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Top-Aktien für September

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Marlon Bonazzi: EXOR

Die Aktien von Fiat Chrysler Automobiles und Ferrari sind dieses Jahr durch die Decke geschossen und viele sehen noch jede Menge Potential. Wer jetzt denkt, dass er das Beste der Rally bereits verpasst hat, kann sich einen Vorsprung holen.

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Die Beteiligungsgesellschaft EXOR (WKN:A2DHZ4) verwaltet die Firmenanteile der Agnelli-Familie und hält deshalb einen Anteil von 29,41 % an Fiat Chrysler Automobiles und 22,91 % an Ferrari. EXOR wurde bereits vor den Kursanstiegen seiner Beteiligungen mit einem Abschlag zu seinem Net Asset Value, dem Netto-Wert all seiner Investitionen und Finanzmittel, gehandelt. September könnte der letzte Monat sein, in dem diese Asymmetrie unbemerkt bleibt.

Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien.


Dennis Zeipert: Microsoft

Microsoft (WKN: 87047) hat sich in den letzten Jahren zu einem der großen Gewinner der Umstellung auf Cloudcomputing entwickelt. Konkret wurde das Geschäftsmodell vom Verkauf der Lizenzen auf ein Abomodell umgestellt, in dem monatlich für die Nutzung der Software gezahlt wird. Inzwischen ist das Geschäft mit Windows nicht mehr der größte Gewinnbringer. Das Cloudgeschäft boomt und beschert dem Konzern enorme Gewinne.

Obwohl sich der Aktienkurs in den letzten Jahren bereits hervorragend entwickelt hat, ist das Unternehmen momentan günstig bewertet. Die steigenden Gewinne lassen zudem umso mehr auf einen steigenden Aktienkurs hoffen. Aus diesem Grund ist die Microsoft-Aktie mein Favorit für den Monat September

Dennis Zeipert besitzt Microsoft-Aktien


Robert Schleifenbaum: BASF

Mein Favorit für den September ist das größte Chemieunternehmen der Welt, BASF (WKN: BASF11). Hier bietet sich die Chance, den Markt zu antizipieren, denn die Aktie liegt nahe ihrem 6-Monats-Tief.

Völlig unbegründet, wie ich finde, und zwar aus folgendem Grund:

Die Ludwigshafener lieferten fantastische Quartalszahlen für das Q2 2017. Im Vergleich zum Q2 2016 konnte 2017 das operative Ergebnis (EBIT) durch verbesserte Margen überproportional zum Umsatz um 27 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert werden.

Zum Erfolg trug dabei insbesondere die Sparte Chemicals bei. Hier stieg das EBIT von Q4 2016 zu Q1 2017 und Q2 2017 von 629 auf 958 respektive 1.120 Millionen Euro, was einen bärenstarken Wachstumstrend verdeutlicht.

Sollte sich dieser Trend mit den nächsten Quartalszahlen weiter fortsetzen, kommt der Markt wahrscheinlich nicht mehr drumherum, dieses Wachstum auch im Kurs widerzuspiegeln.

Robert besitzt Aktien von BASF.


Stefan Graupner: Samsung SDI

Samsung SDI (WKN: 923086) beliefert neben der Mobiltelefonsparte von Samsung unter anderen auch BMW und Fiat mit Lithium-Ionen-Akkus. Dabei meinen viele Experten, dass ihre prismatischen Zellen für Elektroautos die weltweit sichersten und fortschrittlichsten sind.

BMW könnte zur IAA im September den 3er BMW als Elektroauto vorstellen und damit Tesla vor den Bug schießen. Ohnehin hat BMW vor, allein in 2017 schon 100.000 Autos mit Elektromotor auf die Straße zu bringen und bekennt sich zu Samsung SDI.

Samsung SDI gehört einem Lithium-Ionen-Akku-Oligopol zusammen mit LG Chem und Panasonic an, die sich den Markt teilen. Das bleibt vermutlich auch so, sodass die Wachstumsaussichten hervorragend aussehen.

Stefan Graupner besitzt keine Aktien von Samsung SDI.


Thomas Brantl: Novo Nordisk

Für mich ist die Aktie von Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) eine gute Wahl für den Monat September. Denn die Anfang August vorgelegten Halbjahresahlen haben gezeigt, dass der dänische Pharmariese den Weg zurück zum Wachstum gefunden hat. Der Umsatz legte um 4 % zu, der operative Gewinn sogar um 8 %.

