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Darum hat die Aktie von bluebird bio im September 10 % zugelegt

Foto: The Motley Fool.

Was war da los?

Die Aktie von bluebird bio (WKN:A1W025), einem Biotech-Unternehmen, das sich auf Zelltherapie spezialisiert hat, konnte im September laut Daten von S&P Global Market Intelligence 10 % zulegen. Auch wenn es im vergangenen Monat ein paar gute Neuigkeiten gab, so gefiel Anlegern doch vor allem die Entscheidung von Celgene (WKN:881244), das zweite Programm von bluebirds wachsendem Portfolio an experimenteller Krebsbehandlung zu lizensieren.

Warum ist das wichtig?

Ende September hat bluebird verkündet, dass man den ersten Patienten in der Studie mit bb21217 versorgt hat. Das ist die zweite Behandlungsart einer vielversprechenden, neuen Behandlungsmethode namens CAR-T, in der es darum geht, dass man die Immunzellen eines Patienten derart neu programmiert, dass diese Krebs erkennen und bekämpfen.

Bereits im August ist die Aktie angestiegen, als bekannt wurde, dass sich Gilead Sciences einen Konkurrenten für 11,9 Milliarden Dollar geschnappt hat, der ganz ähnliche Dinge wie bluebird in der Mache hat. Auch hat die erste CAR-T-Behandlung namens Kymriah von Novartis die Zulassung für den US-Markt bekommen. Selbst wenn es erstmal nicht weltbewegend ist, dass man die Testläufe für neue Behandlungsmethoden beginnt, so ist es doch vielversprechend, dass bluebirds Partner Celgene das Programm bereits lizensiert hat. Sieht also nach zukünftigem Erfolg aus.

Und jetzt?

Celgene hat erst einmal nur 15 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt, und bluebird muss die Kosten für die Ausgaben des Testlaufs alleine stemmen. Wenn der allerdings erfolgreich ist, wird Celgene einschreiten und die Finanzierung für weitere Entwicklung und Vermarktung von bb21217 übernehmen. Auch wenn Celgene damit einen großen Teil des Risikos auf sich nimmt, darf bluebird sich über festgelegte Auszahlungen sowie Lizenzgebühren freuen.

Der Vorgänger des Medikaments, bb2121, hat die Aktivität der Krankheit bei 15 von 15 Patienten eingeschränkt. Man darf gespannt sein, wie der Nachfolger da noch effektiver sein will, aber es ist ja nie verkehrt einen Plan B in der Hinterhand zu haben, sollte es hier oder da doch noch unvorhergesehene Schwierigkeiten geben.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von bluebird bio, Celgene und Gilead Sciences.

Dieser Artikel von Cory Renauer erschien am 3.10.17 auf fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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