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Die deutsche Konkurrenz zu Teslas Model 3

Foto: Daimler

Die Häme war groß, als Tesla (WKN:A1CX3T) in seinen neuen Absatzzahlen bekanntgeben musste, dass die Produktion des Model 3 gewaltig hinter den eigenen Prognosen lag. Die Skeptiker denken jetzt, die Massenproduktion wird nie etwas, allerdings stehen die Chancen gut, dass sich das spätestens im Laufe des nächsten Jahres einpendeln wird. Somit sollte man zumindest weiterhin damit rechnen, dass Teslas Model 3 im Mittelklassesegment die wichtigste Messlatte bleiben wird.

Die wichtigsten deutschen Automobilhersteller BMW (WKN:519000), Daimler (WKN:710000) und VW (WKN:766400) haben in den letzten Wochen und Monaten eine Vielzahl von ambitionierten Elektrostrategien publik gemacht. Um aber herauszufinden, welche ihrer Modelle eine konkrete Antwort auf das Model 3 sein sollen, muss man ein bisschen tiefer graben.

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BMW: i Vision Dynamics könnte der BMW 3er der Elektroautos werden

Das bisherige BMW-Elektromodell i3 ist zu sehr Cityflitzer und für die magere Performance zu teuer, um wirklich die breite Masse anzusprechen, dementsprechend sind auch die Verkaufszahlen niedrig. Das schon vor etwas längerer Zeit vorgestellte Konzept iNext ist hingegen extrem ambitioniert, wird aber mit großer Wahrscheinlichkeit für die Eroberung des Massenmarkts zu teuer und das Design ein bisschen zu futuristisch sein.

BMW braucht also eine goldene Mitte, wie sie bisher mit dem sehr erfolgreichen BMW 3er abgedeckt wird. Hier kommt das kürzlich vorgestellte Elektromodell i Vision Dynamics ins Spiel. Das Modell wird als eine Art Gran Coupé ein wenig kompakter, aber trotzdem soll es sowohl bezüglich Design als auch bei der geplanten Reichweite von 600 Kilometern durchaus alltagstauglich sein, wobei der Preis noch nicht bekannt ist.

Das Modell ist BMW so wichtig, dass man die Produktion nicht aus den Augen lassen will und die Herstellung am Stammsitz in München plant, anstatt wie bisher für Elektroautos auf den Produktionsstandort Leipzig zu setzen. Die meisten Fachblätter rechnen mit einem Markteintritt von i Vision Dynamics in 2021, was zeigt, dass auch BMW nicht zaubern kann.

Daimler: Erst kommt der X-Konkurrent, dann folgt die Antwort auf das Model 3

Daimler hat sich im Gegensatz zu BMW noch nicht mit einem eigenen Elektromodell auf dem Automobilmarkt positioniert. Nach langem Zögern trauen sich die Stuttgarter jetzt allerdings viel zu. Das erste geplante Modell EQC wird aber erst einmal ein eindeutiger Konkurrent zu Teslas Model X, dem SUV des kalifornischen Unternehmens.

Um auch im kompakteren Segment eine elektrische Alternative für Kunden zu haben, wurde jetzt auch das Modell EQA geplant. Das klare Design erinnert durchaus ein Stück an Teslas Model 3, wobei Daimler viele Details, wie die Schnauze, auf sein charakterstarkes EQ-Design abgestimmt hat. 400 Kilometer weit soll das EQA kommen, preislich weiß man noch nichts über das neue Modell. Trotz großer Ankündigung wird es vor 2020 mit Sicherheit nicht verfügbar sein.

VW: Ein Elektroauto fürs Volk

Da BMW und Daimler aber dem Premiumsegment treu bleiben werden, sollte man keine Modelle von ihnen erwarten, die versuchen, mit dem Model 3 preislich gleichzuziehen oder es gar in einer relevanten Größenordnung zu unterbieten. Hier kommt VW ins Spiel, das sich ohne Frage als Massenhersteller versteht, und somit am ehesten einen bezahlbaren deutschen Konkurrenten für das Model 3 herstellen wird.

Das ist jetzt auch geplant. Unter der neuen Elektromarke I.D. soll ab 2020 der gleichnamige Kompaktwagen auf den Markt kommen. Der soll nicht nur 600 Kilometer weit kommen, sondern auch noch einige Tausend Euro weniger als Teslas Model 3 kosten. Da man den Preis von vornherein darüber definiert, wie er im Vergleich zu Teslas Model 3 aussehen soll, ist absolut klar, dass Teslas Massenmodell auch als Hauptkonkurrent betrachtet wird.

Genau wie bei BMW und Daimler ist allerdings auch VWs I.D. bisher in erster Linie ein Konzept. Die harte Arbeit der Massenproduktion steht Tesla noch bevor, aber die deutschen Hersteller haben sogar noch mehr Arbeit vor sich, bis sie erste Konkurrenten für das Model 3 auf dem Markt haben werden.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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