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Unglaubliche Aktienscheu: Alle Aktien der Deutschen halb so viel wert wie Apple

Foto: Matt Koppenheffer

Wer sich auch nur ein bisschen mit den Finanzen der deutschen Haushalte auskennt, der dürfte nicht von der Tatsache überrascht sein, dass der Durchschnittsdeutsche ziemlich aktienscheu ist. So werden langfristig Milliarden – wahrscheinlich sogar Billionen – links liegen gelassen.

Neue Daten vom Bankenverband verdeutlichen wie unglaublich wenig die Deutschen in Aktien investiert haben. Ein paar einfache Vergleiche eröffnen neue Perspektiven.

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373 Milliarden Euro sind in Aktien investiert

Deutschland ist die mit Abstand wichtigste Wirtschaftskraft Europas. Sie wurde zwar schon längst von China überholt, befindet sich allerdings noch immer unter den vier größten Wirtschaftsnationen der Welt. Darüber hinaus sind wir fleißige Sparer, und die deutschen Haushalte profitieren schon seit einigen Jahrzehnten von relativem Wohlstand, der eine gute Grundlage dafür war, viel zu sparen.

Wie man erwarten würde haben die deutschen Haushalte deshalb auch gigantische Rücklagen. Das Geldvermögen der Deutschen, also Einlagen, Versicherungen, Wertpapiere etc., betrug Ende 2016 laut Daten des Bankenverbands 5,6 Billionen Euro. Davon waren aber gerade einmal 373 Mrd. Euro in Aktien investiert, also weniger als 7 %, obwohl Aktien historisch die besten langfristigen Renditen bringen.

Zugegebenermaßen waren weitere 518 Mrd. Euro in Investmentfonds investiert, allerdings dürften diese wiederum zu einem großen Teil in Anleihen investiert sein, also wird auch inklusive der indirekten Beteiligung an Aktien über Fonds der Aktienbesitz der Deutschen überschaubar bleiben.

Ein paar Vergleiche öffnen die Augen

Nun kann man natürlich argumentieren, dass 373 Mrd. Euro eine beachtliche Summe sind. Das ist nicht unbedingt falsch, absolut ist das in der Tat viel Geld, relativ gesehen ist es aber alles andere als viel. Betrachten wir doch einmal, was man mit 373 Mrd. Euro alles kaufen könnte.

Laut Bloomberg hatte der amerikanische Technikgigant Apple am 30. August eine Marktkapitalisierung von circa 843,74 Mrd. US-Dollar. Zu aktuellen Wechselkursen besitzen alle Deutschen also Aktien, die gerade einmal ein bisschen mehr als halb so viel wert sind wie Apple. Um den Google-Konzern Alphabet zu kaufen würden 373 Mrd. Euro schon längst nicht mehr reichen, und auch Amazon ist knapp zu teuer.

Richten wir unseren Blick nach China, könnten wir mit dieser Summe den Social Media-Konzern Tencent kaufen und hätten gerade einmal noch circa drei Dutzend Mrd. Euro übrig. Für die Handelsplattform Alibaba würde es fast auf die Milliarde genau reichen.

In Deutschland sieht es dagegen schon ein bisschen besser aus. Immerhin könnten wir aktuell in die vier größten der 30 DAX-Unternehmen umschichten. SAP, Siemens, Bayer und Allianz summieren sich auf eine ähnlich hohe Summe wie alle sich im Besitz der deutschen Haushalte befindlichen Aktien.

Wie man sieht, besitzen Deutsche nur einen verschwindend geringen Anteil an den weltweiten Aktienmärkten. Ein paar einfache Vergleiche machen das deutlich.

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Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft für Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Amazon und Apple. Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien.

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