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5 Goldaktien, deren Gewinne sich bis 2020 verdoppeln sollen

Foto: Kinross

Gold entwickelt sich gerade gut, aber kaum jemand bemerkt es. In den letzten 12 Monaten hat sich bei dem gelben Metall kaum etwas getan, vor Kurzem erreichte es trotzdem ein 11-Monats-Hoch. Die Schwäche des amerikanischen Dollar und die wachsende Unsicherheit wegen Nordkorea haben ein positives Umfeld für Gold geschaffen.

Oft wird Gold als ein sicherer Hafen angesehen, da die Investoren Angst vor einer Korrektur haben. Immerhin läuft der Bullenmarkt schon seit acht Jahren. Die letzte Rallye beim Goldpreis könnte eine gute Nachricht für die Minenbetreiber sein, die das gelbe Metall aus dem Boden holen. Höhere Goldpreise sollten auch zu höheren Margen führen, falls die Ausgaben nicht schneller steigen.

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Seit dem Tief Anfang 2016 konnte der Goldpreis um 250 US-Dollar pro Unze steigen. Daher möchten die Minenunternehmen die bestehenden Minen expandieren und überlegen sich neue Projekte. Diese Expansion zusammen mit einem höheren Goldpreis ist das perfekte Rezept für ein starkes Wachstum beim Gewinn pro Aktie. Basierend auf der Konsensschätzung der Wall Street sind fünf Goldaktien gut aufgestellt, um den jährlichen Gewinn pro Aktie bis 2020 zu verdoppeln. Werfen wir einen Blick auf die fünf Unternehmen.

Goldcorp: Von 0,31 US-Dollar in 2016 auf 0,691 US-Dollar (Schätzung) in 2020

Für diejenigen, die den Goldaktien folgen, ist Goldcorp (WKN:890493) keine Überraschung. Das Unternehmen ist führend bei der Expansion der Produktion und dem Kostenmanagement. Das Unternehmen konzentriert sich darauf, die Minen Eleonore und Cerro Negro auszubauen. Zwischen jetzt und dem Jahr 2022 möchte das Management die Gesamtproduktion und die Reserven um 20 % erhöhen, während gleichzeitig die nachhaltigen Gesamtkosten um 20 % sinken sollen.

Goldcorp konnte die Kosten in den letzten Jahren stark senken. Das Unternehmen profitiert nicht nur von den Nebenprodukten, die helfen, die Kosten einzudämmen, sondern es fand auch eine Möglichkeit, um 250 Millionen US-Dollar pro Jahr zu sparen. Dieses Jahr sollen etwa 200 Millionen eingespart werden. Das Management erwartet, dass das Einsparziel von 250 Millionen US-Dollar in Zukunft noch erhöht werden soll. Es ist auch keine Überraschung, dass Goldcorp die zweitniedrigsten nachhaltigen Gesamtkosten der großen Goldproduzenten hat.

Yamana Gold: 0,05 US-Dollar in 2016 und 0,20 US-Dollar (Schätzung) in 2020

Yamana Gold (WKN:357818) konzentriert sich auch darauf die nachhaltigen Gesamtkosten zu senken. Das Management hat aber kein Problem mit kurzfristig steigenden Kosten, um die Produktion zu erhöhen. In den nächsten beiden Jahren sollten wichtige Projekte die Goldproduktion um 35 bis 40 % erhöhen.

Nächstes Jahr sollen zwei wichtige Projekte die Produktion aufnehmen: Cerro Moro und C1 Santa Luz. Cerro Moro ist auf einem guten Weg, laut Angaben von Yamana im zweiten Quartalsbericht und soll während der ersten drei Jahre 150.000 Unzen Gold und 7,2 Millionen Unzen Silber jährlich produzieren. C1 Santa Luz könnte bis zu 10 Jahre lang produzieren und dabei im Durchschnitt 114.000 Unzen Gold pro Jahr erzielen. Bis 2019 könnte die Chapada-Mine 60.000 Unzen zusätzlich für fünf Jahre produzieren.

Sobald diese Produktion läuft, sollten die Kosten für Yamana bedeutend sinken und der Cashflow steigen. Damit kann das Unternehmen seine Schulden reduzieren und der Gewinn pro Aktie könnte stark steigen.

