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Wieso China die Bitcoin-Blase platzen lassen könnte

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Es wird zwar viel über Chinas hohe Verschuldung gesprochen, aber eigentlich hat das Land noch nie zu einer wirklichen Achterbahnfahrt an den internationalen Finanzmärkten geführt. Selbst während der Asienkrise Ende der 1990er war das Land ein Ruhepol inmitten des Chaos.

Jetzt könnte der Todesstoß der Bitcoin-Euphorie allerdings aus China kommen. Bitcoin-Besitzer sollten aufhorchen, denn die Chinesen wissen meistens, was sie tun.

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Was passiert ist

Chinas Behörden haben sich letzte Woche dazu entschieden, den Handel mit Bitcoin zu unterbinden. Die Folgen dieser Entscheidung folgten prompt. So hat der drittgrößte Bitcoin-Handelsplatz der Welt BTC China bereits kurz darauf entschieden, den Handel schon Ende September komplett einzustellen.

Das hat Ende letzter Woche zu einem immensen Einbruch des Bitcoin-Preises geführt. Dieser hat letzte Woche zwischenzeitlich um bis zu 1.000 US-Dollar für eine Bitcoin-Einheit nachgelassen. Nachdem zum Monatswechsel die Rekordmarke 5.000 US-Dollar fast geknackt wurde, ging es letzte Woche am Donnerstag auf circa 3.250 US-Dollar runter.

Im Vergleich zu China sind wir die Hinterwäldler

Da viele immer noch denken, dass China ein Entwicklungsland mit jeder Menge technologischem Aufholbedarf ist, dürften sich gerade Bitcoin-Jünger jetzt einreden, dass die hinterwäldlerischen Chinesen einfach Angst vor Neuem haben. Das hat aber nichts mit der Realität zu tun, denn was Finanztechnologie angeht, sind wir im Vergleich zu den Chinesen die eindeutigen Hinterwäldler.

In China zahlt fast jeder mit Handy, da es dort zahlreiche Apps gibt, die sehr funktionale und verlässliche Bezahlmöglichkeiten anbieten. Die vielen Daten der Fintechs werden dort auch längst genutzt, um mithilfe von Algorithmen über digitale Finanzdienstleister Kredite zu vergeben. Der Weg zur Hausbank, das Gespräch mit dem Bankberater und Berge an Papierkram fallen dort schon heute oft weg.

Eigentlich könnte man also meinen, Kryptowährungen wären fast schon eine natürliche Erweiterung der chinesischen Finanzlandschaft. Die chinesische Regierung teilt diese Ansicht allerdings nicht, meiner Ansicht nach aus guten Gründen.

Was die chinesische Regierung gegen Bitcoin hat

Zum einen halten sie die großen Schwankungen des Bitcoin-Kurses für destabilisierend, eine verlässliche Währung darf nicht so stark schwanken. Da Chinesen eine Vorliebe für Wetten und Glücksspiele haben, ist die Gefahr groß, dass sich viele auf neue Währungen stürzen, was sie am Ende teuer zu stehen kommen könnte. Selbst Aktien werden in China heute oft noch wie Lottoscheine gehandelt.

Außerdem hat der chinesische Staat kein Interesse daran, seine Kontrolle über die Finanzwelt an Kryptowährungen abzugeben. Zum einen ist ein stabiles Finanzsystem eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Wirtschaft, aber es kommt noch ein weiterer Grund hinzu. Mit den anonymen Bitcoins lässt sich wunderbar Geld waschen und Verbrechen finanzieren. Das ist den Behörden ein großer Dorn im Auge, da China noch immer große Probleme mit Fälschungen und Betrug hat.

Die Vorarbeit ist geleistet

Es gibt durchaus einige intelligente Silicon Valley-Denker, die relativ plausibel erklären, wieso Bitcoin theoretisch einen durchaus beachtlichen Wert als Alternative zu den existierenden Länderwährungen haben könnte. Das ist aber in erster Linie reine Theorie.

Meiner Ansicht nach stehen vielmehr die Chancen gut, dass Chinas Bitcoin-Verbot als Anfang vom Ende in die Geschichte eingehen wird. Nicht nur, weil China bald als wichtige Handelsregion für Bitcoin wegfallen dürfte, sondern vor allem, da die chinesische Regierung den Rest der Welt daran erinnert, wieso die Kryptowährung so viele Nachteile hat, dass ein Verbot vielleicht die beste Lösung ist.

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