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Albtraum Fondssteuerreform: Noch 5 Monate, um sich zu retten

Foto: Getty Images

Für jeden Anleger der Fonds oder ETFs im Portfolio hat, ändert sich ab 2018 einiges. Eine neue Steuerreform greift ab Januar und wird sich auch massiv darauf auswirken, wie dein eigenes Portfolio besteuert wird.

Hier erfährst du, was sich für dich selbst ändert und wieso du in den nächsten Monaten noch die Möglichkeit hast umzudenken, um dein Portfolio wetterfest für den Steuerwahnsinn zu machen.

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Die Vorabpauschale steht im Zentrum des neuen Steuerwahnsinns

Bisher ist die Steuer auf Kapitalerträge schön unkompliziert. Es gibt zwar ein paar Ausnahmen, aber in der Regel behält sowohl bei Aktien als auch bei Fonds die depotführende Bank einfach die Abgeltungssteuer beim Verkauf sofort ein und man muss sich selbst um nichts mehr kümmern.

Damit ist es in fünf Monaten bei Fonds und den steuerrechtlich gleichgestellten ETFs vorbei. In erster Linie wird damit das Ziel verfolgt, inländische und ausländische Fonds endlich gleichzustellen. Viele der Details sind hier für Privatanleger gar nicht sonderlich interessant, weil sie sich nicht damit herumschlagen müssen. Wichtig ist aber, die neue Vorabpauschale zu verstehen, die einem als Privatanleger das Leben erschweren wird.

In Zukunft verlangt nämlich der Fiskus von Fondsanlegern jährlich Steuern, auch wenn gar keine Fonds- oder ETF-Anteile verkauft wurden. Du hast richtig gelesen. Wenn du in Ruhe sparen willst, wirst du trotzdem einfach aus Prinzip vorab jedes Jahr zur Kasse gebeten. Die Vorabpauschale wird dann mithilfe des Basiszinses und komplizierten Teilfreistellungen berechnet und danach wird ein geflossener Ausschüttungsbetrag abgezogen. Wenn du alles im Detail wissen willst, kannst du es hier nachlesen.

Am Ende kommt wahrscheinlich rechnerisch keine umfangreiche Mehrbelastung auf Fondssparer zu, aber sie werden auf den langfristigen Zinseszinseffekt verzichten, den bereits vorab gezahlte Beträge nicht mehr erwirtschaften können und sie müssen sich mit den komplizierten neuen Regeln herumschlagen, die sicher einen organisatorischen Mehraufwand bedeuten.

Es gibt aber einen Ausweg, sich über die nächsten fünf Monate noch zu retten, falls man keine Lust auf die neuen Steuerregeln hat.

Aktien, Aktien, Aktien

Fonds sind bequem und es gibt Fondsmanager, die durchaus gute Arbeit leisten. Noch bequemer sind ETFs, die einfach den Index nachbilden. Beide Anlageklassen diversifizieren, ohne dass man sich selbst darum kümmern muss. Deshalb sollte sich jeder überlegen, ob er wirklich auf diese Vorteile verzichten will.

Ein Portfolio so umzustrukturieren, dass es nichts mit den neuen Steuerregeln zu tun hat ist, zumindest theoretisch, relativ einfach. Alle Fondsanteile müssen verkauft und in Aktien umgeschichtet werden. Einzelne Aktien sind nämlich nicht von den neuen Regeln betroffen.

Bei Motley Fool denken wir, dass ein mit Bedacht ausgesuchtes und gut strukturiertes Portfolio aus einzelnen Aktien eine sehr gute Alternative zu Fonds- und ETF sein kann, mit dem man durchaus gute Chancen hat den Markt zu schlagen, solange man Disziplin und Geduld mitbringt. Je nach Risikobedürfnis muss aber natürlich jedes Portfolio auch sinnvoll diversifiziert sein.

Man muss sich allerdings überlegen, ob diese Aufgabe in fünf Monaten sinnvoll zu bewältigen ist. Besonders für Anleger, die ohnehin schon nur einen kleineren Teil ihres Portfolio mit Fonds und ETFs ergänzt haben, bietet sich die Steuerreform aber als guter Anlass, in Zukunft nur noch auf die eigene Aktienauswahl zu setzen.

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