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AbbVie erzielt 2 wichtige Fortschritte – einer davon bedroht Regeneron

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Die Aktie von AbbVie (WKN:A1J84E) stieg stark, nachdem das Unternehmen einen Sieg im Patentenstreit gegen Coherus Biosciences (WKN:A12ETZ) verbuchen konnte. Zusätzlich konnte das Unternehmen positive klinische Daten für das Medikament Upadacitinib melden.

Der positive Ausgang der Streitigkeiten könnte AbbVie helfen, den Markteintritt von Biosimilars zu verzögern. Die Daten von Uphacitinib positionieren AbbVie, um das kürzlich eingeführte Ekzemmedikament Dupixent von Regeneron Pharmaceuticals (WKN:881535) herauszufordern.

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Wettbewerber in Schach halten

AbbVies Humira ist ein komplexes biologisches Präparat, das zur Behandlung einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen, einschließlich rheumatoider Arthritis, eingesetzt wird. Humira ist so effektiv, dass es das weltweit meistverkaufte Medikament ist, mit 16 Milliarden US-Dollar Umsatz allein im Jahr 2016.

Humiras Erfolg ist eine gute Sache, aber es stellt AbbVie auch vor ein Problem. Das Hauptpatent des Unternehmens zum Schutz von Humira vor Biosimilar-Alternativen ist bereits abgelaufen. Da Humira mehr als 60 % des Umsatzes von AbbVie ausmacht, verlässt sich das Management in hohem Maße auf Humiras verbleibende Patente, um Konkurrenten so lange wie möglich fernzuhalten.

Einer der Wettbewerber von AbbVie, Coherus Biosciences, ist ein Biosimilar-Entwickler im klinischen Stadium, der es auf das Absatzpotenzial von Humira abgesehen hat.

Coherus hatte gehofft, eine Prüfung von AbbVies US-Patent 9.085.619 zu sichern, das mit Humiras Formulierung zusammenhängt, aber das US-Patentamt gab heute bekannt, dass es den Antrag von Coherus zurückgewiesen hat.

Die Entscheidung löst das Problem der Biosimilars nicht, aber sie könnte ihre Produkteinführung nach hinten verschieben und gleichzeitig AbbVie mehr Zeit geben, seine Einkommensquellen zu diversifizieren.

Erweiterung des Portfolios

AbbVie gibt Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung aus, um neue Behandlungsmethoden einzuführen und die Wirkung von Humira-Biosimilars zu reduzieren.

Eines der interessantesten F&E-Projekte des Unternehmens ist der JAK1-Hemmer Upadacitinib. Vor kurzem berichtete AbbVie über positive Ergebnisse einer Phase-2b-Studie, in der die Anwendung bei Neurodermitis oder Ekzemen untersucht wurde.

Konkret sagt AbbVie, dass eine einmal täglich verabreichte Dosis von Upadacitbnib bei 50 % der Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Ekzem zu einer klaren oder fast klaren Haut führte. Auch 69 % der Patienten erreichten eine Verbesserung des Hautbildes um 75 % oder besser.

Diese Ergebnisse sind gut genug, um dem kürzlich zugelassenen Ekzemmedikament Dupixent von Regeneron Pharmaceutical einen Milliardenmarkt streitig zu machen.

In zwei Dupixent Phase-3-Studien erreichten 36 % bzw. 38 % der Patienten nach einer Dosis von Dupixent alle zwei Wochen eine klare oder nahezu klare Haut, und 51 % bzw. 44 % sahen eine Verbesserung um 75 % oder mehr.

Es ist ein schlechter Vergleich, Resultate von diesen zwei unterschiedlichen Versuchen zu vergleichen, um festzustellen, welches Medikament besser ist. Die vorhandenen Daten legen für mich nahe, dass diese beiden Medikamente wirkungsvoll sein könnten, und dass das keine gute Nachrichten für den Marktanteil von Dupixent sind, wenn die Phase-3-Studie von Upadacitinib erfolgreich sein sollte.

Mehr Arbeit

Trotz all dieser guten Nachrichten für die Investoren von AbbVie ist das Unternehmen noch nicht über den Berg.

Humira-Biosimilars werden irgendwann auf den Markt kommen, und das Unternehmen muss noch beweisen, dass es in der Lage ist, verlorene Umsätze vollständig zu ersetzen. Während die Daten der Phase-2b-Studie faszinierend sind, sollten die Investoren noch keine Siegesrunden drehen, bis die Daten der Phase-3-Studie die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments bestätigen. Bis dahin bleiben noch Fragen, die man nicht vergessen sollte.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Todd Campbell auf Englisch verfasst und am 07.09.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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