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Warum Barrick Gold im September um 11 % fiel

Foto: Kinross

Was ist passiert?

Im Gegensatz zum Sommer, während dessen Verlauf die Aktie mit einem Anstieg von mehr als 15 % glänzte, sank die Aktie von Barrick Gold (WKN:870450) im September laut S&P Global Market Intelligence um 11 %. Neben dem fallenden Goldpreis wurden die Anleger durch das turbulente Wetter in der Karibik und ungünstige Nachrichten aus Afrika überrascht.

Und weiter?

Der Rückgang des Goldpreises im September — ca. 2,8 % — ist wahrscheinlich auf die Sorgen der Anleger über die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea zurückzuführen, die im Laufe des Sommers eskalierten. Da die Aktienbewegungen der Goldunternehmen eng mit dem Goldpreis korreliert sind, überrascht es nicht, dass auch die Aktien von Barrick einen Abwärtstrend verzeichneten. So fiel beispielsweise der SPDR Gold Trust ETF im Monatsverlauf um mehr als 3,5 %.

Ein weiterer Faktor, der sich negativ auf die Aktie auswirkte, war Hurrikan Irma. Aufgrund der durch den Sturm verursachten Verwüstungen hat Barrick den Abbau in seiner Mine Pueblo Viejo in der Dominikanischen Republik teilweise eingestellt. In einer Erklärung an BNamericas sagte Andy Lloyd von Barrick, bevor der Sturm eintraf, dass „der Grubenbergbau und andere Aktivitäten vorübergehend gestoppt wurden, bis der Sturm vorbei ist, während Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wasser- und Bergbaumanagement fortgeführt werden, um die Sicherheit des Betriebs zu gewährleisten“.

Pueblo Viejo, ein Joint Venture mit Goldcorp (WKN:890493), ist eine der wichtigsten Minen von Barrick — und eine der profitabelsten. Von Barricks Vermögenswerten wies Pueblo Viejo die höchste Marge im Geschäftsjahr 2016 auf und meldete nachhaltige Gesamtkosten in Höhe von 490 US-Dollar pro Unze Gold. Das Management prognostiziert, dass die Kosten von Pueblo Viejo im Fiskaljahr 2017 pro Unze Gold bei zwischen 540 und 570 US-Dollar pro Unze liegen wird.

Schließlich kündigte Acacia Mining, an dem Barrick zu 64 % beteiligt ist, als Reaktion auf ein von der tansanischen Regierung Anfang März verhängtes Verbot einen Plan zur Reduzierung der Aktivitäten in Bulyanhulu an. Laut Pressemitteilung erwartet Acacia, dass Anfang 2018 wieder ein positiver Cashflow generiert werden kann. In den ersten acht Monaten des Jahres 2017 verzeichnete Acacia Kosten von rund 210 Millionen US-Dollar.

Was jetzt?

Zugegeben, ein 11%iger Rückgang einer Position ist alles andere als wünschenswert, aber Barricks Investoren können sich davon trösten lassen, dass die schlechte Performance der Aktie im September keine rote Fahne in den Fundamentaldaten des Unternehmens widerspiegelt. Wenn der Goldpreis einbricht — und damit auch die Aktie — dann bemerkt man das als Goldminenunternehmen. Was Hurrikan Irma betrifft, so glaube ich, dass das Management bereits Nachrichten über negative Auswirkungen bei Pueblo Viejo mitgeteilt hätte; Die Investoren können sich jedoch darauf verlassen, dass das Management seine Prognose für die Entwicklung der Mine im Geschäftsjahr 2017 bestätigen wird, wenn das Unternehmen am 25. Oktober über die Ergebnisse des dritten Quartals berichtet. Darüber hinaus sind die Herausforderungen, vor denen Acacia Mining steht, erwähnenswert, aber sie sollten die langfristigen Aussichten des Unternehmens nicht gefährden.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Scott Levine  auf Englisch verfasst und am 10.10.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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