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Warum die Nordex-Aktie in nur 4 Wochen 20 % an Wert verloren hat

(c) Foto: Jan Oelker / Nordex, 2012, [email protected]

Nordex (WKN:A0D655)-Aktionäre hatten in den letzten Monaten wenig Grund zur Freude. Die Aktie hat innerhalb der letzten zwölf Monate inzwischen mehr als die Hälfte an Wert verloren. Damals stand der Kurs noch bei heute nahezu unvorstellbaren 26 Euro. In der Zwischenzeit gab es gleich mehrere große Kursstürze und ganz allgemein einen hartnäckigen Abwärtstrend, der bis heute ungebrochen ist. Allein seit Anfang des Monats ging es um mehr als 15 % von ca. 11,60 Euro am 01.09.2017 auf nur noch 9,80 Euro (14.09.2017) bergab. Doch was ist eigentlich die Ursache für diesen Trend? Wer vor genau einem Monat eingestiegen ist, sitzt Mitte September auf 20 % Verlust.

Nettogewinn um 55 % eingebrochen

Das Unternehmen selbst versucht die Situation schön darzustellen und verweist im letzten Quartalsbericht, der am 03.08. veröffentlicht wurde, auf die gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegene Nachfrage. Das ist allerdings nur ein geringer Trost, wenn man sich die Zahlen einmal genauer ansieht. Was man in dem Bericht lesen kann ist wenig beruhigend. Der Umsatz ist zwar in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht gestiegen, was angesichts des brutalen Wettbewerbs in der Branche eine beachtliche Leistung ist. Doch der zusätzliche Umsatz wurde teuer erkauft.

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Das Nettoergebnis ist im gleichen Zeitraum um 55 % eingebrochen, so dass nach sechs Monaten lediglich 22,6 Millionen Euro, oder 0,23 Euro je Aktie übrig blieben. Im letzten Jahr konnten nach sechs Monaten noch 51 Millionen Euro, oder 0,58 Euro Gewinn je Aktie ausgewiesen werden.

Hoher Investitionsbedarf belastet die Bilanz

Vielleicht noch beunruhigender ist die Entwicklung der Investitionen. Diese haben sich entgegengesetzt zum Gewinn entwickelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben sich die Investitionen auf 70 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Moment mal…hohe Investitionen sind doch eine gute Sache, oder etwa nicht?! Schließlich bedeuten sie eine Investition in die Zukunft! Das ist natürlich nicht falsch, aber da diese aus dem laufenden Gewinn oder über neue Schulden finanziert werden müssen, ist diese Entwicklung zumindest langfristig ein großer Grund zur Sorge. Denn sollte der Gewinn nicht wieder steigen, werden Investitionen in dieser Größenordnung unhaltbar und bieten damit das Potenzial die Zukunft des Unternehmens als Ganzes zu gefährden.

Im ersten Halbjahr wurde die finanzielle Basis bereits deutlich geschwächt. Unfassbare 235 Millionen Euro haben den Konzern verlassen. Zwar kann sich hier schnell Besserung ergeben, wenn das Produktionsvolumen nicht mehr weiter erhöht wird, da in diesem Fall beispielsweise weniger Vorräte nötig wären, die viel Geld binden, doch ist das Wachstum eigentlich genau das, was der Konzern dringend benötigen könnte.

Nordex muss unbedingt die Kosten senken

Zusammengefasst ist das große Problem des Konzerns eine zu hohe Kostenbasis. Denn könnten die Anlagen günstiger hergestellt werden, würde mehr Gewinn übrig bleiben, der wiederum in die Produktionsanlagen und Forschung investiert werden könnte. Der Konzern wird also so schnell wie möglich nach Einsparmöglichkeiten suchen müssen, um überhaupt konkurrenzfähig bleiben zu können. Das auf Kosten des Gewinns erkaufte Volumen wird ansonsten langfristig auch nicht helfen können und die Aktie weiter fallen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Nordex.

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