Agnico-Eagle Mines: 0,57 US-Dollar in 2016 und 1,29 US-Dollar (Schätzung) in 2020

Es ist wichtig die Investitionsausgaben und Produktionskosten unter Kontrolle zu halten. Das kann nicht oft genug betont werden. Agnico Eagle Mines (WKN:860325) gehört zu den Produzenten mit den niedrigsten nachhaltigen Gesamtkosten. Das Unternehmen erhöhte vor Kurzem den Produktionsausblick für das laufende Jahr und senkte die Kosten pro Unze Gold.

Wie bei den zuvor besprochenen Unternehmen profitiert Agnico-Eagle von organischem Wachstum bei den bestehenden Minen und der Erwartung, dass die neue Produktion bald kommt. Die Canadian Malartic-Mine, die das Unternehmen zusammen mit Yamana Gold bewirtschaftet, verbuchte im letzten Quartal eine Verbesserung beim Erzgrad um 11 %. Damit konnte die Goldproduktion erhöht werden. Gleichzeitig verbesserte sich auch die Produktion in der LaRonde-Mine. Die Produktion der letzten 6 Monate wurde von geplanten Wartungsarbeiten im letzten Quartal etwas gebremst.

In der Zwischenzeit waren die Minen in der Nunavut-Region ein weiteres Highlight. Die Produktion in Meadowbank steigt und eine Reihe von Entwicklungen ist weiterhin im Zeitplan. Das Meliadine-Projekt befindet sich sogar vor dem Zeitplan. Die Produktion soll im dritten Quartal 2019 beginnen. In der Mine befinden sich Ressourcen von 3,3 Millionen Unzen Gold.

IAMGOLD: 0,01 US-Dollar in 2016 und 0,09 (Schätzung) in 2020

Im Gegensatz zu den drei bereits vorgestellten Goldaktien ist IAMGOLD (WKN:899657) ein Unternehmen, das vorrangig in Afrika arbeitet. Dort hat das Unternehmen drei Minen in Betrieb und mehrere Projekte in der Entwicklungsphase. Minenunternehmen in Afrika haben üblicherweise höhere Kosten für Arbeit, da die Unsicherheit in einzelnen Ländern und die Häufigkeit von Streiks sehr hoch sind. IAMGOLD schafft es aber seine Produktionskapazität zu erhöhen und sollte die nachhaltigen Gesamtkosten auf ein attraktives Niveau senken können. Dabei kann der Gewinn pro Aktie auch erhöht werden.

Besonders interessant ist die Ausgliederung von einem 30 %-Anteil an den Côté Gold Project an Sumitomo Metal in Ontario. Das Unternehmen hatte Probleme damit, die Mine in Betrieb zu nehmen, obwohl das Mutterunternehmen im Jahr 2012 gekauft wurde. Ursprünglich war man davon ausgegangen dort 400.000 Unzen Gold jährlich zu produzieren. Damit wäre Côté ein guter Wachstumstreiber. Das Unternehmen braucht aber das Kapital und das Know-how von Sumitomo, um das erst möglich zu machen.

Eldorado Gold: 0,07 US-Dollar 2016 und 0,28 US-Dollar (Schätzung) in 2020

Eldorado Gold (WKN:892560) sollte explosives Wachstum generieren, da das Unternehmen niedrige nachhaltige Gesamtkosten hat und mehrere neue Minen bald ihren Betrieb aufnehmen.

Das Unternehmen hat zwei wichtige Minen in Griechenland und der Türkei. In der wichtigsten Mine in der Türkei gab es in Q2 allerdings Probleme. Die Goldproduktion sank dort um 23 %. Anstatt sich auf die aktuelle Produktion zu konzentrieren, schauen alle auf das Potential der Minen in Griechenland. In einer dieser Minen sollen etwa 3 Millionen Unzen Gold und 1,5 Milliarden Unzen Kupfer liegen, die in den nächsten 25 Jahren herausgeholt werden sollen. Das könnte großes Wachstum liefern, wenn beide Minen in Griechenland vor Ende des Jahrzehnts noch den Betrieb aufnehmen.

Die Entwicklung von Eldorado Gold in den beiden Minen ist allerdings aktuell zweifelhaft. Eldorado und die griechischen Regulierungsbehörden befinden sich gerade in einem Rechtsstreit über die Umwelt-Regelungen. Daher könnte die Produktion ein Jahr oder sogar noch länger nach hinten verschoben werden, wenn die Sache nicht zu Gunsten von Eldorado ausgeht.

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The Motley Fool hält keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 01.09.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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