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Kann das Model X von Tesla die Absatzzahlen steigern? Vielleicht.

Foto: The Motley Fool.

Im zweiten Quartal fiel die Zahl der Fahrzeugauslieferungen bei Tesla (WKN:A1CX3T) sequentiell aufgrund von Problemen bei der Produktion der 100 kWh-Batterie. Einige Investoren machen sich jetzt vielleicht Sorgen, es könnte noch weiter bergab gehen.

Die niedrigeren Auslieferungszahlen für das Model S sind verständlich. Die elektrische Limousine kam immerhin schon vor mehr als fünf Jahren auf den Markt. Vor Q2 waren die Verkaufszahlen des Model X so schnell gestiegen, dass eine einfache Verlangsamung wahrscheinlich gewesen war. Stattdessen fielen die Absatzzahlen.

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War es das schon für das Model X?

Tesla lieferte etwa 10.000 Einheiten in Q2 aus. Die Auslieferungen des elektrischen SUV konnten um 116 % im Jahresvergleich steigen, was die schnell wachsende Nachfrage und die Produktion im Jahresvergleich bestätigt. Aber die Absatzzahlen fielen auf sequentieller Basis um 13 %.

Datenquelle: Tesla, Angaben gegenüber der SEC und Absatzzahlen. Grafik: Autor.

Tesla erklärte diesen Rückschritt mit einem Produktionsproblem bei der 100 kWh-Batterie. Darüber hinaus sagte das Unternehmen, die Absatzzahlen wären noch von der Entscheidung beeinflusst worden, mehr Einheiten für Testzwecke und Demonstrationszwecke zur Verfügung zu stellen. Es bleibt trotzdem die Frage, ob Tesla nicht einfach strategisch seinen Vorteil daraus gezogen hat und mehr Fahrzeuge an die Läden ausgeliefert hat, weil die Nachfrage nicht mehr so hoch war.

Das Management sagt, das Wachstum wäre unterwegs

Tesla versichert, dass die Nachfrage für den SUV stark wäre.

  • Tesla erwartet, dass die Auslieferungen beim Model S und Model X sich in der zweiten Jahreshälfte 2017 erhöhen werden.
  • Tesla sagte, die Nettobestellungen für das Model X im zweiten Quartal hätten sich um mehr als 20 % erhöht – sequentiell und im Jahresvergleich.
  • Die Bestellungen für das Model S und X erhöhten sich vor und nach der Veröffentlichung des Model 3 am 28. Juli.

Drei Wachstumstreiber

Zusätzlich zu diesen aktuellen optimistischen Trends gibt es noch einige Wachstumstreiber.

Ein niedrigerer Preis: Anfang des Monats verkündete Tesla, das Einstiegsmodell des Model X wäre jetzt um 5.000 US-Dollar billiger, was das Fahrzeug für die Kunden etwas erschwinglicher macht.

Mehr Einheiten für Testfahrten: Bevor Tesla die Fahrzeuge in Q2 an die Läden verschickte, sagte das Unternehmen, dass zu wenig Fahrzeuge für Testfahrten und zu Ausstellungszwecken zur Verfügung gestanden hätten und dass es in einigen Fällen gar kein Model X im Tesla-Store gegeben habe. Die Absatzzahlen können sich jetzt erhöhen, da Tesla sich mehr um das Marketing des SUV kümmert. Tesla sagte, der Anstieg um 20 % bei den Nettobestellungen in Q2 lag größtenteils daran, dass der SUV jetzt besser sichtbar wäre.

Zuverlässiger: Die ersten Modelle des Model X hatten ihre Probleme und es dauerte seine Zeit, um die Probleme auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Aber Tesla erhöhte die Qualitätskontrolle für das Model X. Wenn das zu besseren Kritiken und Mund-zu-Mund-Propaganda führt, dann könnte das die Absatzzahlen erhöhen.

Die Investoren werden Tesla beim Wort nehmen und ein bedeutendes Absatzpotenzial für das Model X erwarten. Bisher macht das Model X etwa 45 % der Absatzzahlen aus. Darüber hinaus wird es eine wichtige Rolle bei den Verkaufszahlen dieses Jahres spielen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 28.08.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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