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3 amerikanische Aktien für die nächsten 20 Jahre

Foto: Getty Images

Der amerikanische Aktienmark ist sicherlich nicht günstig. Ich bin zwar kein Crash-Prophet, aber auch ich würde in Zukunft keine hervorragenden Renditen von dem breiten amerikanischen Aktienmarkt erwarten.

Genau dasselbe Problem gab es aber auch im Jahr 1997, als die Internetblase schon am keimen war, und amerikanische Aktien fast exakt genau gleich teuer waren wie sie es heute sind. Wie ich aber kürzlich in einem Artikel geschrieben habe, ließen sich auch damals gute Investments finden. Die meisten davon hatten gemeinsam, dass sie noch jede Menge Wachstumspotential vor sich hatten.

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Mit dieser einfachen Charakteristik im Hinterkopf, denke ich, dass diese drei Aktien Anlegern auch über die nächsten 20 Jahre gute Renditen bringen werden.

Amazon: Fort Knox anstatt nur ein Burggraben

Warren Buffett ist immer auf der Suche nach Unternehmen mit einem Burggraben, damit meint er einen Wettbewerbsvorteil, der nicht so einfach von der Konkurrenz eingeholt werden kann. Wenn ein bestimmtes Unternehmen einen eindeutig identifizierbaren Burggraben hat, dann ist das meiner Meinung nach der E-Commerce-Gigant Amazon (WKN:906866).

Die dichte Infrastruktur an Lagerhäusern, das breite Angebot und die unterstützende Technologie, die in den meisten wichtigen Konsummärkten aufgebaut wurde, kann mittlerweile eigentlich von niemandem mehr kopiert werden, ohne unvorstellbare Investitionen zu tätigen. Dieser Burggraben ist eher ein Fort Knox, und das beschützt eine Position in einem langfristigen Wachstumsmarkt, der noch Jahrzehnte an Bedeutung gewinnen wird.

Berücksichtigt man dazu noch wachsende Bereiche wie Prime Video, die Cloud-Sparte Amazon Web Services und das System für künstliche Intelligenz Alexa, dann ist Wachstum über die nächsten zwei Jahrzehnte fast schon garantiert.

Tesla: Das iPhone der Autos

Man kann sich hervorragend über den Elektroautopionier Tesla (WKN:A1CX3T) streiten, allerdings lässt sich nicht leugnen, dass Konsumenten verrückt nach den Autos sind. Für das massentaugliche Model 3 gingen in kürzester Zeit Hunderttausende Vorbestellungen ein. Eine ähnliche Vorfreude kenne ich eigentlich nur beim iPhone.

Wenn das wichtigste Produkt einer starken Marke erst einmal als der Maßstab aller Dinge etabliert ist, gibt es oft kein Halten mehr. Tesla hat den Coolness-Faktor und der könnte gekommen sein, um zu bleiben. Nicht zuletzt, da viele den Autos aus Kalifornien ein sehr angenehmes Fahrerlebnis attestieren und sich die Konkurrenz noch schwer tut, das zu kopieren.

Hinzu kommt, dass Tesla mit Eifer daran arbeitet, Fortschritte in vielen wichtigen Elementen der zukünftigen Mobilität, wie Akkureichweite und autonomes Fahren, zu erreichen. Wenn der Vorsprung bleibt, der Massenmarkt erobert wird und die Integration von SolarCity das Unternehmen breit im Energiesektor aufstellt, dürfte Tesla in 20 Jahren ein Gigant sein.

Berkshire Hathaway: Einen Fuß vor den anderen

Ganz ohne Tech-Spannung kommt man bei Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) aus, und da die Investorenlegende Warren Buffett bereits 87 Jahre alt ist, wird das Unternehmen vermutlich irgendwann im Laufe der nächsten 20 Jahre ohne ihn auskommen müssen.

Das weiß aber auch Buffett selbst und hat sich ein Konglomerat aus hervorragenden Unternehmen aufgebaut, die fast alle in ihr langfristiges profitables Wachstum investieren können. Da Berkshire Hathaway bereits sehr groß ist, dürfte das Wachstum eher moderat ausfallen, aber die hohe Qualität der Tochterunternehmen und die großartigen Manager, die Buffett ersetzen werden, dürften dafür sorgen, dass sich die Aktie Stück für Stück ein wenig besser als der Markt entwickelt.

Meiner Ansicht nach dürften die gigantischen Rücklagen auch in einigen Jahren dazu führen, dass Berkshire Hathaway beginnt, eine Dividende zu zahlen. Das könnte dafür sorgen, dass Investoren auf der Suche nach verlässlichen Ausschüttungen bereit sein werden, dauerhaft einen Aufpreis für die Aktie zu zahlen. Dies und natürlich das langfristige Wachstum verspricht Gutes für das Jahr 2037.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Tesla.

Anmerkung der Redaktion: Auf Partnerseiten kann dieser Artikel veröffentlicht worden sein, ohne die Besitzverhältnisse des Autors darzustellen. The Motley Fool entschuldigt sich für das Versehen.

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