Die Börse reagierte euphorisch: Am Tag der Veröffentlichung stieg die Novo Nordisk-Aktie um zeitweise knapp 8 %. Teuer ist sie meiner Meinung aber noch nicht. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt beim aktuellen Kurs und dem 2016er Gewinn 19,3 (Stand: 27.08.2017). In den Vorjahren wurde die Aktie nie unter einem KGV von 20 gehandelt. Und die guten Halbjahreszahlen deuten auf einen steigenden Jahresgewinn hin, der das KGV weiter schrumpfen lassen würde.

Thomas Brantl besitzt Aktien von Novo Nordisk.


Peter Roegner: Fresenius

Meine Aktie für den September ist Fresenius (WKN: 578560). Das defensive Geschäft mit der Gesundheit, in dem Fresenius mit Medikamenten, Krankenhäusern und Dialyse breit aufgestellt ist, hat die Aktie in den letzten Jahren stark steigen lassen. Ab Mitte Juni aber fiel der Kurs um rund 15 % und hat sich seit dem Tief bei gut 67 Euro nur leicht erholt.

Die Halbjahresergebnisse bestätigten den Wachstumstrend der Hessen, die Übernahme des spanischen Klinikbetreibers Quironsalud Anfang des Jahres 2017 wird wohl eine Erfolgsstory. Langfristig orientierte Anleger können den Kursrückgang nutzen, um bei dieser Qualitätsaktie einzusteigen oder bestehende Positionen auszubauen.

Peter Roegner besitzt Aktien der Fresenius SE & Co. KGaA. Von Peter Roegner betreute Depots besitzen Aktien der Fresenius SE & Co. KGaA.


Ralf Anders: United Internet AG

Beim 1&1-Konzern United Internet (WKN: 508903) war in letzter Zeit richtig viel los. Mit Axel Springer werden die jeweiligen Onlinevermarktungstöchter affilinet und AWIN zusammengelegt, die Glasfasernetz-Tochter Versatel strebt mit Hochdruck über die Kooperation mit weiteren regionalen Betreibern eine deutschlandweite Abdeckung an, und mit der übernommenen Drillisch wird eine starke Position im Mobilfunkmarkt angepeilt.

Während der Halbjahresbericht vom 10. August noch keine neuen Impulse lieferte, könnte sich dies im September mit einem positiven Nachrichtenstrom ändern. Ich denke, der massive Ausbau von aussichtsreichen Standbeinen wie IPTV und Mobilfunk wird dem Internetkonzern aus Montabaur helfen, erfolgreich in der Wachstumsspur zu bleiben.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von United Internet oder Axel Springer.


Vincent Uhr: Allianz

Mein Top-Pick für den Monat September ist die Aktie der Allianz (WKN: CBK100). Auslöser dafür ist vornehmlich die Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen. Denn auch bei diesem im August veröffentlichten Zahlenwerk konnte der deutsche Versicherer wieder einmal glänzen.

Insgesamt rechnen die Münchener nun mit einem Ergebnis von bis zu 11,3 Milliarden Euro. Das riecht ein klein wenig nach Rekordniveau. Hinzu kommt außerdem, dass Sorgenkinder wie die beiden Vermögensverwalter PIMCO und Allianz Global Investors wieder bessere Zahlen liefern und diese Ergebnisse fein abgerundet haben.

Zudem ist die Allianz mit einem 2016er KGV und KBV von 12, beziehungsweise 1,2, günstig bewertet und lässt auch mit einer Dividendenrendite von 4,17 % die Herzen von Einkommensinvestoren höher schlagen.

Vincent besitzt Aktien der Allianz.


Sven Vogel: BMW

Die deutsche Autoindustrie hat derzeit einen schweren Stand. Die Dieselaffäre zerstörte das Vertrauen in die deutsche Ingenieurskunst, und die Politik diskutiert auffällig oft über Sinn oder Unsinn eines vorgegebenen Ausstiegsdatums für den Verbrennungsmotor.

Viele fragen sich: Sind die Autokonzerne die nächsten Energiekonzerne?

Meine Top-Aktie für September (und darüber hinaus) ist dennoch BMW (WKN: 519000). Nicht nur, weil BMW einmal mehr der profitabelste Autobauer ist, sondern weil BMW die Zukunftsthemen – zumindest in meinen Augen – deutlich aktiver angeht als die deutsche Konkurrenz.

Sei es eMobilität (eDrive-Antriebstechnologie und Ladeinfrastruktur ChargeNow) oder Car-Sharing (DriveNow) – BMW ist überall vertreten und sichert sich so seine künftige Daseinsberechtigung.

Sven besitzt Aktien von BMW.


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