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Wie sicher sind die Dividenden von Allianz und Münchener Rück?

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In Zeiten, in denen Hurrikan Harvey in weiten Teilen der USA wütet, fragen sich Betroffene und Mitleidende gleichermaßen, welches Ausmaß der Zerstörung letzten Endes zurückbleiben wird. Auch die Welt von Börse und Aktien wird durch diese Naturkatastrophe tangiert, vor allem für die Versicherer und Rückversicherer dürfte sich dieses Ereignis belastend auswirken.

So auch für die deutschen Anbieter Münchener Rück (WKN: 843002) und Allianz (WKN: 840400). Lass uns daher die aktuelle, möglicherweise ergebnisbelastende Entwicklung zum Anlass nehmen, um zu überprüfen, ob Investoren sich bei diesen beiden beliebten DAX-Dividendenwerten um die Unternehmen generell, beziehungsweise insbesondere die Dividendenhistorie sorgen müssen.

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1) Münchener Rück

Die Münchener Rück gehört zu den besonders geschätzten Dividendenwerten im DAX. Denn das Unternehmen hat seit 1969, und somit seit fast einem halben Jahrhundert seine Dividende nicht mehr gekürzt und beständig konstant gehalten. Für viele gilt das Unternehmen daher in Zeiten von mickrigen Zinsen mittlerweile schon als zuverlässiger Festgeldersatz.

Aber wie ist es um die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Zahlungen bestellt? Reicht vielleicht ein heftiger Sturm wie Harvey aus, um die Münchener Rück aus dem Konzept zu bringen? Um es kurz zu machen: Nein, vermutlich eher nicht.

Zuletzt zahlte das Unternehmen nämlich eine Dividende von 8,60 Euro je Aktie, was in etwa der Hälfte des 2016er Gewinns in Höhe von 16,13 Euro je Aktie entsprach. Die Ausschüttungsquote liegt somit knapp über der 50 %-Marke, was für so zuverlässige hochprozentige Dividendenpapiere meiner Meinung nach noch sehr defensiv ist. Wenn du mich fragst, besteht hier daher insgesamt kein akuter oder auch längerfristiger Grund zur Besorgnis.

2) Allianz

Und wie schaut es bei der Allianz aus? Gibt es hier möglicherweise Zahlenwerke, die uns als Investor zum Nachdenken bringen sollten? Immerhin kann dieser Versicherer zumindest nicht auf so eine langjährige, stabile Dividendenhistorie wie die Münchener Rück zurückblicken, da die Allianz sich um Zuge der letzten Finanzkrise zuletzt gezwungen sah, seine Dividende von 5,50 Euro je Aktie auf 3,50 Euro je Aktie zu stutzen. Sollten wir uns daher kurz- oder mittelfristig um die Nachhaltigkeit sorgen?

Auch das ist klar zu verneinen, wenn du mich fragst. Denn auch hier offenbaren die Zahlen sowie die Neuigkeiten der letzten Wochen ein sehr hohes Maß an Zuversicht. Die 2016er Dividende in Höhe von 7,60 Euro je Aktie ist nämlich ebenfalls fast doppelt vom 2016er Ergebnis in Höhe von 15,14 Euro je Aktie gedeckt gewesen. Hier bewegt sich die Ausschüttungsquote somit ebenfalls im oben bereits erwähnten, meiner Meinung nach defensiven, 50 %-Bereich.

Hinzu kommt speziell bei der Allianz, dass das Unternehmen zuletzt sehr euphorisch in die Zukunft blickte. Mit einem anvisierten Ergebnis von möglicherweise sogar bis zu 11,3 Milliarden Euro (was allerdings noch vor Harvey war), sowie Mittelzuflüssen bei den vermögensverwaltenden Töchtern PIMCO und Allianz Global Investors, stehen die Zeichen eher auf Wachstum als auf Sorge. Diese positive Entwicklung könnte sich vielleicht auch dividendenwirksam niederschlagen.

Kein Grund zur Besorgnis!

Wie wir nun also gesehen haben, besteht vermutlich bei beiden Unternehmen wenig Grund sich Sorgen zu machen. Die Ausschüttungsquoten sind moderat und sollten selbst von schlimmen Ereignissen wie beispielsweise Harvey, nicht sonderlich aus dem Takt gebracht werden können. Ich denke daher, die beiden deutschen Versicherer können damit weiterhin als äußerst solide Einkommensaktien betrachtet werden.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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