und voraussichtlich ca. 200 US-Dollar kosten.

Warum intelligente Lautsprecher die nächste große Sache sind

Kein Wunder, dass die Unternehmen in diesem aufstrebenden Raum ihre Spuren hinterlassen wollen.

Erstens hat Amazon bereits bewiesen, dass es einen Markt gibt. Am 11. Juli, dem Prime Day, war beispielsweise der Echo Dot der beliebteste Kauf. Darüber hinaus waren die Käufe von Echo-Geräten durch Prime-Mitglieder am Prime Day siebenmal höher als am Prime Day 2016.

Zweitens: Smart Speaker unterstützen Technologieunternehmen dabei, die Algorithmen des maschinellen Lernens hinter ihren intelligenten Assistenten zu verbessern und gleichzeitig die Kunden in ihre Hardware-, Software- und Service-Ökosysteme einzubinden.

Alphabet, das seinen Google-Assistenten in fast jedem seiner neuen Produkte, die vergangene Woche auf den Markt gebracht wurden, an vorderster Front platzierte, hat die wachsende Bedeutung der künstlichen Intelligenz eloquent erfasst:

„Wir sehen ein enormes Potenzial für hilfreiche Geräte, die Ihnen das Leben erleichtern und im Laufe der Zeit sogar noch besser werden, wenn sie an der Schnittstelle von Hardware, Software und fortschrittlicher künstlicher Intelligenz entwickelt werden… Damit diese Welle der Datenverarbeitung zu neuen Durchbrüchen führt, müssen wir Software und Hardware entwickeln, die mehr vom Potenzial der künstlichen Intelligenz in die Realität umsetzen können.”

In der Technik ist künstliche Intelligenz heute genauso wichtig wie Hardware, Software und Dienstleistungen – und intelligente Lautsprecher sind ein hervorragender Weg für diese Unternehmen, um hier Fuß zu fassen.

Natürlich wird Amazon auch weiterhin die Marktführerschaft in diesem schnell wachsenden Markt übernehmen. Die jüngste Auffrischung der Echo-Produktpalette und die aggressive Preisgestaltung zeigen, wie ehrgeizig Amazon in diesem Segment ist. Aber Amazon wird sich gegen eine gewaltige Konkurrenz durchsetzen müssen.

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Suzanne Frey, eine Führungskraft bei Alphabet, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten ist Mitarbeiterin von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist ein Tochterunternehmen von Microsoft. 

 The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien), Amazon und Apple. Der Motley Fool hat die folgenden Optionen: Long Januar 2020 $150 Calls auf Apple und Short Januar 2020 $155 Calls auf Apple. 

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und wurde am 11.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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